Jetzt gemeinsam für den Klimaschutz aktiv werden

…das ist der Konsens des letzten Klimagipfels in Marokko. In einem Jahr findet der nächste internationale Klimagipfel in Deutschland statt. Zeit, mit gutem Beispiel voranzugehen und auch im Alltag CO2 zu vermeiden. Zum Beispiel beim Heizen.

Barbara Hendricks stellt den Klimaschutzplan 2050 auf der COP22 vor(c) BMUB/Sascha Hilgers

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks präsentiert den Klimaschutzplan 2050 auf der COP22

In den vergangenen zwei Wochen tagten in Marrakesch die internationalen Klimapolitiker zum 22. Weltklimagipfel. Auf der Konferenz sollten den Beschlüssen des im November in Kraft getretenen Paris-Protokolls konkrete Umsetzungsregeln folgen. Das übergeordnete Ziel des neuen Weltklimavertrags: Die globale Erderwärmung soll auf „deutlich unter zwei Grad“ begrenzt werden. Besonderen Einfluss auf die Verhandlungen hatte die Wahl Donald Trumps zum neuen US-Präsidenten. Trump hatte in seinem Wahlkampf angekündigt, nach seinem Amtsantritt den Austritt aus dem Paris-Protokoll zu veranlassen.

Die Welt steht zusammen im Klimaschutz

Obwohl Trump jetzt in einem aktuellen Interview mit der New York Times einräumt, er wolle einen möglichen Austritt aus dem Protokoll vorerst nur „prüfen“, nutzten die anderen Teilnehmer den Klimagipfel in Marrakesch bereits dazu, sich auf eine globale Klimapolitik ohne die Unterstützung der USA vorzubereiten. Der Konsens: Jetzt erst recht. Welche Rolle China dabei zukünftig spielen könnte, welche Rolle Deutschland in den Verhandlungen eingenommen hat und welche Themen in Marokko sonst auf der Tagesordnung standen, können Sie auf unserer Themenseite zum Klimagipfel nachlesen.

Jetzt handeln für den Klimaschutz

Eine Erkenntnis, die in Marokko zentral behandelt wurde: Um die Erderwärmung auf ein kontrollierbares Maß zu begrenzen, müssen alle Staaten jetzt aktiv werden und ambitioniert Treibhausgasemissionen einsparen. Das betrifft Industrie und Bevölkerung gleichermaßen. Allein durch effizientes Heizen könnten pro Haushalt beispielsweise rund zwei Tonnen CO2 eingespart werden. Dazu gehört sowohl das richtige Heizen und Lüften in den eigenen vier Wänden und als auch eine funktionierende Heizanlage. Effizientes Heizen spart nicht nur CO2, sondern auch Geld, da weniger Heizenergie aufgewendet und bezahlt werden muss.

Ob Ihre Heizkosten angemessen sind und so auf effizientes und klimafreundliches Heizen hinweisen oder ob in Sachen Heizen noch Luft nach oben ist, zeigt der Heizspiegel für Deutschland. Mit dem Heizspiegel können Mieter und Eigentümer den Heizenergieverbrauch oder die Heizkosten mit ähnlichen Gebäuden vergleichen und so Rückschlüsse darauf ziehen, wie es um den energetischen Zustand des Hauses, ihre Heizanlage oder ihr Heizverhalten bestellt ist.

Mehr Informationen zum Heizspiegel für Deutschland, zur Heizkostenabrechnung und zum effizienten Heizen finden sich auf www.heizspiegel.de