
12. November 2010
Sonnenstrom ökologisch korrekt?
„Ist es wahr, dass die Herstellung von Photovoltaikanlagen viel mehr Energie und zudem auch noch viele Chemikalien verbraucht, die in keiner Relation zur Lebensdauer stehen?“ (Nina Stumpe, Beckum)
Prof. Dr. Hans-Werner Schock (Helmholtz-Zentrum Berlin): „Typische Photovoltaikanlagen haben in Deutschland je nach Standort eine "Energierückzahlzeit" von 2-3 Jahren, welche bei Dünnschichtsolarzellen sogar noch kürzer ist. Darin enthalten ist auch die Produktion der Chemikalien. Diese werden im Produktionsprozess weitestgehend emissionsfrei rezykliert, also wieder in den Produktionskreislauf eingebracht (Im Gegensatz dazu werden bei herkömmlichen fossilen Energiequellen während des Betriebs dauernd "Chemikalien", insbesondere CO2 freigesetzt).“
Redaktionstipp: Unser Solar-Spezial zeigt Ihnen, wie Sie die Energie der Sonne zur Strom- und Wärmeerzeugung nutzen können.
Ob sich Ihr Dach für eine Photovoltaik- oder Solarthermieanlage eignet, zeigt Ihnen der SolardachCheck.
Hier geht es zu allen Fragen und Antworten des Klima-Orakels.









Kommentare
Soweit mir bekannt muss das Halbleitermaterial eingeschmolzen werden um hochreines Silizium o.Ä. zu erhalten. Diesen Vorgang kann man nicht als Emissionsfrei bezeichnen, oder gibt es mittlerweile anderere Verfahren.
Auch die Trennung von Halbleiter + Trägermaterial + Stromleitern + Schutzlack etc. könnte beim Recycling viel Energie benötigen.
Was denken Sie?