

Energiespartipps zum Thema Strom
Haben Sie sich schon einmal überlegt, wie viele Geräte bei Ihnen zu Hause mit Strom laufen? Strom macht zwar nur etwa sieben Prozent der CO2-Emissionen pro Kopf aus - jedoch mit steigender Tendenz, und das trotz immer effizienterer Geräte.
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Beim Wasserkocher auf die Füllmenge achten
Auch Wasserkochen will gelernt sein!
Das bringt's:
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Ein Wasserkocher ist für das Erhitzen von Wasser effizienter als der Elektroherd. Kochen Sie jedoch mehr Wasser als nötig, steigen nicht nur der Energiebedarf, sondern auch Ihr CO2-Ausstoß unnötig. Bei einem nicht verwendeten Liter Wasser pro Tag summiert sich das auf 25 kg CO2 im Jahr.
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Zehn Euro können Sie im Jahr einsparen, wenn Sie nur so viel Wasser kochen, wie Sie benötigen.
So geht's:
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- Füllen Sie den Wasserkocher nur mit der benötigten Menge Wasser. Dazu können Sie das Wasser einfach vorher in Tassen abfüllen und anschließend die richtige Menge in den Wasserkocher geben.
- Übrigens: Qualitativ minderwertige Wasserkocher schalten sich oft erst eine Minute nach dem Kochen ab. Um diese sinnlose Energieverschwendung zu vermeiden, sollten Sie den Kocher gleich nach dem Kochen selbst abschalten – und beim nächsten Kauf auf einen qualitativen Wasserkocher achten.
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- In diesem Film zeigen wir Ihnen, wie viel CO2 ganz gewöhnliche Alltagsverrichtungen wie Wasserkochen erzeugen.
- Der Berliner Mieterverein erklärt die Vorteile von elektrischen Wasserkochern.
Energiesparlampen einsetzen
Sie leuchten länger und sehen gut aus!
Das bringt's:
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Eine einfache und sehr wirksame Weise, im Haus Strom zu sparen, ist der Umstieg von herkömmlichen Glühlampen auf Energiesparlampen. Glühlampen nutzen gerade einmal fünf Prozent der Energie für die Lichterzeugung – 95 Prozent verpuffen in ungenutzter Wärme. Energiesparlampen sind effizient und brauchen etwa 80 Prozent weniger Energie. Wenn Sie zehn 60-W-Lampen in Ihrem Haushalt durch Energiesparlampen ersetzen, vermeiden Sie jährlich 310 kg CO2.
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Der Austausch von zehn 60-W-Lampen spart im Jahr durchschnittlich 490 kWh und 110 Euro. Zwar kosten Energiesparlampen mehr als herkömmliche Glühlampen, doch sie haben auch eine sehr viel längere Lebensdauer: Eine Glühlampe hält für 1.000 Betriebsstunden (etwa ein Jahr), eine Energiesparlampe für mindestens 8.000 Betriebsstunden.
So geht's:
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- Wenn Sie nicht gleich alle Lampen ersetzen wollen, setzen Sie wenigstens in den Räumen Energiesparlampen ein, in denen das Licht relativ lange eingeschaltet ist – in Küche, Arbeits- und Wohnzimmer etwa.
- Auf der Verpackung finden Sie Angaben zur Lebensdauer einer Energiesparlampe, denn oft gibt es hier Qualitätsunterschiede. Mittlerweile sind Energiesparlampen in verschiedenen Fassungsgrößen, Formen sowie Lichtfarben erhältlich und können gedimmt werden. Zuverlässige Energiesparlampen gibt es ab vier Euro. Übrigens: Energiesparlampen verbrauchen beim Anschalten immer ein wenig mehr Energie als im Betrieb, aber das ist kein Grund, sie nicht auszuschalten. Ausschalten spart immer am meisten.
- Bitte beachten Sie, dass Energiesparlampen aufgrund der geringen Menge Quecksilber als Sondermüll gelten und als solcher an Sammelstellen entsorgt werden müssen – kostenlos natürlich.
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- Das stufenweise umgesetzte Glühlampenverbot der Europäischen Union sorgt immer wieder für hitzige Debatten – lesen Sie unseren Überblick.
