Aquakultur //

Unter Aquakultur versteht man die unter kontrollierten Bedingungen gezüchteten Meerestiere, Süß- und Salzwasserfische. Dabei handelt es sich meist um Intensivtierhaltung außerhalb der natürlichen Lebensräume in Teichen und künstlichen Becken oder in Netzen und Käfigen in natürlichen Gewässern.
Die konventionelle Aquakultur kann ökologische Probleme mit sich bringen, die auch bei Massentierhaltung entstehen. Wenn viele Tiere auf wenig Raum gehalten werden, sind sie anfälliger für Krankheiten. Der vorbeugende Einsatz von Medikamenten, die Vergabe von Masthilfmitteln und Energiefutter sowie Chemikalien gegen Algenwuchs beeinträchtigen das ökologische Gleichgewicht in den umgebenden Gewässern.
Der hohe Bedarf an Futtermitteln wie Fischmehl und –öl gefährdet zudem die Bestände frei lebender Fische.

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