
Bundesrat nickt Solar-Kompromiss ab
Der Bundesrat hat dem Kompromissvorschlag des Vermittlungsausschusses zur Solarstromvergütung zugestimmt. Zuvor hatten auch die Parlamentarier des Bundestags ihre Zustimmung gegeben. Damit steht fest: Rückwirkend zum 1. Juli 2010 erhalten Erzeuger von Strom aus Hausdachanlagen (13 Prozent weniger), Freiflächenanlagen (12 Prozent weniger) und aus ehemals militärisch oder industriell genutzten Flächen (8 Prozent weniger) ab sofort weniger für eingespeisten Strom.
Zum 1. Oktober greift die zweite Stufe, dann wird die Vergütung jeweils nochmals um drei Prozentpunkte sinken. Der Kompromissvorschlag traf nicht ganz die Erwartungen der Länder – diese hatten ursprünglich verlangt, dass die Einspeisevergütung maximal um zehn
Prozent sinken soll.
Bereits im Frühjahr hatte die schwarz-gelbe Koalition im Bundestag beschlossen, dass Betreiber neuer Solaranlagen weniger Geld erhalten sollen, nachdem bereits zu Jahresbeginn planmäßig Einschnitte in Kraft getreten waren.
Ob sich Ihr Dach für eine Photovoltaikanlage eignet und die Installation sich kostenmäßig rechnet erfahren Sie übrigens mit unserem SolardachCheck, der die neuesten Änderungen der Förderung berücksichtigt.







Kommentare
Noch keine Kommentare vorhanden.
Was denken Sie?