22. April 2010

Weniger CO2 durch Flugverbot?

Klima-Orakel Verbraucherfragen Expertenantworten Klima Energie

„Hätten die gestrichenen Flüge mehr CO2 erzeugt als der Island-Vulkan?“ (Ruth Schmidt, Berlin)


Klima-Orakel Verbraucherfragen Expertenantworten Klima Energie

Prof. Dr. Hartmut Graßl (Zentrum für Marine und Atmosphärische Wissenschaften): „Die ausgefallenen Flüge hätten sehr wahrscheinlich mehr emittiert als der jetzt ausgebrochene Vulkan. Genaue Aussagen sind aber erst dann möglich, wenn Wissenschaftler die Emissionen des Eyafjallajökull probeweise messen und dann hochrechnen, denn jeder Vulkan ist ein Individuum mit schwankendem CO2-Anteil an den Emissionen.

Der Beitrag zur CO2-Emission in die Atmosphäre beträgt bei dem weltweit am stärksten emittierenden Vulkan, dem Ätna auf Sizilien, etwa so viel wie die Emission einer mittelgroßen Stadt in einem Industrieland.

Der größte Bruttoausstoß von CO2 in die Atmosphäre stammt nicht von Vulkanen, sondern von allen atmenden Kleinlebewesen und Tieren, einschließlich der im Ozean (ca. 120 Milliarden Tonnen CO2 pro Jahr). Da die Pflanzen fast genau so viel CO2 aufnehmen wie Bakterien, Pilze, Tiere und Menschen ausatmen, ist der CO2-Nettofluss in die Atmosphäre im natürlichen System sehr klein, aber von Jahr zu Jahr schwankend. Diese Schwankungen sind aber immer noch viel größer als die Emissionen aller Vulkane zusammen.“

 

Redaktionstipp: Machmal sind Flugreisen unvermeidlich. Mit unserem FlugCheck können Sie herausfinden, wie stark die Atmosphäre durch Ihre Flugreise belastet wird. Und er berechnet, wie viel es kostet, eine vergleichbare Menge Klimagase in Klimaschutzprojekten einzusparen.

 

Hier geht es zu allen Fragen und Antworten des Klima-Orakels.

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Der FlugCheck ist empfehlenswert

Augen auf bei der CO2-Kompensation von Flugreisen: Nur spezialisierte Agenturen wie atmosfair, unser Partner für den FlugCheck, berechnen die Emissionen richtig – im Gegensatz zu elf  Fluggesellschaften, wie die Verbraucherzentrale in einem Test ermittelte. mehr

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Kommentare

29-04-10 18:54 Remtted
Flüge haben sowieso keinen Einfluss auf den CO2-Anteil in der Atmosphäre

Einen aktuellen Beweis für diese Behauptung liefern die Messergebnisse der Wetter-Messstationen. Leider wird nicht an allen Messstationen auch der CO2-Anteil gemessen. An der Messstation Linden, die unter einer Flugeinflugschneise zum Flughafen Frankfurt liegt, werden als eine der wenigen Stationen auch CO2-Werte gemessen. Wenn man die grafische Auswertung der CO2-Werte dieser Station vor, während und nach dem Flugverbot betrachtet, ergeben sich während eines längeren Zeitraums kaum Abweichungen.

Alle gemachten Aussagen der Wissenschaft und Politik zum Treibhausgas CO2 in der Atmosphäre, sind falsch. Die Flugzeuge fliegen in 10.000 bis 12.000m Höhe bei -50°C. Das Abgaskondensat bildet sofort kleine Kristalle in denen u. a. das CO2 eingeschlossen wird. Bei einer Windgeschwindigkeit von über 200 Stundenkilometer werden die Eiskristalle gleichmäßig auf der ganzen Welt verteilt.
Das CO2, das in den Eiskristallen eingeschlossen ist, wird sofort in wärmeren Schichten abgebaut nachdem die Eiskristalle abgetaut sind. Das CO2 geht somit nicht von unten nach oben, sondern kommt eingeschlossen, in winzigen Eiskristallen von oben nach unten (von den Flugzeugen). Richtig ist nur, dass der Flugverkehr extrem zugenommen hat. Das bezeichnet die Wissenschaft und Politik als zunehmenden Treibhauseffekt. Dagegen ist auf den Flughäfen, um die Kraftwerke und an stark befahren Straßen kein CO2 nachweisbar, weil CO2 sofort abgebaut wird.

Die Wissenschaft ermittelt nur den Ausstoß von CO2, stellt hierzu Hochrechungen auf, berücksichtigt aber nicht den Abbau von CO2, der unmittelbar nach dem Verlassen aus dem Auspuffrohr erfolgt. Die Tatsache, dass ein Abbau von CO2 stattfindet, hat Herr Dieter Enger auf seiner Internetseite über „Fehler der Wissenschaft“ nachgewiesen.

