Coole Klimatipps für heiße Sommertage

Klimaschutz muss nicht anstrengend sein. Wir zeigen Ihnen, wie Sie ohne große Mühe auch bei sommerlicher Hitze etwas fürs Klima tun können.

1. Hitze – nix für Warmduscher

Ihnen ist zu heiß? Eine kalte Dusche sorgt bei Sommerhitze für Abkühlung. Senken Sie die Wassertemperatur im Sommer auf Dauer, sparen Sie jede Menge Energie und Kosten. Auch ihr Kreislauf und Bindegewebe freuen sich. Cooler Tipp: Sparduschköpfe – sie vermengen Wasser mit Luft und reduzieren damit den Wasserverbrauch um gut die Hälfte. Übers Jahr spart man so mehr als 16.000 Liter Wasser und 164 Euro.

2. Erst die Rollos runter, dann raus an den See

Rollos vor den Fenstern sorgen auch in den Innenräumen für erträgliche Temperaturen. Weitere Tipps, wie Sie sich zuhause ohne stromfressende Klimageräte vor der Sommerhitze schützen können, finden Sie im HitzeCheck.

3. Wäsche – Temperatur runter, Trockner aus

Saubere Wäsche trotz niedriger Wassertemperaturen? Mit modernen Kaltwaschmitteln kein Problem! Da strahlen nicht nur Klima und Bankkonto, sondern auch die Farben. Den Trockner können Sie ebenfalls ausschalten. In der Sommerhitze trocknet die Wäsche auch ohne Hilfe – und vor allem ohne Energie zu verschwenden.
Übrigens: Eine neue Waschmaschine verbraucht gut ein Viertel weniger Energie als ein zehn Jahre altes Modell.

4. Gemüse grillen, Fleisch vergessen

Das Steak hat ausgedient. Denn ein Kilogramm Rindfleisch verursacht so viele Emissionen wie 19 kg Gemüse. Bühne frei also für Maiskolben, Tofu-Wiener und Zucchinispieße – natürlich bio, saisonal und regional oder gleich aus dem eigenen Garten. Genießen Sie Ihre Grillkartoffeln noch mit Kräuterquark anstatt mit Knoblauchbutter, reduzieren Sie auch hier die Emissionen um 92 Prozent.

Doch welchen Grill nehmen? Ein Elektrogrill verbraucht unnötig viel Strom, Holzkohle hingegen ist CO2-neutral. Übrigens auch ein Argument für die Auseinandersetzung mit rauchempfindlichen Nachbarn. Die FSC- oder Naturland-Siegel garantieren beim Kohlekauf, dass bei der Produktion auf ökologische Kriterien geachtet wurde.

Mehr über die Klimabilanz von Lebensmitteln und Tipps für eine nachhaltige Ernährung erfahren Sie im KonsumCheck.

5. Smart kühlen mit A+++

Ein kühles Bier darf beim Grillabend natürlich nicht fehlen. Ein Liter Gerstensaft verursacht nur knapp halb so viel CO2 (460 g) wie Milch (950 g). Stellen Sie es in einem energieeffizienten A+++-Kühlschrank kalt, können Sie den Energieverbrauch im Vergleich zu einem herkömmlichen Modell der A-Klasse jährlich um 125 Kilowattstunden verringern.
Ob Ihr Kühlschrank ein Stromfresser ist, und wie viel Geld Sie durch ein Neugerät sparen können, sagt Ihnen der KühlCheck.

6. Urlaub – warum in die Ferne schweifen?

Ferien auf Balkonien ist zweifellos am klimafreundlichsten. Wer jedoch ein wenig mehr Abwechslung braucht, erkundet idealerweise die heimische Region. Auch hier gibt es vielfältige Möglichkeiten: Wie wäre es zum Beispiel mit einer mehrtägigen Fahrradtour oder einem Urlaub auf dem Biobauernhof?
Für Flugreisen gibts die rote Karte, denn sie verursachen unverhältnismäßig viel CO2. Geht es aber nicht anders, können Sie mithilfe des FlugChecks zumindest die CO2-Emissionen ausgleichen. Der UmweltMobilCheck vergleicht die Emissionen verschiedener Verkehrsmittel miteinander und zeigt Ihnen, wie Sie Ihr Ziel am klimafreundlichsten erreichen.

Sommerzeit – Festivalzeit: Der Rock ‘n‘ Roll Guide (PDF, 2,8 MB) bietet praktische Tipps, wie man auch bei einem Festivalbesuch Spaß haben kann, ohne dem Klima zu schaden.

7. Sommerpause für Standby

Der Sommer bedeutet das Aus für Stubenhocker. Doch egal, ob es nur tagsüber an den See geht oder für zwei Wochen in den Urlaub: Sobald Sie die Wohnung verlassen, schalten Sie alle Geräte richtig aus. Mit abschaltbaren Steckerleisten haben stille Stromfresser keine Chance! Wie viel Strom Sie unnötig durch Geräte im Standby-Modus verbrauchen, erfahren Sie mit dem StandbyCheck.

Weitere lebensnahe Energiespartipps finden Sie in der Rubrik Energie sparen.


Autor/in: Karin Adolph

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