TV-Tipp: „Die vierte Revolution“

Wie viel Energie bleibt uns noch? Ist der Umstieg auf 100 Prozent erneuerbare Energien wirklich realisierbar? Was ist dran an der globalen Energiewende? Der Dokumentarfilm „Die vierte Revolution - Energy Autonomy“ versucht Antworten auf diese zentralen Fragen unserer Zeit zu finden. Am Dienstag, 3. Mai um 20.15 Uhr ist er im Rahmen des Themenabends „Freie Energie für alle!“ auf ARTE zu sehen. Deutlich macht der Film des Journalisten Carl-A. Fechner vor allem eines: Wir haben nicht mehr viel Zeit, aber wir haben auch keine andere Wahl – gerade angesichts gescheiterter Klimakonferenzen wird es zunehmend wichtiger, dass wir uns von Kernenergie und fossilen Energien zugunsten erneuerbarer Energien abwenden.

Notwendigkeit einer radikalen Umkehr

Der Film erzählt von engagierten Menschen, die gemeinsam für diese Energiewende kämpfen. Dabei lautet die Botschaft: Mitmachen kann jeder. Überkommene Energieformen wie Öl, Kohle, Gas und Atom seien zentral von Konzernen gesteuert, die mit ihrer Politik über die Zukunft des Planeten und das alltägliche Leben bestimmen. Damit mache die Energierevolution Schluss, denn die Ausbreitung erneuerbarer Energien führe zu einer dezentralisierten Energieversorgung, an der jeder teilhaben kann.

„Die vierte Revolution - Energy Autonomy“ ist nicht der erste Film von Fechner, der das Thema Nachhaltigkeit zur Sprache bringt: 2008 produzierte er „EnergieAutonomie - Der Schlüssel zum Überleben“, in den Jahren zuvor Dokumentarfilme zu Energie aus dem Meer und fossiler Energie. In seinem aktuellen Film, der seit März 2010 in Kinos auf mehreren Kontinenten lief, versammelt er Protagonisten wie Hermann Scheer, Muhammad Yunus, Bianca Jagger und Matthias Willenbacher, die über die Notwendigkeit einer radikalen Umkehr sprechen. Diese sei die einzige Chance für eine nachhaltige Entwicklung, sozialen Frieden und globale Gerechtigkeit.

„Die vierte Revolution – EnergyAutonomy“, ARTE, Dienstag, 3. Mai 2011 um 20.15 Uhr

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