- Die Kampagne EcoTopTen hat Energiesparlampen miteinander verglichen.
- Auf der Seite der Initiative Lightcycle können Sie bequem durch Eingabe Ihrer Postleitzahl herausfinden, wo sich in Ihrer Nähe Rücknahmestellen für Energiesparlampen befinden.
Auf Klimaanlagen verzichten
Stromfresser kalt machen!
Das bringt's:
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Zugegeben: Klimaanlagen können an richtig heißen Tagen ein echter Genuss sein. Dem Klima schaden sie jedoch: 165 kg CO2 stößt eine Klimaanlage aus, wenn sie an 30 Tagen im Jahr acht Stunden läuft.
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Klimaanlagen sind wahre Stromfresser. So können Sie 60 Euro im Jahr sparen, wenn Sie sich für Alternativen zur Klimaanlage entscheiden. Das Geld für Erkältungsmittel sparen Sie auch: Durch die großen Temperaturunterschiede zwischen draußen und drinnen verursacht der Betrieb einer Klimaanlage nicht selten Schnupfen.
So geht's:
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In Ländern wie Deutschland sind die heißen Tage ohnehin so selten, dass Klimaanlagen unnötig sind. Ist es doch einmal der Fall, können Sie sich auch anders Abkühlung im Haus verschaffen:
- Tagsüber Fenster und Jalousien geschlossen halten, so kommt keine warme Luft herein.
- Nachts die kühlere Luft nutzen: Fenster öffnen, um frische Luft ins Haus zu bekommen.
- Nutzen Sie einen Ventilator.
- Sollten Sie sich dennoch eine Klimaanlage anschaffen, sollte das Gerät zumindest Effizienzklasse A haben.
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- Tipps für heiße Tage und Informationen über Alternativen zu Klimaanlagen finden Sie in unserem „Hitze-Spezial“.
- Welche Hitzeschutz-Lösung für Sie am sinnvollsten ist, verrät Ihnen der Hitzeschutzratgeber.
- Stiftung Warentest hat Raumklimageräte miteinander verglichen.
Klimakorrekte Wahl des Kühlschranks
Ist Ihr Kühlschrank wirklich cool?
Das bringt's:
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Ihr Kühlschrank läuft das ganze Jahr im Dauerbetrieb und ist im ungünstigsten Fall für ein Viertel Ihres Stromverbrauchs verantwortlich. Das Einsparpotenzial für CO2 ist hier daher besonders groß. Bei einem Neukauf sollten Sie deshalb unbedingt auf den Energieverbrauch achten. In den letzten Jahren hat sich die Energieeffizienz von Kühlschränken und Gefriertruhen stark verbessert. Nicht selten lassen sich jedes Jahr 50 Prozent der Energie gegenüber einem Standard-Altgerät einsparen!
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Beim Ersatz eines etwa 15 Jahre alten Kühlschranks der Effizienzklasse D durch ein Modell der Klasse A+++ sparen Sie pro Jahr 380 kWh und 85 Euro. Mehrkosten bei der Anschaffung machen sich meist langfristig über die gesparten Euros bei der Stromrechnung bezahlt.
So geht's:
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- Verweigert Ihr Kühlschrank seinen Dienst, nutzen Sie die Chance für einen Neuanfang: Holen Sie sich ein energieeffizientes Geräte ins Haus. Bei Kühl- und Gefriergeräten ist A+++ die beste Wahl, A inzwischen nur noch drittklassig.
- Da es auch innerhalb der Klassen große Unterschiede gibt, vergleichen Sie die Verbrauchsangaben. Und überlegen Sie, wie groß der künftige Kühlschrank sein soll; ein überdimensionierter Kühlschrank verbraucht natürlich mehr. Als Richtwert können 60 Liter pro Person gerechnet werden.
- Ein neuer Kühlschrank der Klasse A+++ mit Gefrierfach kostet rund 750 Euro. Oft lohnt sich sogar der Ersatz noch funktionstüchtiger Geräte – die Investition amortisiert sich schnell.
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- Mit dem KühlCheck erfahren Sie, ob sich der Austausch Ihres alten Kühlschranks lohnt und welches neue Gerät für Sie in Frage kommt. Gleichzeitig berechnet er die CO2-Emissionen Ihres Altgerätes und die Umweltentlastung durch die Neuanschaffung.
