
2011: Größte Katastrophenschäden
Zahlreiche wetterbedingte Katastrophen und Erdbeben haben 2011 zum Jahr mit den größten Schäden aller Zeiten gemacht. Das geht aus der Jahresbilanz des globalen Rückversicherers Munich Re hervor.
Ganze zwei Drittel dieser Schäden gehen auf das Konto der Erdbeben in Japan im März und in Neuseeland im Februar.
Schlimmste Dürre in Afrika
Zirka 27.000 Menschen starben 2011 durch Naturkatastrophen. Hinzu kommen unzählige Menschen, die bei der Hungersnot am Horn von Afrika umgekommen sind. Diese wurde durch eine Dürre ausgelöst, laut Munich Re die größte humanitäre Katastrophe des vergangenen Jahres.
Fukushima: Teuerste Naturkatastrophe aller Zeiten
Das folgenschwerste Ereignis des Jahres war das Erdbeben am 11. März in Japan, bei dem insgesamt etwa 16.000 Menschen starben. Der dadurch ausgelöste Tsunami führte zu mehreren Kernschmelzen im Atomkraftwerk Fukushima 1. Zahlreiche Gebiete im Umkreis wurden dadurch auf unbestimmte Zeit unbewohnbar. Auch ohne Berücksichtigung der Folgen des nuklearen Unglücks belaufen sich die Schäden auf 210 Milliarden US-Dollar – die teuerste Naturkatastrophe aller Zeiten.
Überschwemmungen in Asien, heftige Tornados in den USA
Bei Überschwemmungen in Thailand kamen 800 Menschen um. Behörden bezeichneten das durch extreme Niederschläge ausgelöste Hochwasser als das schlimmste seit 50 Jahren.
In den USA kam es 2011 zu außergewöhnlich heftigen Tornados. Mit dem Tief Rolf wurde erstmals auch ein Tief über dem Mittelmeer als tropischer Sturm eingestuft.
Weitere Informationen zur Naturkatastrophenbilanz 2011 finden Sie auf der Website der Munich Re.






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