Das Kernproblem der Wissenschaft ist jedoch, dass sie weiterhin an der These festhält, dass Pflanzen Sauerstoff (O2) abgeben. Alle wissenschaftliche Versuche mit denen dies begründet wird, werden durch werden durch Laborversuche an angeschnittenen Pflanzen durchgeführt. Das Gas, das bei den Laborversuchen aus den abgeschnittenen Pflanzenhalmen bei der Glimmspanprobe entweicht, ist O2. Das Gas, welches die Pflanzen über ihre Spaltöffnungen und Lentizellen abgeben, ist aber CO2. Die Beweise hierzu sind ebenfalls au der Internetseite zu sehen.


Die Pflanzen und Bäume sind die größten CO2-Emittenten und nicht die anderen im Artikel aufgeführte Emittenten Die Natur wird sicher nie CO2 produzieren, um sich selbst zu zerstören
30-04-10 14:40 Florian
@Remtted "Alle gemachten Aussagen der Wissenschaft und Politik zum Treibhausgas CO2 in der Atmosphäre, sind falsch."

Da spricht der Experte. Alles falsch, nur du kennst die Wahrheit. Sind die Leute mit den weißen Kitteln auch immer freundlich zu dir?
02-05-10 11:38 Remtted
Antwort an Florian

Ich empfehle, die Beweise zu meinen Aussagen auf der Internetseite über "Fehler der Wissenschaft" nachzulesen und gegebenenfalls zu überprüfen, bevor sie weiterhin unqualifizierte Polemik verbreiten.
08-05-10 09:43 Martin
@Remitted
Oh man, wie wenig Ahnung von Physik hast Du eigentlich? Natürlich verursachen Flüge CO2 in der Flug, extremst viel sogar. Dass man dies kaum lokal messen kann, weiß auch jedes Kind. Dafür wird das CO2 viel zu stark verteilt. Unglaublich, was für einen Schwachsinn viele Leute von sich geben. Ich empfehle da: Erst denken, dann schreiben.
Davon mal abgesehen, dass Flugzeuge nicht immer in diesen Höhen fliegen und die "Kristallbildung" ziemlicher Schwachsinn ist: Egal in welcher Form das CO2 kurzfristig sein mag, am Ende wird es in die Atmosphäre abgegeben. Je höher es dabei ist, desto stärker "beteiligt" es sich am Treibhauseffekt. In was soll denn das CO2 automatisch abgebaut werden? In Gold?? ;) Physikalisch alles ziemlich simpel. Aber ich vergaß: Du bist ja der einzige, der Recht hat..;)

Aber am Lustigsten ist ja: Pflanzen produzieren also keinen Sauerstoff mehr, sondern CO2?? Also holzen wir jetzt alles ab und fliegen nur noch durch die Gegend. Geht es der Umwelt und uns dann also besser???
10-05-10 12:50 Dieter Enger
Hollo.

CO2 ist nachweislich kein Klimakiller.

Geben Sie bitte diese Frage ins Internet unter Google ein.
Sauerstoffnachweis an Spaltöffnungen der Wasserpestpflanzen.

Es gibt nicht einen Nachweis der Wissenschaft, wie aus den Wasserpestpflanzen Sauerstoff sichtbar aus den Spaltöffnungen in feinen Gasfäden aus tritt? Rufen Sie bitte die Wissenschaftler an, die Telefonnummer liegt bei der Adresse bei.
Wenn alle Pflanzen CO2 abgeben kann CO2 kein Klimakiller sein.

Das CO2 geht somit nicht von unten nach oben, sondern kommt eingeschlossen, in winzigen Eiskristallen von oben nach unten (von den Flugzeugen). Richtig ist nur, dass der Flugverkehr extrem zugenommen hat.
Das bezeichnet die Wissenschaft und Politik als zunehmenden Treibhausefekt.
Dagegen ist auf den Flughäfen, um die Kraftwerke und an stark befahren Straßen kein CO2 nachweisbar, weil CO2 sofort abgebaut wird.

Auszug aus der "Funk-Uhr" #37 (15. bis 21. September 2007)
Warum hinterlassen Flugzeuge Kondensstreifen?
Ein Flugzeug in 10.000m Höhe, Außentemperatur minus 40°C, klarer Himmel: Idealbedingungen für Kondensstreifen. Bei diesen Bedingungen kann die Luft nur sehr wenig Feuchtigkeit aufnehmen. Der viele Wasserdampf aber, der aus den Triebwerken zusammen mit Russpartikeln austritt, lässt schnell Eiskristalle entstehen.

Kondensstreifen - Entstehung und Auswirkung - Fotos, Grafiken...
...ehemals http://www.readyfor3000.de/Kondensstreifen.htm

Dieter Enger

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