Gutes Klima mit Sonne & Co.

Die Sonne wärmt die Erde – sie kann aber auch die Erderwärmung stoppen: Zusammen mit den anderen regenerativen Energien wie Geothermie, Windenergie, Biomasse und Wasserkraft bieten die Sonnenstrahlen eine klimafreundliche Alternative zu Kohle, Gas und Atomkraft. Im Jahr 2009 konnten diese umweltfreundlichen Energien den deutschlandweiten CO2-Ausstoß um rund 107 Millionen Tonnen verringern.

Erneuerbare Energien auf dem Vormarsch

Die erneuerbaren Energiequellen haben heute bereits einem Anteil von knapp über zehn Prozent am gesamten deutschen Endenergieverbrauch – Tendenz stark ansteigend. Allein in Deutschland wurden 2009 in der Branche der Erneuerbaren Investitionen von rund 20 Milliarden Euro getätigt. Eine Zukunftsbranche, die sich und ihre über 300.000 Beschäftigten weitgehend den Auswirkungen der Wirtschaftskrise entziehen konnte. Für die Volkswirtschaft sind die Erneuerbaren auf jeden Fall ein Gewinn – insbesondere, wenn man die Kosten für die Umweltschäden der herkömmlichen Energiequellen berücksichtigt.

Volkswirtschaftlich und ökologisch sind Sonne & Co. also ein sauberer Deal. Und auch die Energieerzeugung mit den Erneuerbaren wird ökonomisch immer attraktiver: Schließlich gibt es den Sonnenschein umsonst und auch für Wind, Wasser und Erdwärme muss im Gegensatz zu Kohle, Gas und Uran nichts bezahlt werden. Aber natürlich kostet das Erschließen dieser Energiequellen durch Solaranlagen, Windräder oder Erdwärmesonden etwas. Damit sich diese neuen und umweltfreundlichen Energiewandlungstechnologien wirtschaftlich entwickeln können, sind im Jahr 2000 das Erneuerbare-Energien-Gesetz, einige Jahre später das Biokraftstoffquotengesetz und schließlich das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz beschlossen worden. Maßgeblich aufgrund dieser Gesetze konnte sich eine neue Industriebranche entwickeln, in der Deutschland einen weltweiten Spitzenplatz einnimmt.

Sonne ist ein Alleskönner
Sonne ist ein Alleskönner

Und die Erneuerbaren entwickeln sich rasant weiter: Man spricht von einer „Lernkurve“, wenn man betrachtet, dass die Effizienz der Anlagen ansteigt und gleichzeitig ihre Kosten immer weiter sinken. Bereits ab 2015 können so beispielsweise die Kosten für Solarstrom so weit gesenkt werden, dass sie günstiger ausfallen als bei konventionell erzeugtem Strom. Rechnungen wie diese unterliegen natürlich immer Randbedingungen wie der Entwicklung des Energiepreises. Sicher ist jedenfalls: Ist eine Anlage zur Nutzung von erneuerbaren Energien erst einmal installiert, kann fortan mit fixen Betriebskosten gerechnet werden. Der allgemeine Aufwärtstrend des Ölpreises lässt einen ruhig schlafen, hat man eine Solarthermieanlage auf dem Dach.

Sonne ist ein Alleskönner

Wenn auch nur auf 10 Prozent aller Dach- und Fassadenflächen sowie auf den versiegelten Siedlungsflächen in Deutschland Photovoltaikanlagen installiert würden, könnte der gesamte deutsche Stromverbrauch mit Solarstrom abgedeckt werden. Allein die Sonneneinstrahlung, die auf Deutschland trifft, ist ungefähr 80mal größer als der gesamte Energiebedarf hierzulande. Denn die Sonne ist ein Alleskönner unter den Erneuerbaren: Mit ihr kann man nicht nur Strom einspeisen und damit von der EEG-Vergütung profitieren, man kann auch sein Zuhause und sein Badewasser heizen.

Grund genug, die energetische Nutzung der Sonnenstrahlen einmal genauer zu beleuchten: Unsere Spezial-Seiten zu Solarthermie und Photovoltaik geben den Durchblick.

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