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Sanierung eines Reiheneckhauses in Erlangen
Das 1964 erbaute Einfamilienhaus mit ausgebautem Dachgeschoss bietet eine beheizbare Wohnfläche von 110 m² und wies zum Zeitpunkt der Sanierung einen hohen Heizenergieverbrauch auf. Große Schwachstellen bezüglich der Wärmedämmung waren im Bereich der Außenwände und des Daches zu verzeichnen. Die Fenster wurden bereits 1980 erneuert und somit bei der Sanierung außen vor gelassen. Durch eine gezielte energieorientierte Modernisierung konnte der Heizwärmeverbrauch um 59 Prozent gesenkt werden.
- Hausdetails
- Galerie
- Modernisierung
| Adresse |
Kunigundenstraße 91056 Erlangen |
|---|---|
| Nutzfläche | 110 m2 |
| Anzahl Geschosse | 2 |
| Baujahr | 1964 |
| Haustyp | Ein- oder Zweifamilienhaus |
| Bauweise | Reiheneckhaus |
| Dachform | Satteldach |
Dämmung
zusätzliche Zwischensparrendämmung
Zu der vorhandenen Dämmung von 5 cm Polystyrol wurden zusätzlich 12 cm Zwischensparrendämmung der Wärmeleitgruppe WLG 040 mit Mineralwolle eingebracht. Die Gauben erhielten ebenfalls eine 12 cm starke Dämmung aus Mineralwolle.
Wärmedämmverbundsystem
Auf die Außenwände wurde ein Wärmedämmverbundsystem von 12 cm Polystyrol, WLG (Wärmeleitgruppe) 040 aufgebracht. Fenster- und Türlaibungen wurden mit 2 cm starken Perimeterplatten gedämmt.
Außendämmung Kellerwände
Die Kellerwände wurden mit 12 cm dicke Perimeterplatten der Wärmeleitgruppe WLG 035 von außen gedämmt. Auf die Kellergeschossdecke wurde eine Dämmschicht bestehend aus 8 cm starken Polystyrolplatten aufgebracht.
Fenster
Fenster mit Wärmeschutzverglasung
Im Dachgeschoss kamen Fenster mit Wärmeschutz-verglasung und einem U-Wert von 1,2 W/m²K zum Einsatz.
Heizung
Niedertemperaturkessel
Der alte Heizkessel der Ölzentralheizung mit Warmwasseraufbereitung wurde durch einen Niedertemperaturkessel ersetzt.