- Was schadet dem Klima mehr: Kühlschrank, PC oder Glühbirne? Vergleichen Sie sie miteinander – mit unserer gnadenlosen CO2-Waage.
Laptop statt PC
Klein, aber fein!
Das bringt's:
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Surfen Sie gerade mit einem Desktop-PC oder mit einem Laptop? Für Ihre Klimabilanz wäre letzteres in jedem Fall günstiger. Um eine möglichst lange Akku-Laufzeit zu gewährleisten, brauchen Laptops nämlich viel weniger Energie – bis zu 140 kg CO2 vermeiden sie jährlich gegenüber ihren großen Brüdern.
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Ein Multimedia-PC verbraucht im normalen Betrieb 200 W und mehr, ein Laptop mit vergleichbarer Ausstattung und Leistung kommt hingegen mit nur 30 W aus. Gut für den Geldbeutel: 50 Euro können Sie im Jahr sparen, wenn Sie auf einen praktischen Laptop umsteigen.
So geht's:
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Ein Laptop eignet sich für unterwegs und für zu Hause: Er ist platzsparend und kann überall verwendet werden. Sie können ihn am Schreibtisch, auf dem Sofa, auf der Parkbank, in der Bahn oder im Bett benutzen. Achten Sie aber darauf, dass Ihr Laptop stets auf einem ebenen Untergrund steht, damit die Lüftung arbeiten kann und der Laptop nicht zu heiß wird. Denken Sie auch daran, den Energiesparmodus im Energiemanagement Ihres Betriebssystems zu aktivieren.
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- Stiftung Warentest hat verschiedene Notebooks und Desktop-PCs miteinander verglichen.
- Die Kampagne EcoTopTen gibt Kaufempfehlungen für den passenden PC.
Auf die Vorwäsche verzichten
Hauptsache Hauptwaschgang!
Das bringt's:
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Vorwäsche ist überflüssig: Vor allem bei Textilien wie Bettwäsche oder Handtüchern sind die Verschmutzungen in den wenigsten Fällen so stark, dass vor der Hauptwäsche noch das Programm der Vorwäsche laufen muss. Verzichten Sie darauf, wird Ihre Wäsche trotzdem sauber, aber die benötigten Mengen an Strom, CO2 und Geld verringern sich: Waschen ohne Vorwäsche vermeidet bei drei Waschgängen in der Woche 35 kg CO2 im Jahr.
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Auch ohne Vorwäsche wird Ihre Wäsche sauber – und Ihre Haushaltskasse voller.
So geht's:
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Verzichten Sie auf den Vorwaschgang. Manche Waschmaschinen verfügen auch über ein Kurzwaschprogramm – ein weiteres Plus für Ihre Energiebilanz.
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- Was wiegt klimatechnisch schwerer: Ein Waschmaschinenwäsche, ein Bier oder eine Zugfahrt? Vergleichen Sie sie miteinander – mit unserer gnadenlosen CO2-Waage.
- Wissenswertes übers Waschen hält das Umweltbundesamt bereit.
Wäsche mit 30 °C waschen
Waschen Sie nicht nur sauber, sondern auch CO2-fein.
Das bringt's:
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Mehr als drei Viertel der Energie eines Waschgangs werden für das Erhitzen des Wassers benötigt. Waschen Sie zwei Waschgänge in der Woche bei 30 °C statt bei 60 °C, vermeiden Sie viel CO2.
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Senken Sie die Waschtemperatur von 60 °C auf 30 °C, wird nur ein Drittel des Stroms und folglich Ihres Geldes gebraucht. 30 Euro im Jahr können Sie so sparen.
So geht's:
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Öfter mal den Drehschalter auf die „30“ drehen. Moderne Waschmittel reinigen Wäsche auch bei 30 °C optimal.
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- Was wiegt klimatechnisch schwerer: Ein Waschmaschinenwäsche, ein Bier oder eine Zugfahrt? Vergleichen Sie sie miteinander – mit unserer gnadenlosen CO2-Waage.
- Das Öko-Institut hat gleich eine ganze Studie zum Waschen bei niedrigen Temperaturen erstellt.
