100 Prozent für das Klima

Am Dienstag, den 26. Oktober 2010 könnt Ihr in Frankfurt durch einen einzigen Restaurantbesuch zu aktiven Klimaschützern werden. Wie das funktioniert, ist ganz einfach: Ihr müsst zwischen 19 und 22 Uhr in das Restaurant Luftikus in der Mainzer Landstraße 269 in 60326 Frankfurt kommen und dort den Umsatz ankurbeln. Egal, ob Ihr nur etwas trinkt oder mit der gesamten Familie essen geht, das Restaurant wird den kompletten Umsatz, der in dieser Zeitspanne erwirtschaftet wird, in die klimafreundliche Modernisierung des Restaurants investieren.
Im Vorfeld stellt die Klimaschutzkampagne einen Energieberater, der die Einsparpotenziale des Restaurants genau untersucht und die effizientesten Maßnahmen aufzeigt.
 

Carrotmob zeigt auf, dass Klimaschutz ganz einfach ist

Konsumieren für den Klimaschutz ist für viele Frankfurter nicht ganz neu. Vor knapp einem Jahr fand der erste Carrotmob im Naturkostladen „Herr Andersch“ statt, durch den 3.700 Euro für die klimafreundliche Modernisierung erwirtschaftet wurden. Dadurch konnten drei neue effiziente Kühlregale angeschafft und die Beleuchtung im Schaufenster klimafreundlich optimiert werden. Die Energiekosten werden damit um ein Drittel minimiert und die Besitzer vermeiden seitdem jährlich 6,8 Tonnen CO2- Emissionen. Weitere Informationen zu den engagierten Organisatoren vor Ort und zu den Ergebnissen könnt Ihr hier ansehen (http://carrotmobfrankfurt.de).

Zum Hintergrund: Karotten für gutes Klima

Das Konzept des Carrotmobs ist einfach, aber effektiv. Die Teilnehmer organisieren sich, ähnlich dem Flashmob, primär über das Internet mit Blogs, Twitter und anderen Online-Foren zum gemeinsamen Konsumieren. Der Name „Carrotmob“ steht bildlich für einen Esel, der mit einer Karotte gelockt und so zu einem bestimmten Ziel geführt wird. Ähnlich dem Grautier sollen die Unternehmen dazu animiert werden, klimafreundliche Maßnahmen umzusetzen – nur dass in diesem Fall eine Gewinnsituation für alle Beteiligten entsteht.
In Deutschland wurde der erste Carrotmob im Juni 2009 in Berlin ins Rollen gebracht. Seitdem gab es in Deutschland weitere Aktionen unter anderem in München, Bonn, Frankfurt, Hamburg, Freiburg, Bielefeld, Köln, Bremen, Passau und Lüneburg. Bisher haben die Aktionen Energiesparmaßnahmen angestoßen, durch die künftig mehr als 80 Tonnen CO2 pro Jahr vermieden werden können.

Die Fakten im Überblick

2. Frankfurter Carrotmob am 26.10.2010 zwischen 19 und 22 Uhr im

Restaurant Luftikus
Mainzer Landstraße 269
60326 Frankfurt

Karotten fürs Klima

Ihr wohnt in Freiburg oder Umgebung? Dann kommt vorbei: Am 2. Juli findet ein weiterer Freiburger Carrotmob statt. Diesmal wird der Vitamin Bazar für sein Engagement belohnt. 100 Prozent des Umsatzes fließen in die klimafreundliche Erneuerung des Ladens. mehr

Shoppen fürs Klima

Klimabewusste Kölner können am kommenden Samstag den Bioladen „Naturata City” für klimafreundliches Engagement belohnen.  60 Prozent des Umsatzes fließen in die energiesparende Erneuerung des Ladens. mehr

Konsum für den Klimaschutz

Am 21.10. unterstützt „Klima sucht Schutz“ den europaweit größten Carrotmob. In gleich vier Städten können Menschen mit ihrem gezielten Einkauf an diesem Tag aktiven Klimaschutz betreiben. mehr

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Karotten für gutes Klima

So geht's:

So geht's:

Wie bei einem Flashmob werden Konsumenten durch ihren gezielten Einkauf in einem ausgewählten Laden aktiv. Der generierte Umsatz fließt zu einem Großteil direkt in Klimaschutzmaßnahmen vor Ort. Damit möglichst effiziente Energiesparmaßnahmen umgesetzt werden, unterstützen wir Carrotmobs, indem wir eine Energieberatung im Vorfeld organisieren.