Carrotmob sorgt für gutes Klima

Hast Du schon einmal die allseits beschworene Macht der Verbraucher gespürt? Wir schon, und zwar bei Carrotmob-Aktionen deutschlandweit.

Und so funktioniert es:
Nach Art eines Flashmobs werden Konsumenten durch ihren gezielten Einkauf in einem ausgewählten Laden aktiv. Der generierte Umsatz fließt zu einem Großteil direkt in Klimaschutzmaßnahmen vor Ort. Diese Aktionen heißen Carrotmob und werden von einem unserer Energieberater fachlich unterstützt. Damit ist garantiert, dass die finanziellen Mittel für die sinnvollsten und effektivsten Energiespar- maßnahmen eingesetzt werden.

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Kommentare

22-04-11 13:09 Bissinger
Die Idee mit den carrotmob ist ja gut, aber mich ärgert es doch immer wieder, dass gerade Geringverdiener, ALGII- oder Grundsicherungs- empfänger an solchen Aktionen nicht teilnehmen können, weil ihnen dafür eindeutig das Geld fehlt. Wer dieser Menschen kann schon in Naturkostläden einkaufen?
Ich bin davon überzeugt, dass die meisten dieser Menschen gerne gerne an solchen Aktionen teilnehmen würden und auch gerne "bio" einkaufen würden, wenn sie es finanziell könnten. Stattdessen macht die Gesellschaft und die Medien den Menschen, die nur "billigst" einkaufen können auch noch Schuldgefühle. Es ist dringend geboten die gesellschaftlichen Verhältnisse so zu ändern, dass alle Menschen die Chance haben, sich aktiv am Klima und Umwelt(Natur)Schutz zu beteiligen. Der Erfolg für unsere Natur wäre enorm positiv. Dafür sollte auch co2online eintreten.
20-07-11 16:38 Klimaklicker-Team
Hallo Bissinger,

danke für Deine Nachricht. Dass Carrotmob-Aktionen nur in Bio- bzw. Naturkostläden stattfinden, ist nicht richtig. Der erste Carrotmob in Deutschland fand beispielsweise in Berlin in einem ganz normalen Kiosk/Spätverkauf statt. Vorab werden mehrere Ladenbesitzer gefragt, wie viel Prozent des Carrotmob-Tagesumsatzes sie in die klimafreundliche Erneuerung ihres Ladens stecken. Der Laden mit der höchsten Prozentsatzangabe gewinnt, unabhängig davon, ob es sich um einen Bioladen oder aber um einen Kiosk um die Ecke handelt.

Getrieben werden die Aktionen in den einzelnen Städten meistens von Studenten, die ein ähnlich geringes Einkommen, wie ALG II -Empfänger haben. Deshalb ist es falsch zu behaupten, dass hier die ALG II-Empfänger bewusst ausgeschlossen werden. Dann würden sich ja die Studenten auch selbst bei Ihrer Aktion ausschließen.

Natürlich ist es richtig, dass Bioprodukte meistens teurer sind und sich Geringverdiener, Studenten und ALG II-Empfänger diese Produkte nicht so oft leisten können, wie Berufstätige. Aber sollte man deshalb Bioläden nicht mit in die Carrotmob-Aktionen einbinden? Unserer Meinung nach, können auch Geringverdiener oder ALG II-Empfänger bei Aktionen in Bioläden dabei sein. Hier muss der Einkaufskorb ja auch nicht voll sein und man leistet ja schon einen Beitrag, wenn man sich ein Produkt aussucht, welches nicht den finanziellen Rahmen sprengt. Aber wie oben bereits erwähnt, Carrotmob-Aktionen finden ja nicht nur in Bioläden statt.

Carrotmob-Aktionen sind ein Teil möglicher Klimaschutzaktivitäten an denen jeder teilnehmen kann. Aber es gibt natürlich noch viele andere Möglichkeiten, Klimaschutz in seinem Alltag aktiv umzusetzen. Allein durch Verhaltensänderungen, die keinen Cent kosten, lässt sich sehr viel Energie sparen und damit CO2 vermeiden. Praktische Tipps gibt es zum Beispiel hier auf unserer Seite in der Rubrik Energiesparen. Viel Freude beim Stöbern und Energiesparen.

Beste Grüße vom
Klimaklicker-Team
09-09-11 20:28 natureblogger
Toller Beitrag zum CarrotMob! Ich werde am 17.09.2011 in Hannover dabei sein und auf meinem Blog: green-natureblog.blogspot.com
darüber berichten!
Liebe Grüße, Jessi

natureblog@web.de

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