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Modernisierung einer Doppelhaushälfte

Das Massivhaus Baujahr 1961 wurde mit 24 cm Bimsstein gemauert und mit Gips verputzt. Der U-Wert lag zwischen 1,35-1,45 W/m²K. Auf der Südseite wurde das Haus Mitte der 70er Jahre erweitert. Die Fassade wurde im Rahmen dieser Erweiterung als hinterlüftete Fassade mit asbesthaltigen Fassadenplatten verkleidet. Das Haus war insgesamt in einem guten baulichen Zustand. Der Sockel zeigte keine Durchfeuchtungserscheinungen und am Außenputz standen keine Sanierungsmaßnahmen an. Das Energiekonzept erforderte allerdings eine konsequente Dämmung der gesamten Hülle.

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  • Hausdetails
  • Modernisierung
Adresse Finkenweg 5
72669 Untersingen
Nutzfläche 180 m2
Anzahl Geschosse 2
Baujahr 1961
Reko-Jahr 2004
Haustyp Ein- oder Zweifamilienhaus
Bauweise 3-seitig-freistehend
Dachform Satteldach

Dämmung

Maßnahme

Die Sparren wurden um 3 cm aufgedoppelt, so dass eine Zwischensparrendämmung aus 16 cm Mineralwolle, WLG 035, möglich wurde.

Maßnahme

Im Zuge der Sanierungsmaßnahme erhielt die Fassade ein WDVS mit einer Stärke von 10-12 cm, WLG 035.

Maßnahme

In den beheizten Räumen des Untergeschosses wurde die Bodenplatte mit 4 cm PUR-Hartschaum WLG 030 gedämmt. Da eine außenliegende Dämmung der Kellerräume zum Erdreich hin sehr schwer umsetzbar gewesen wäre, entschied man sich für eine nach innen dampfdiffusionsoffene Innendämmung mit ca. 8 cm Mineralwolle, WLG 035.

Fenster

Maßnahme

Im Unter- und Erdgeschoss waren gute Holz-/Alufenster mit einem U-Wert von 1,3 W/m²K vorhanden. Um die Kältebrücke des durchgängigen Betonfenstersims zu beheben, mussten diese Fenster ausgebaut und in die Dämmebene versetzt werden. Durch die Änderung der Fassadeneinteilung konnten Fenster aus dem Erd- bzw. Untergeschoss ausgebaut und an anderer Stelle im Ober- oder Dachgeschoss einbebaut werden. Die neuen Türen im EG und die Fenster im OG haben einen U-Wert von 1,1 W/m²K. Die alten Rollladenkästen, die einen erheblichen Energieverlust zur Folge hatten, wurden durch Schiebeläden ersetzt.

Heizung

Maßnahme

Vor der Sanierung wurde eine zentrale Ölheizungsanlage mit einer Nennwärmeleistung von 41 kW zur Beheizung des Erd- und Obergeschosses betrieben. Im Untergeschoss wurde über Nachtspeicheröfen geheizt. Die Warmwassererzeugung erfolgte durch lokal gelegenen Elektroboiler. Im Zuge der Sanierung entschied man sich, einen 7000 l Pufferspeicher für die Heizung- und Warmwasserversorgung zu installieren, der über eine CO2-neutrale Pelletsheizung (Ökofen PE 15) mit 14,9 kW Nennleistung versorgt wird. Unterstützt wird das System durch eine Solaranlage. Alle Leitungen wurden neu verlegt und gedämmt. In der Übergangszeit liefert ein Heizkamin an zentraler Stelle des Erdgeschosses die notwendige Wärme und Wohnlichkeit.

Solar / Photovoltaik

Maßnahme

Das Heiz-System wird unterstützt durch eine 11 m² große Solarkollektorfläche Euro C20 AR der Fa.Wagner + Co GmbH.

Architekt

Firma Dipl.-Ing. Ertinger & Reiber
Straße Finkenweg 5
Ort 72669 Untersingen
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