
Keep cool – Kampf ums Klima
Ob Wirtschaftwachstum um jeden Preis oder gemeinschaftliches Handeln für den Klimaschutz – beim interaktiven Online-Spiel Keep Cool können Sie sich in verschiedene politische Gruppen hineinversetzen und auf internationalem Parkett ihre Interessen durchsetzen.
Drei bis sechs Spieler – oder Spielgruppen – übernehmen dabei die Rollen von Ländergruppen wie z. B. der USA, Europa, der OPEC- oder Entwicklungsländer. Indem Sie sich auf spielerische Weise in die globale Klimapolitik einmischen, erfahren sie alles über die Ursachen des Klimawandels, Möglichkeiten des Klimaschutzes und Strategien zur Anpassung an die Folgen der Erderwärmung. Auf dem Spiel steht nichts anderes als das Klima selbst.
Gemeinschaftsarbeit fördern
Steigenden Temperaturen zwingen zum Handeln. Während das ökonomische Ziel – natürlich Wirtschaftwachstum zu erzeugen – allen Teilnehmern gleich und bekannt ist, hat jeder auch ein geheimes politisches Ziel. Das wirtschaftliche Ziel kann jeder Spieler allein erreichen, indem er das Geld, das seine Fabriken produzieren, in den Bau neuer Fabriken investiert. Das politische Ziel hingegen kann man nur in Zusammenarbeit erreichen.
Grüne gegen schwarze Fabriken
Katastrophen und andere Schäden, die durch den Klimawandel entstehen, kann man so auch mit Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel oder so genannten grüne Fabriken kompensieren. Diese wirtschaften im Gegensatz zu den „schwarzen“ Fabriken auf klimaneutrale Weise.
Egal, welchen Weg die Spieler wählen – den Klimawandel dürfen sie dabei nicht aus den Augen verlieren. Denn wenn das Karbometer das Ende der roten Skala erreicht hat, verlieren alle Teilnehmer gemeinsam.
Von Klimaforschern entwickelt
Das Brettspiel wurde 2004 von zwei Forschern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) entwickelt. Der Verein Schulen ans Netz e. V. hat daraus die Online-Version erstellt.
Hier finden Sie alle bisherigen Surftipps.







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