
Meine Heizung hat frei
Ist Ihre Heizung ein Dauerläufer? Klar, Sie wollen morgens oder beim Nachhausekommen nicht frieren. Das müssen Sie auch nicht, wenn Sie die Betriebszeiten der Heizung Ihrem Bedarf anpassen. Die Nachtabsenkung auf 15 Grad können Sie auch tagsüber nutzen, wenn Sie regelmäßig außer Haus sind. Bei zentralbeheizten Häusern können Sie Ihre individuellen Heizzeiten bequem über elektronische Thermostatventile programmieren. So können Sie 15 Prozent der Heizenergie sparen.
Programmierbare Thermostatventile erhalten Sie für 30 bis 50 Euro pro Heizkörper
In einer Altbauwohnung mit 70 m2 spart der Austausch von über 15 Jahre alten Thermostatventilen gegen programmierbare Thermostatventile pro Jahr 150 Euro
Die Verwendung von programmierbaren Thermostatventilen mit Nachtabsenkung vermindert den Ausstoß von CO2 um durchschnittlich 780 kg pro Jahr
Machen Sie unseren ThermostatCheck!
Mehr über Thermostate erfahren Sie hier in unserer Rubrik „Fachwissen“






Kommentare
mit freundlichen Grüßen und besten Dank.
wenn die Temperaturen draußen es zulassen, ist es natürlich erstrebenswert, die Heizung ganz auszumachen. Im Winter dagegen kann es sogar sinnvoll sein, die Heizung auf niedriger Stufe durchlaufen zu lassen, da dann die Räume nicht auskühlen. Außerdem ist das Hochfahren der Heizung mit einem großen Energieaufwand verbunden. Weitere Energiespartipps rund ums Thema Heizen finden Sie hier: http://www.klima-sucht-schutz.de/energiesparen/heizen/energiespartipps-heizen.html
Mit freundlichen Grüßen
Ihr co2online-Team
ohne die Anlage, die Regelungseinheit und den Verbrauch genauer zu kennen, kann diese Frage leider nicht pauschal beantwortet werden. Aber vielleicht können wir Ihnen mit diesen Hinweisen etwas weiterhelfen:
Normalerweise haben neuere Heizanlagenreglungen eine automatische Umschaltung von Sommer auf Winter und andersherum, häufig in Verbindung mit einem Außentemperaturfühler. In diesem Fall sparen Sie zwar den Standby-Stromverbrauch, dieser ist jedoch sehr gering.
Wenn ein Warmwasserspeicher an der Heizungsanlage angeschlossen ist, sollte die Heizungsanlage besser nicht komplett abgeschaltet werden. Denn das Wasser wieder aufzuheizen verbraucht sehr viel Energie.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr co2online-Team
wir brauchen nur Morgends bis 9 Uhr und Abends ab 18 Uhr warmes Wasser.
Macht es Sinn in der Zeit dazwischen die Warmwasseraufbereitung auszuschalten
oder auf 20 C abzusenken. Außerdem heizt die Anlage standardmäßig auf 70 C
wir sind aber nur zu Zweit + Kind. da langt doch bestimmt auch nur 45 C, oder bringt das nichts?
Vielen Dank
Claudia
Außerdem heizt das System Standardmässig das Wasser auf 70 C.
Wir nehmen an, dass es sich um einen indirekt beheizten Warmwasserspeicher handelt.
Diese sind normalerweise gut gedämmt, sodass es keinen Sinn macht, die Warmwassertemperatur abfallen zu lassen. Das liegt daran, dass die benötigte Energie zur Ausheizung mehr ist als die Vorhalteenergie zur Warmwassertemperaturerhaltung. Eine Absenkung lohnt sich daher nicht. Besser ist es, das Wasser auf 45 °C und – aufgrund der Legionellen - einmal pro Woche auch auf 65 °C zu erhitzen. Für ein Einfamilienhaus ist dies jedoch nicht zwingend vorgeschrieben.
Stellen Sie also den Warmwasserspeicher auf 45 °C ein und aktivieren Sie ggf. die Legionellenschaltung. Diese ist normalerweise in der Regelungseinheit integriert.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr co2online-Team
Ich bin neu in eine 103 qm2 große Maisonettewohnungen gezogen.
Es ist überall recht kalt, bei einer Außentemperatur von 12 grad hab ich in meiner Wohnung 16 grad.
Die Heizung mach ich bisher nur im Schlafzimmer an, abends 2-3 Stunden, sowie im Wohnraum hin und wieder auf Stufe 1 oder 2 um heizkosten zu sparen.
Jetzt habe ich einen Bericht gesehen, der zeigte, dass dauerhaftes heizen bei geöffneten Türen, mit einer Raumtemperatur von 20 Grad, günstiger sei, als das was ich da veranstalte.
Absolut geringes heizen, wenige Stunden bei einer vorübergehenden Raumtemperatur von 17 grad (hoeher habe ich bisher noch nicht geheizt).
Allerdings muss ich sagen, dass ich nichts dagegen hätte eine höhere Raumtemperatur in der gesammten Wohnung zu erzielen.
Was ist also richtig?
Was empfehlen Sie?
LG
Wir haben eine Wohnung, 110qm, mit ganz normaler Ölheizung. In den Wohn. und Schlafräumen haben wir eine Fussbodenheizung und in eimem Hobbyraum im Keller,16qm, einen Heizkörper. Den haben wir jetzt abgebaut weil unser Sohn in den Hobbyraum gezogen ist und der gestört hat. Wir hatten eigentlich vor eine Infrarotheizung (800W) einzubauen weil die gesünder und im Verbrauch günstiger sein soll!? Stimmt das?
Danke, Gruß und ein schönes neues Jahr
Alcántara José
da der Raum nun quasi permanent genutzt wird, empfehlen wir nicht, den Heizkörper zu entfernen. Auch sollten Sie überlegen, ob die 800 Watt überhaupt ausreichen, um den Raum zu erwärmen. Das hängt von Dämmstandard und Raumvolumen ab.
Bei einem durchschnittlichen Heizenergieverbrauch von 100 kWh/m²a ergibt sich ein Verbrauch von rund 1600 kWh/a. Wird diese Energiemenge mit Strom zu 28 Cent pro Kilowattstunde bereitgestellt, ergeben sich Kosten von ca. 440 Euro, bei Heizöl rund 190 Euro.
Fazit:
Infrarotheizungen sind auf keinen Fall günstiger und ob sie „gesünder“ sind, bleibt fraglich. Wir empfehlen, einen Platz für den Heizkörper als so genannte Stromdirektheizung zu finden. Am besten fragen Sie einen Installateur nach möglichen Lösungen, da es sehr viele unterschiedliche Modelle an Heizkörpern gibt. Einen geeigneten Experten in Ihrer Nähe finden Sie mit unserem Online-Branchenbuch Rat und Tat.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr co2online-Team
Wie soll ich denn nun am sinnvollsten und kostengünstigsten heizen? Das Problem habe ich ja am 29.12.2012 ausführlich erläutert.
Was denken Sie?