Trendreport Energie online

Seit vielen Jahren bietet die gemeinnützige co2online GmbH kostenlos im Internet Energiespar-Ratgeber an. In dieser Zeit wurden rund eine Millionen anonymisierte Nutzerdaten gesammelt, die nun vom Research-Team ausgewertet und im Trendreport Energie veröffentlicht werden. Ein Ergebnis des aktuellen Reports: Vollsanierte Gebäude mit Solarwärmenutzung verbrauchen 52 Prozent weniger Heizenergie als vergleichbare unsanierte Altbauten. Diese Daten geben entscheidende Hinweise in der Diskussion um die Energiewende: Rund 75 Prozent der 40 Millionen Wohneinheiten in Deutschland wurden vor 1979, also vor der ersten Wärmeschutzverordnung errichtet. Sie umfassen damit das größte Energieeinsparpotenzial im Wohngebäudebestand.

Trendreport informiert über Tendenzen im Gebäudebestand

Im Sechs-Punkte-Programm zur Energiewende hat die Bundesregierung das Ziel festgelegt, den Wärmebedarf von Gebäuden bis 2020 um 20 Prozent zu verringern. Der Trendreport Energie zeigt Wege auf, wie dieses Ziel effizient erreicht werden kann, indem er Entwicklungen und Tendenzen des Heizenergieverbrauchs in deutschen Wohngebäuden darstellt. Die zugrundeliegenden co2online-Gebäudedaten ermöglichen detaillierte Angaben über Niveau und räumliche Verteilung der energetischen Gebäudesanierung. Zudem sind Aussagen über die Wirksamkeit einzelner Sanierungsmaßnahmen möglich, die als Entscheidungsgrundlage für die Fördermittelvergabe dienen können. Gesetzliche Vorgaben für Neubauten haben dabei aufgrund der geringen Neubauquote nur wenig Einfluss.

Der aktuelle Trendreport Energie sowie grafische Darstellungen der Ergebnisse stehen auf www.co2online.de/trendreport zum Download zur Verfügung.

Energiewende gibt wichtige Impulse

Der Weltenergierat hat Experten aus 21 Ländern zur Energiewende in Deutschland befragt: Insgesamt stehen sie dem Konzept eher skeptisch gegenüber. 62 Prozent halten jedoch einzelne Elemente wie den Ausbau der erneuerbaren Energien für nachahmenswert. mehr

CO2-Emissionen in der EU gestiegen

2010 sind die Treibhausgasemissionen in der EU nach ersten Schätzungen um 2,4 Prozent gestiegen. Grund dafür waren der ungewöhnlich kalte Winter und der Wirtschaftsaufschwung in vielen EU-Ländern. Ohne erneuerbare Energien wäre der Anstieg vermutlich viel höher ausgefallen. mehr

Klimafreundlich heizen und gewinnen

Drei Viertel des Energieverbrauchs im Durchschnittshaushalt geht auf Kosten der Heizung. Entsprechend groß ist das Sparpotenzial für Treibhausgasemissionen und Portemonnaie. Der Energiesparcup zeigt in einem neuen Trainingslager, wie es geht und verlost Pakete voller Sparhelfer. mehr

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