Modernisieren und Bauen: Über 100 Fachartikel, Tipps & Ratgeber

Handwerker bei der Arbeit - Symbolbild für die co2online Themenwelt Modernisieren und Bauen (c) Katarzyna Bialasiewicz photographee.eu

Informieren Sie sich in unseren Dossiers über energetische Sanierungen und energieeffiziente Neubauten: Wo liegen die größten Einsparpotenziale und was sollten Sie bei Planung und Durchführung beachten? Über 100 Fachartikel, Interviews und interaktive Ratgeber zur individuellen Berechnung helfen Ihnen bei allen Schritten der energetischen Sanierung. Erster Schritt: Berechnen Sie, welche Modernisierungsmaßnahmen für Ihre Situation lohnenswert sind und wie hoch Einsparung und Amortisationszeit sind – mit dem ModernisierungsCheck.

 

Modernisieren und Bauen: die wichtigsten Fakten

Durchschnittliche Energieeinsparung durch Vollsanierung von Bestandsbauten: 52 Prozent Die effektivsten Modernisierungsmaßnahmen: Wärmedämmung und Erneuerung des Heizkessels Fördermittel nutzen: Alleine 7.000 € Zuschüsse durch KfW und BAFA sind möglich (für die Einzelmaßnahmen Dachdämmung, Fenster, Außenhülle und Heizen), außerdem zahlreiche vergünstigte Kredite. Für Neubauten: Ein Passivhaus spart 75 Prozent Energie im Vergleich zum Standard-Neubau. Ein Effizienzhaus-Plus erzeugt sogar mehr Energie, als es verbraucht. Energieeinsparung kontrollieren und Modernisierungserfolg sichtbar machen: Mit dem Energiesparkonto

Gut informiert ist halb saniert: Warum sollte man energetisch modernisieren, welche Einsparungen sind damit möglich und wer macht was? Alle Themen im Überblick:

Insbesondere mit einer fachgerechten Wärmedämmung Ihres Hauses können Sie Ihre Heizkosten deutlich reduzieren. Das Dossier Dämmung bietet Hauseigentümern dazu Expertenwissen aus erster Hand, mit Infos zur Höhe der Energieeinsparung durch Dämmung. Warum Sie Ihr Gebäude modernisieren sollten, welche Einsparungen möglich sind und wen Sie wofür beauftragen müssen, erfahren Sie im Dossier Sanierung und Modernisierung. Im Dossier Modernisierung als nachhaltige Geldanlage nennen wir Ihnen Gründe, warum Sie in nachhaltige Immobilien investieren sollten. Neben Wertsteigerung, Klimaschutz und Kosteneinsparungen gibt es jedoch noch viele weitere Gründe für eine Sanierung, wie z. B. Schimmelbefall. Wie Sie diesen bekämpfen und vor allem vermeiden können, lesen Sie im Dossier Schimmel. Wenn Sie gleich einen Neubau erwägen: Im Dossier Passivhaus gibt es die wichtigsten Infos für energieeffiziente Neubauten.

Das Heizsystem ist neben der Wärmedämmung der zweite Bereich, in dem bei einer energetischen Modernisierung hohe Einsparungen möglich sind. In unseren Dossiers erfahren Sie alles Wissenswerte zu verschiedenen Heizungstypen, ihren Vor- und Nachteilen sowie dem Einsparpotenzial. Dazu gehören Blockheizkraftwerke, Brennwertkessel, Wärmepumpen sowie Photovoltaik- und Solarthermieanlagen. Hohe Einsparungen sind auch durch den Austausch der Heizungspumpe, niedriginvestiven Dämmmaßnahmen wie der Rohrisolierung sowie dem hydraulischen Abgleich der Heizanlage möglich. Das Dossier Flüssiggas wiederum beleuchtet den Nutzen als eine Alternative für Heizöl.

Weiterer Service: Bei fast allen Modernisierungsmaßnahmen müssen Experten ran. Im Dossier Handwerkerangebote haben wir alles Wissenswerte rund um die Auftragsvergabe zusammengetragen. Außerdem finden Sie in unseren Dossiers alle Infos zum Energieausweis sowie zur rechtlichen Grundlage, der Energieeinsparverordnung (EnEV). Unsere EnergiesparChecks unterstützen Sie als Mieter und Eigentümer ebenfalls auf dem Weg zu den eigenen vier energieeffizienten Wänden – interaktiv und kostenlos.

