01. Dezember 2011

Methan: Ein Problem fürs Klima?

Klima-Orakel Verbraucherfragen Expertenantworten Klima Energiespeicher Klimawandel Methan Kuh Erneuerbare Energien DIW Kemfert

„Beim Klimaschutz reden alle nur von CO2: Was aber ist mit Methan – es ist doch viel schädlicher fürs Klima?“ (Lisa Hausberger, Heppenheim) 


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Prof. Dr. Claudia Kemfert (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung, Berlin): „Ja, Methan ist klimaschädlicher. Aber der globale Anteil dieses Gases ist im Vergleich zum CO2 um ein Vielfaches geringer.


Der Vorteil von Methan ist jedoch, dass man es energetisch nutzen kann – zum Beispiel für die Energiegewinnung oder als Treibstoff. Dabei kann das Treibhausgas auch als nachhaltiger Energiespeicher dienen. Denn Methan kann mithilfe von erneuerbaren Energien hergestellt werden. Insbesondere dann, wenn mehr Strom aus Erneuerbaren produziert als verbraucht wird, werden Stromspeicher benötigt. Die Herstellung von Methan aus ebendieser überschüssigen regenerativen Energie kann somit zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Man kann die Schwankungen von erneuerbaren Energien ausgleichen, Energie speichern und diese gleichzeitig für die Mobilität als Kraftstoff verwenden. Somit gibt es – anders als bei den anderen Treibhausgasen – bei Methan direkte Weiterverwertungsmöglichkeiten, sodass zum einen die negativen Klimawirkungen abgemildert werden und zum anderen sogar positive Wirkungen einer nachhaltigen Energieversorgung und Mobilität erzielt werden können.“

Tipp der Redaktion: Claudia Kemfert und Wolf-Peter Schillüber haben zu diesem Thema einen ausführlichen Artikel verfasst: Methan – das unterschätzte Klimagas.

 

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Kommentare

01-12-11 21:04 Charly W. Eritz
Hat niemand bemerkt, die Meeresspiegel steigen nicht mehr, die globalen Temperaturen (unwissenschaftlicher Ausdruck) sinken, und wir hatten jetzt in 3 Wintern Rekordminustemperaturen und Schnee. Der wünschenswerte Erwärmungstrend hat sich umgekehrt. Und trotzdem will man noch weiter die Temperaturen senken? In Norwegen nehmen die Gletscher wieder zu wie ich selbst feststellen konnte.
Der Wetter- und Klimamechanismus ist nicht verstanden, die Wirkungslosigkeit von CO2 nachgewiesen, trotzdem sollen hunderte von Milliarden sinnlos ausgegeben werden? Klimaschutz ist grober Unsinn. Naturschutz ja, aber keine Landschaftszerstörung und Schädigung der Vogelwelt durch Windräder. Keine Maismonokulturen für Biogas, kein Verbrennen von Lebensmitteln. Schädlich für Tiere, Pflanzen und Menschen.
Das alles im Namen eines sinnlosen Klimaschutzes? Was lehrt die Frau Professor eigentlich?
Von Physik hat sie auf jeden Fall wenig Ahnung, dann würde sie den Unsinn erkennen, denn weder Methan (im Erdgas, Biogas, aus Gülle und Kanalisation) noch CO2 haben einen messbaren Einfluss auf das Klima.
Ausserdem hatten wir 1940 und um 1860 ähnliche Werte in der Luft wie heute und nichts ist passiert. www.eike-klima-energie.eu
Die Bürger haben das System mittlerweile durchschaut. Für Konsequenzen werden die falschen Propheten sich bald erkären müssen. (climategate 2.0)
07-12-11 13:53 Sophie Fabricius
Sehr geehrter Herr Eritz,
ich empfehle Ihnen für Ihre Fragen und zur dringenden Aktualisierung Ihres Wissensstandes dieses Portal:
http://klimafakten.de/
Freundliche Grüße,
Sophie Fabricius
20-02-12 14:31 paula
Ja Herr Eritz ist glaube ich nicht ganz auf dem neuesten Stand.. wann waren sie denn das letzte mal auf einem Gletscher in südlicheren Ländern?

Ich überlege derzeit, ob ich von Gas auf solar umstellen soll - es geht da um Heizung und warmwasser - mal sehen - der gas preis steigt sowieso jedes jahr..
<a href="http://www.nord-berliner.de/gas-vergleichsrechner/">Gas Preisvergleich Berlin</a>, nur würde ich zum einen das Kochen mit Gas vermissen, und zweitens weiss ich nicht inwieweit sich die Investition noch lohnt in meinem Alter (gehe auf die 70 zu..)

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