Energiesparlampe oder Glühbirne: Vorteile, Nachteile, Alternativen

Viele Verbraucher können sich für LEDs oder Energiesparlampen noch nicht so richtig begeistern. Kein Wunder, schließlich ist die Auswahl kaum überschaubar und die hohen Kosten schrecken vom Kauf ab. Zudem stellen sich viele Fragen: Wann sollte man Glühbirnen gegen Energiesparlampen tauschen? Gibt es eine Alternative zur Energiesparlampe? Welche Vorteile bieten Energiesparlampen? Hier einige Hinweise und gute Gründe, die den Abschied von der Glühbirne erleichtern.

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1. Kostenfrage: Energiesparlampe im Vorteil

Giftige Energiesparlampe - Quecksilber(c) iStock/Talaj

Auch wenn es angesichts der vielen vermeintlichen Schnäppchen und günstigen Restposten schwer fällt: Lassen Sie sich keine Restbestände aufschwatzen. Was die Händler in ihren Lagern haben, dürfen sie trotz Glühlampenverbot noch verkaufen. Wer da zuschlägt, tut sich jedoch keinen Gefallen. Selbst Gratis-Glühlampen können tiefe Löcher in die Haushaltskasse reißen. Brennt eine 60 Watt-Birne im Jahr 1.000 Stunden, werden 14,40 Euro Stromkosten fällig. Zum Vergleich: Bei einer vergleichbaren 15 Watt-Energiesparlampe sind es nur 3,60 Euro. Da entpuppt sich der Kaufpreis der Energiesparlampe von fünf Euro als das wahre Schnäppchen. Noch besser sieht die langfristige Bilanz für die sparsameren und langlebigeren LED-Lampen aus. Klarer Vorteil für Energiesparlampen und LEDs!

2. Glühbirnen aufbrauchen oder gleich durch Energiesparlampen oder andere Alternativen ersetzen?

Wo Lampen nur selten brennen, ist kaum Strom zu sparen. Ihre alten Glühbirnen können Sie daher getrost in kaum oder nur kurz genutzten Räumen aufbrauchen, zum Beispiel auf dem Dachboden, im Keller, in der Speise- oder Abstellkammer. Aber vergessen Sie dann bloß nicht, die Glühbirne auszuschalten. Denn je länger sie leuchtet, desto schneller würde sich eine Energiesparlampe oder LED rechnen.

3. Energiesparlampen und LEDs: Quecksilber und Elektrosmog

Sie befürchten, dass sie sich mit Energiesparlampen unschöne Dinge ins Haus holen? Dann lesen Sie unser Experteninterview und den Artikel zu gängigen Vorurteilen gegenüber Energiesparlampen und LEDs oder sehen Sie sich Produkte an, die Sie ruhig schlafen lassen. Energiesparlampen gibt es schließlich auch mit Alternativen: Amalgam statt Quecksilber und mit einem Hüllkolben oder Splitterschutz. So sind die Sparlampen auch für Kinderzimmer geeignet. LEDs kommen zudem ganz ohne Quecksilber aus. Wer eine Belastung durch Elektrosmog fürchtet, kann bei Nachttisch- oder Leselampen auf besonders sparsame Lösungen verzichten; es gibt ja im Haushalt noch jede Menge andere Lampen zum Austauschen.

4. Qual der Wahl: Auswahl von Energiesparlampen und Alternativen

Wenn Sie sich allmählich doch vorstellen können Sparlampen zu kaufen, haben wir eine gute Nachricht für Sie: Der Kauf beziehungsweise die Auswahl ist zwar im Vergleich zur Glühbirne etwas aufwändiger, steht aber bei LEDs und Energiesparlampen nur selten an. Grund dafür ist die zehn bis zwanzig Mal längere Lebensdauer. Außerdem können Sie sich mit unserer Infografik und den wichtigsten Fragen zum Kauf bestens vorbereiten. Die App „ecoGator” hilft bei der Auswahl passender Lampen.

5. Garantie beachten und Kaufzettel aufbewahren

Sie haben sich zum Kauf durchgerungen? Dann gehen Sie vor allem bei teuren LEDs auf Nummer sicher. Achten Sie auf eine möglichst lange Garantie und heben Sie den Kassenzettel auf. Hält die Lampe nicht so lange wie vom Hersteller versprochen oder nimmt die Helligkeit stark ab, kann sie reklamiert werden. Durch den vergleichsweise niedrigen Kaufpreis haben Energiesparlampen den Vorteil, dass sie inzwischen für jedermann bezahlbar sind.

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