Was Sie zur energetischen Modernisierung wissen sollten

Gebäude sind für das Gelingen der Energiewende besonders wichtig. Sie verantworten einen Großteil des gesamtdeutschen Energieverbrauchs, allen voran Wohngebäude. Mit der Energieeinsparverordnung legt die Bundesregierung bestimmte Anforderungen für energieeffiziente Neubauten und energetische Sanierungen fest – bietet dafür aber auch umfangreiche Fördermittel zur Finanzierung an.
Bis 2050 sollen alle Gebäude in Deutschland klimaneutral sein. Das bedeutet, die Gebäude sollen nur noch einen geringen Energiebedarf haben und dieser soll mehrheitlich mit erneuerbaren Energien gedeckt werden. Dazu muss der Effizienzstandard für Gebäude kontinuierlich verbessert werden – sowohl für Neu- als auch für Bestandsbauten. Das Instrument dafür ist die Energieeinsparverordnung (EnEV).

Effizienz entscheidet
Die EnEV soll bis 2020 schrittweise an den künftigen europaweiten Niedrigstenergiegebäudestandard heranführen. Dieser entspricht weitestgehend dem so genannten Passivhaus-Standard. Im Vergleich zum herkömmlichen Neubau benötigt ein Passivhaus 75 Prozent weniger Heizenergie, gegenüber einem Bestandsbau spart es sogar 90 Prozent ein. Das Konzept des Passivhauses, das eine luftdichte und gut gedämmte Gebäudehülle beinhaltet, senkt den Energiebedarf so weit, das Passivhäuser nicht einmal mehr eine herkömmliche Heizungsanlage benötigen.
Die EnEV legt allerdings nur einen gesetzlichen Mindeststandard für den Energiebedarf von Gebäuden fest. Technisch sind wir schon viel weiter: Machbar ist bereits das so genannte Effizienzhaus Plus – ein Gebäude, das mehr Energie erzeugt, als es verbraucht. Wer also an der richtigen Stelle investiert, bekommt die Ausgaben in der Zukunft vielfach zurück. Die Mehrkosten bei den Effizienzhäusern machen sich bei steigenden Brennstoffpreisen schnell bezahlt.

Die Infografik von co2online zeigt, wie viel Heizenergie sich bei den unterschiedlichen Wärmedämmmaßnahmen einsparen lässt. Angaben in Prozent und Euro.

Die energetische Modernisierung von Wohngebäuden ist besonders wichtig
Da die Mehrheit der Bestandsbauten vor der ersten Wärmeschutzverordnung 1978 errichtet wurden, entscheiden aber vor allem energetische Modernisierungen über das Gelingen der Energiewende. Die Bundesregierung stellt daher im Rahmen des CO2-Gebäudesanierungsprogramms Fördermittel bereit, welche die Finanzierung erleichtern. Damit soll die Sanierungsrate im Zuge der Energiewende erhöht werden. Wohngebäude spielen dabei eine besonders wichtige Rolle. Sie verantworten einen entscheidenden Anteil am gesamtdeutschen Energieverbrauch. Hinzu kommen stetig steigende Energiepreise. Nicht nur aus ökologischer, sondern auch aus ökonomischer Sicht werden wärmetechnische Modernisierungen von Haus oder Wohnung daher immer dringender.

Energetisch modernisieren und Energiebedarf reduzieren
Die energetische Sanierung der Gebäudehülle, also von Dach, Außenwänden und Kellerdecke, birgt besonders große Einsparpotenziale. Auch in der Warmwasserbereitung und der Optimierung bzw. der Erneuerung von Heizungsanlagen können erhebliche Potenziale ausgeschöpft werden. Besonders wirtschaftlich wird Modernisieren und effizientes Bauen durch die Inanspruchnahme öffentlicher Fördermittel. Bundesweit vergibt die KfW-Förderbank sowie das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle Zuschüsse und Kredite für energiesparende Bau- und Sanierungsmaßnahmen. Außerdem gibt es regionale Förderprogramme der Länder, Gemeinden und Energieversorger. Bei der Suche nach geeigneten Programmen unterstützt Sie der FördermittelCheck.

Infografik aus dem Heizspiegel 2015: Die wichtigsten Modernisierungsmaßnahmen und die durchschnittliche Einsparung im Mehrfamilienhaus. (c) www.heizspiegel.de | Heizspiegel 2015

Wir beraten zu energetischen Modernisierungen und energieeffizienten Neubauten
In der Rubrik Modernisieren und Bauen erfahren Hauseigentümer alles, was sie über energetische Sanierungen und energieeffiziente Neubauten wissen müssen: Wie hoch die Einsparmöglichkeiten sind, welche Effizienzstandards es bei Neubauten gibt und worauf Sie bei Planung und Umsetzung achten müssen. Die EnergiesparChecks informieren umfassend über die Wirtschaftlichkeit energetischer Sanierungs- und weiterer Energieeinsparmaßnahmen. Eine Übersicht über Finanzierungsmöglichkeiten bietet das Dossier Fördermittel.