
21. April 2011
Kürzer Shoppen = Energiesparen?
„Könnte man Energie sparen, wenn man die Ladenöffnungszeiten begrenzt – beispielsweise wochentags auf 9 Stunden, samstags auf 6 Stunden und am Sonntag die Geschäfte wie noch vor einigen Jahren geschlossen lässt?“ (Ruth Knorr, Gifhorn)
Dietlinde Quack (Öko-Institut): „Der Energieverbrauch von Geschäften hängt teilweise mit der Anzahl der Stunden zusammen, in denen ein Geschäft geöffnet ist. Mehrverbräuche bei geöffnetem Laden entstehen unter anderem durch die teilweise ausgeprägte Beleuchtung der Räumlichkeiten und der jeweiligen Waren, durch verschiedene Geräte (z. B. Backöfen, Kassen) und Wärmeverluste durch die Öffnung von Türen beziehungsweise die zum Ausgleich notwendige Heizwärmebereitstellung. Bei Supermärkten kommt dann beispielsweise noch der Strom(mehr)verbrauch für Kühl- und Gefriergeräte hinzu, da diese zu den Ladenöffnungszeiten für Kunden entweder offen zugänglich gemacht werden oder die entsprechenden Türen und Abdeckungen durch die Kunden zur Warenentnahme regelmäßig geöffnet werden. Der Einsparefffekt durch die Reduktion der Ladenöffnungszeiten lässt sich allerdings nicht pauschal beziffern, da er je nach Geschäft und eingesetzter Technik unterschiedlich groß und relevant ist.“
Hier geht es zu allen Fragen und Antworten des Klima-Orakels.








Kommentare
Natürlich würde das fläckendeckend viel bringen, lässt sich jedoch noch nicht durchsetzen, da Energiesparen noch immer als nicht lohnenswert abgetan wird. Dabei ist schon längst erwiesen, dass sich Energiesparen bereits im kleinsten Haushalt sehr lohnt, wenn man es richtig macht: Das ist nur eine Frage der Sensibilisierung und Motivation, wofür bisher viel zu wenig unternommen wird!
Gruss
Dieter
http://www,ratgeberletter-dieter-hilft.com
Was denken Sie?