Wäsche auf einem Wäscheständer trocknen lassen
Natürlich trocken!
Das bringt's:
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Egal wie oft Sie die Waschmaschine verwenden: Es ist immer energiesparender, die Wäsche auf einem Wäscheständer, einer Wäscheleine oder einer Wäschespinne statt im Trockner zu trocknen. Bis zu 395 kg CO2 stößt ein Trockner im Laufe des Jahres aus – für etwas, das die Luft klimaneutral für Sie erledigen kann.
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Durch den Verzicht auf einen Wäschetrockner sparen Sie 135 Euro. Das ist genug, um einen neuen Wäscheständer oder eine Wäscheleine zu kaufen.
So geht's:
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- Verzichten Sie auf den energiefressenden Trockner.
- Planen Sie Ihre Waschwoche im Voraus, um Ihre Wäsche nicht kurzfristig trocknen zu müssen.
- Hängen Sie die Wäsche nach dem Waschen auf einem Wäscheständer, einer Wäscheleine oder einer Wäschespinne auf.
- Geht es wirklich nicht ohne Wäschetrockner, dann achten Sie auf die Effizienzklasse A, zuvor gut geschleuderte Wäsche und eine volle Beladung der Maschine. Kondensationstrockner brauchen nur halb so viel Energie wie herkömmliche Trockner. Die Wäscheleine bleibt in der Klimabilanz aber unschlagbar.
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- Was wiegt klimatechnisch schwerer: Eine Trocknerladung, ein Bier oder eine Zugfahrt? Vergleichen Sie sie miteinander – mit unserer gnadenlosen CO2-Waage.
- Altbauwohnungen haben oft sehr hohe Decken - in diesem Film zeigen wir Ihnen unter anderem eine originelle Lösung, wie Sie dies nutzen können, um Ihre Wäsche klimafreundlich zu trocknen.
- Die nützliche Broschüre „Energiesparen im Haushalt“ (PDF, 1,4 MB) enthält auch Tipps zum klimafreundlichen Wäschetrocknen.
Eisschicht in Kühl- und Gefriergeräten abtauen lassen
Gletscher am Nordpol, nicht im Kühlschrank!
Das bringt's:
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Ein leichter Reifansatz an den Innenwänden der Kühl- und Gefriergeräte ist ganz normal. Wird der Reif dicker oder bildet sich eine Eisschicht, erhöht sich der Stromverbrauch. In diesem Fall sollte man das Gerät abtauen. Der Dauerbetrieb vergletscherter Kühlgeräte verursacht 30 kg CO2 und lässt anderswo dafür echte Gletscher schmelzen.
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Eine Vereisung von 5 mm erhöht den Stromverbrauch Ihres Kühlschranks um 30 Prozent. Das macht selbst bei einem modernen Gerät der Klasse A+++ 10 Euro im Jahr aus.
So geht's:
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- Tauen Sie Ihren Kühlschank und Ihre Gefriertruhe regelmäßig ab. Vor allem bei älteren Modellen empfiehlt sich diese Maßnahme etwa zwei Mal im Jahr.
- Besonders im Winterkönnen Sie die Lebensmittel auch vor das Fenster stellen, bis der Gefrierschrank abgetaut ist.
- Einige Kühlschränke sind heute mit einer so genannten No-Frost-Funktion ausgestattet. Diese verhindert Eisbildung in Gefrierfächern. So entfällt lästiges Abtauen, allerdings verbraucht die Funktion zusätzlich Energie. Sie ist daher nur dann sinnvoll, wenn durch häufiges Öffnen des Gefrierfachs verstärkt Feuchtigkeit eintritt.
- Bei übermäßiger Reifbildung sollten Sie die Türdichtung überprüfen und gegebenenfalls auswechseln.
- Damit Ihr Kühlschrank erst gar nicht vereist, verstauen Sie Ihre Lebensmittel nur verschlossen im Kühlschrank. Unverpackt geben sie Feuchtigkeit ab und lassen schneller eine Eisschicht entstehen.
Achten Sie beim Neukauf des Geräts auf das Energielabel A+++.
