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Modernisierung eines Einfamilienhauses
Das Einfamilienhaus in Zeuthen aus dem Jahre 1937 ist ein gut erhaltener Altbau. 2003 wurde das Gebäude komplett saniert und modernisiert. Hierbei entstanden mit einem Anbau vier Wohnungen, die von der Bauherrenfamilie je nach Lebensabschnitt unterschiedlich genutzt oder vermietet werden können. Der eingeschossige Neubau wurde an den massiven Altbau angelagert und schwebt auf Einzelstützen wie eine "Holzarche", die durch einen offenen Zuschnitt eine Nutzung für Wohnen, Essen und Kochen ermöglicht. Großflächige Fenster erlauben einen großzügigen Ausblick in den Gartenraum. Über einen zusätzlichen Austritt mit einer kleinen Treppe gelangt man direkt in den Kräutergarten. Das Dachgeschoss des Bestands wurde vollständig entkernt, die Fenster neu angeordnet und ein Balkon angebaut. Gleichzeitig erhielt das Haus eine Solaranlage und eine Regenwassernutzungsanlage.
- Hausdetails
- Galerie
- Modernisierung
- Finanzierung & Erfolge
| Adresse | 15738 Zeuthen |
|---|---|
| Nutzfläche | 300 m2 |
| Anzahl Geschosse | 3 |
| Baujahr | 1937 |
| Reko-Jahr | 2003 |
| Haustyp | Ein- oder Zweifamilienhaus |
| Bauweise | freistehend |
| Dachform | Satteldach |
Dämmung
Maßnahme
Das vorhandene Satteldach des Einfamilienhauses wurde durch Einblasen einer 18 cm dicken Zelluloseflockenschicht gedämmt. Im Innenraum verkleidete man die Dachflächen mit einer 2 cm starken Holzweichfaserdämmplatte. Das Flachdach des Anbaus wurde als extensives Gründach ausgebildet.
Maßnahme
Die Putzfassade erhielt ein Wärmedämmverbundsystem mit einer 8 cm dicken Dämmschicht aus Mineralfaserlamellen. Anschließend verputzte man das Gebäude mit einem mineralischen Putz. Um auch passiv die Sonnenenergie zu nutzen, wurden die Fensteröffnungen vergrößert. Die Holzkonstruktion des Anbaus dämmte man mit einer 18 cm dicken Dämmschicht, bevor die äußere Lärchenverschalung angebracht wurde.
Fenster
Maßnahme
Durch den Einbau neuer Holzfenster mit einer Wärmeschutzverglasung vervollständigte man den Wärmeschutz der Gebäudehülle.
Heizung
Maßnahme
Die vorhandenen dezentralen Beheizungsmöglichkeiten des Hauses wurden durch einen Gas-Brennwert-Kessel ersetzt. Zusätzlich können ein Kamin und ein Kachelofen die Erwärmung der Räume unterstützen. Zur Warmwasserbereitung dienten vormals Badeöfen und Durchlauferhitzer. Im Zuge der Modernisierung wurde die Warmwasserbereitung zentralisiert und durch eine thermische Solaranlage unterstützt.
Solar / Photovoltaik
Maßnahme
Eine Solaranlage mit einer 8 m² großen Kollektorfläche wurde in die Dachfläche integriert. Sie unterstützt die zentrale Warmwasserbereitung der Gasbrennwerttherme.
sonstige
Maßnahme
Eine alte Abwassergrube wurde als Regenwasserzisterne umgebaut. Hier wird das von der Dachfläche gesammelte Regenwasser gespeichert und für die Toilettenspülung, Waschmaschine oder Gartenbewässerung bereitgehalten.
Finanzierung
| Gesamtkosten | - |
|---|---|
| Kosten pro m2 | 592 € / m2 |
Erfolge
| Vorher | Nachher | |
|---|---|---|
| Energieträger | Kohleeinzelöfen | Erdgas |
| Heizenergieverbrauch | 27.195 kWh | 16.380 kWh |
| Nutzfläche | 147 m² | 300 m² |
| Energieverbrauchskennwert | 185 kWh/m², a | 55 kWh/m², a |
| CO2 Emissionen | 64 g/m², a | 12 g/m², a |
| jährliche Einsparung CO2 | - | 82 % |











