
Carrotmob-Doppel in Hamburg
Am 29. September finden in Hamburg gleich zwei Carrotmobs auf einmal statt. Dieses Mal rufen die Hamburger Carrotmobber zum gezielten Konsum in der Vollkornbäckerei Effenberger und dem Green Fashion Shop Marlowe nature auf und helfen den Ladenbesitzern somit, ganz gezielt etwas für den Klimaschutz zu tun. Denn: 100 Prozent der Einnahmen, die zwischen 9 und 22 Uhr erzielt werden, investieren die Betreiber in energiesparende Maßnahmen.
Große Einsparpotenziale bei Beleuchtung und Lüftung
Damit mit den erzielten Geldern möglichst effiziente Maßnahmen umgesetzt werden, hat „Klima sucht Schutz“ für den Doppel-Carrotmob den Energieberater und Effizienzplaner Dipl.-Ing. Carsten Heidrich beauftragt. Der Experte stand den Betreibern im Vorfeld beratend zur Seite. Seine Prognose: Vor allem bei der Beleuchtung und Lüftung gibt es in beiden Geschäften noch große Einsparpotenziale.
Hintergrund Carrotmob: Verbraucher locken mit der Karotte
Carrotmobs funktionieren ähnlich wie Flashmobs: Konsumenten verabreden sich für einen bestimmten Termin und werden durch ihren gezielten Einkauf in ausgewählten Läden aktiv. Der generierte Umsatz fließt zu einem Großteil direkt in Klimaschutzmaßnahmen vor Ort. Der Name „Carrotmob“ steht bildlich für einen Esel, der mit einer Karotte gelockt und so zu einem bestimmten Ziel geführt wird. Ähnlich dem Grautier sollen die Unternehmen dazu animiert werden, klimafreundliche Maßnahmen umzusetzen. Bisher konnten die Carrotmobs Energiesparmaßnahmen anstoßen, durch die zukünftig über 160 Tonnen CO2 jährlich vermieden werden.
Den eigenen Konsum unter die Lupe nehmen
Aber nicht nur beim Carrotmob können Verbraucher aktiv werden. Bei jedem Einkauf haben Sie die Möglichkeit, sich für den Klimaschutz zu entscheiden. Und zwar, indem Sie dafür sorgen, dass es Klimasünder nicht mehr in Ihren Einkaufskorb schaffen.
Welche Produkte besonders klimaschädlich sind, verrät Ihnen unser interaktiver KonsumCheck.





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