Stellen Sie Ihren Kühlschrank nicht neben Wärmequellen und die Gefriertruhe an einen kühlen Ort. Das Gerät kann die entstehende Wärme besser abgeben, hält dadurch länger und verbraucht weniger Strom. Für die richtige Umgebungstemperatur ist die Klimaklasse auf dem Typenschild des Geräts zu beachten.
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- Mit unserem KühlCheck können Sie feststellen, ob Ihr Kühlschrank noch auf dem neusten Stand der Technik ist oder ob sich ein Austausch lohnt.
- Eine Anleitung zum korrekten Abtauen des Kühlschranks finden Sie auf dieser Heimwerkerseite.
Kühlschranktür schließen
Klappe zu, es zieht!
Das bringt's:
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Jedes Mal, wenn die Kühlschranktür aufgeht, entweicht Kälte, für deren Kompensation der Kühlschrank viel Energie braucht, die jährlich etwa 15 unnötige kg CO2 erzeugt.
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Stehen Sie auch manchmal vor Ihrem Kühlschrank und gucken, was er so hergibt? Für die fünf Euro, die diese Angewohnheit im Jahr an Mehrkosten verursacht, könnten Sie sich noch einige leckere Jogurts in den Kühlschrank stellen.
So geht's:
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- Überlegen Sie sich vorher, was Sie aus dem Kühlschrank herausnehmen möchten und machen Sie die Tür nur kurz auf. Jedes Mal, wenn die Kühlschranktür aufgeht, braucht der Kühlschrank durch das Entweichen der kalten Luft so viel Strom wie eine 60-W-Glühbirne, die zehn Minuten lang brennt.
- Schließen Sie die Kühlschranktür nach jedem Öffnen, auch wenn Sie mehrmals hintereinander Lebensmittel entnehmen, damit so wenig Kälte wie möglich entweicht.
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Elektronische Geräte ganz ausschalten
Das Aus für Stromfresser!
Das bringt's:
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Brennt an Ihrem Fernseher oder dem DVD-Player permanent ein Licht? Ist das Netzteil des Deckenfluters warm oder brummt? Finden Sie am PC und der Espressomaschine keinen richtigen Ausschalter? Dann verbrauchen diese Geräte rund um die Uhr Strom, der bei Ihnen für den Ausstoß von bis zu 255 kg CO2 jährlich verantwortlich ist.
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Das Umweltbundesamt beziffert die unnötigen Kosten durch Standby-Verbrauch deutschlandweit auf vier Milliarden Euro jährlich. Auch im Haushalt macht das etwa ein Zehntel der Stromrechnung aus. Hier können Sie durch fast vollständigen Verzicht auf Standby im Jahr 400 kWh und 90 Euro sparen.
So geht's:
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- Achten Sie darauf, dass Elektro- und Ladegeräte nach Gebrauch wirklich ausgeschaltet werden. Ziehen Sie auch nach dem Aufladen der Geräte den Stecker.
- Mit einer Steckdosenleiste mit Schalter schalten Sie alle „heimlichen Verbraucher“ komplett aus. Die bekommen Sie für etwa fünf Euro im Handel. Für ganz Faule gibt es sogar ferngesteuerte Steckdosen – für zehn Euro.
- Achten Sie bereits beim Neukauf darauf, ob sich Geräte vollständig vom Netz trennen lassen. Kaufen Sie Geräte mit einem sehr niedrigen Standby-Verbrauch. Achten Sie auf entsprechende Produktkennzeichnungen. Besonders billige Geräte verbrauchen zudem im Standby oft unverhältnismäßig viel Strom. Über die Lebensdauer gesehen sind solche Energieverschwender dann teurer als effiziente Geräte.
- Wenn Sie sich unsicher sind und wissen wollen, wie viel Ihre elektronischen Geräte fressen, gibt es die Möglichkeit, zeitweise ein Strommessgerät vorzuschalten.
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- Mit einem Strommessgerät können Sie den heimlichen Stromverbrauch eines Gerätes messen. Wie viel Energie alle Elektrogeräte in Ihrem Haushalt im nächtlichen Dauerbetrieb verbrauchen, können Sie mit dem StandbyCheck ermitteln.
- Die No-Energy-Stiftung verschafft Ihnen einen Überblick darüber, wo Sie in Ihrer Nähe kostenlos Strommessgeräte ausleihen können.
- Einen Überblick über die verschiedenen Energielabel können Sie sich auf my-green-power.de verschaffen.
Waschmaschine mit warmem Wasser versorgen
Zapfen Sie direkt die Quelle an!
Das bringt's:
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Viele Wasch- und Spülmaschinen können auch direkt an die Warmwasserversorgung angeschlossen werden. Gerade bei besonders energieeffizienter Warmwasserbereitung - etwa mit einer modernen Gas- oder Ölheizung, mit einer Solaranlage oder mit Fernwärme - lohnt sich diese Maßnahme: Sie stoßen 45 kg weniger CO2 pro Jahr aus.
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Benutzen Sie Gas zur Warmwassererhitzung, können Sie bis zu 25 Prozent der Stromkosten bei jedem Waschgang einsparen – das sind jährlich etwa 15 Euro. Haben Sie eine Solarthermieanlage, ist die Einsparung sogar doppelt so hoch.
So geht's:
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- Wenn Ihre Waschmaschine nicht über einen integrierten Warmwasseranschluss verfügt, erkundigen Sie sich beim Hersteller, ob diese nicht trotzdem für die Zufuhr von warmem Wasser ausgelegt ist – meist ist dies der Fall.
- Sie können dann ein Vorschaltgerät installieren, das im Zulaufschlauch warmes und kaltes Wasser mischt und die Maschine so mit Wasser in der richtigen Temperatur versorgt.
- Sollten Sie über eine besonders energieeffiziente Warmwassererzeugung verfügen, lohnt es sich, beim nächsten Kauf eine Maschine mit integriertem Warmwasseranschluss zu wählen. Dann sparen Sie sich die Kosten für ein externes Vorschaltgerät.
- Auch lassen sich die meisten Spülmaschinen an das Warmwassersystem des Haushalts anschließen.
- Für optimale Effizienz sollten Sie die Warmwasserleitung isolieren.
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- Überprüfen Sie mit dem Modernisierungsratgeber, ob sich für Sie eine Umstellung Ihrer Warmwasserversorgung lohnt.
- Energiespar-Profi Thomas Brandt erklärt auf seiner Seite lust-sparen.de, wie man seine Waschmaschine an das Warmwassersystem anschließt und wie viel Einsparpotenzial diese Maßnahme hat.
Wechsel zu Ökostrom
Nichts leichter als das!
Das bringt's:
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Minimaler Aufwand, maximales Ergebnis: Durch einen unkomplizierten, kostenlosen Wechsel zu einem Ökostrom-Anbieter vermeidet ein durchschnittlicher Drei-Personen-Haushalt mit einem Verbrauch von 2.900 kWh rund 820 kg CO2 pro Jahr. Der Grund für dieses enorme Einsparpotenzial: Konventioneller Strom wird zum größten Teil aus fossilen Brennstoffen gewonnen – und Kohle, Öl und Co. stoßen immens viel CO2 in die Atmosphäre aus. Über 600 Gramm emittiert der herkömmliche deutsche Strommix je kWh.
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Klimafreundlicherer Strom muss nicht teurer sein als konventioneller Strom. Vergleichen Sie!
So geht's:
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- Errechnen Sie mit einem Tarifrechner den für Sie günstigsten Ökostromanbieter.
- Ein paar Klicks im Internet, ein Ausdruck, ein Gang zum Postkasten – und schon ist Ihr Strom grün.
- Aber Vorsicht: Nicht jeder Ökostrom ist wirklich ökologisch! Das ok-power-Gütesiegel oder das Grüner Strom-Label stellen sicher, dass der Anbieter den Ausbau erneuerbarer Energien fördert. Nur so wird mit Ihrem Geld der Öko-Anteil am deutschen Strom-Mix tatsächlich erhöht und die Stromversorgung insgesamt klimafreundlicher.
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- Der Ökostrom-Tarifrechner verhilft Ihnen schnell zum günstigsten Tarif.
- Am Ende dieses Films veranschaulicht ein Müllsack die Menge CO2, die Sie pro Tag vermeiden können, indem Sie Ökostrom beziehen.
- Einen Überblick über die zertifizierten Ökostromprodukte können Sie sich auf den Seiten des ok-power-Gütesiegels und des Grüner Strom Labels verschaffen.
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