Wir verwenden Cookies für den bestmöglichen Service für Sie. Mit der Nutzung unserer Webseite stimmen Sie den Datenschutzbestimmungen zu und akzeptieren die Verwendung von Cookies. Alternativ können Sie die Einstellungen anpassen.

Fenster abdichten: So geht's

Kennen Sie das: Sie sitzen im beheizten Zimmer und Ihnen ist trotzdem kalt? Mithilfe eines brennenden Teelichts können Sie testen, ob Zugluft das Problem ist.

Wenn Sie undichter Fenster nachträglich isolieren, vermeiden Sie bei einer Gasheizung rund 230 kg CO2 im Jahr. Die Investition in Dichtungsband lohnt sich: In einem Einfamilienhaus mit 110 m² können Sie pro Jahr über 900 kWh und 70 Euro (rund 7 Euro pro Fenster) einsparen. Und Sie schaffen ein wohliges Raumgefühl. In den folgenden sechs Schritten zeigen wir Ihnen, wie Sie Fenster und Türrahmen einfach und kostengünstig aufrüsten können.

HeizCheck: Heizenergieverbrauch prüfen

Heizkosten zu hoch? Prüfen Sie Ihren Verbrauch und vergleichen Sie ihn mit dem ähnlicher Haushalte. Nötig ist dazu Ihre Heizkostenabrechnung:

6 Schritte und die Fenster sind dicht!

  • Zeitaufwand pro Fenster: 20 Minuten
  • Kosten pro Fenster: 2 Euro
  • Einsparung pro Fenster/Jahr: ca. 7 Euro

Schritt 1: Prüfen, ob das Fenster undicht ist

Wenn Sie unsicher sind, ob Ihre Fenster gut abgedichtet sind, können Sie dies anhand eines einfachen Tricks effektiv testen: Klemmen Sie ein Blatt Papier zwischen Fenster und Fensterrahmen und schließen Sie das Fenster. Versuchen Sie nun, das Papier aus dem geschlossenen Fenster herauszuziehen. Lässt es sich nicht oder nur stark beschädigt herausziehen, ist das ein Zeichen für gut schließende Fenster. Lässt sich das Papier ohne großen Widerstand herausziehen, so können Sie sich sicher sein, dass Ihr Fenster undicht ist.

Schritt 2: Dichtungsband kaufen

Die Materialien, die SIe für eine Fensterisolierung benötigen, finden Sie in jedem handelsüblichen Baumarkt. Sie brauchen:

  • Dichtungsband (5 Meter kosten etwa 12 Euro)
  • Teppichmesser
  • Geschirrtuch
  • evtl. Ethanol zur Reinigung der Fensterrahmen

Schritt 3: Fenster abmessen

Mit einem Zollstock können Sie die Maße der Fensterumrandung abmessen.

Tipp: Dichten Sie bei Doppelkastenfenstern nur den inneren Flügel ab, sonst sammelt sich das Kondenswasser im Scheibenzwischenraum und Feuchtigkeitsschäden können entstehen.

Schritt 4: Dichtungsband zurechtschneiden

Das Dichtungsband schneiden Sie am besten auf einem kratzfesten Untergrund zu. Wir empfehlen ein Schneidebrett als Unterlage.

Schritt 5: Fensterrahmen säubern

Sie haben die Fensterrahmen schon lange nicht geputzt? Dann ist jetzt die Zeit dafür! Am besten geht das mit Ethanol, da dieses schnell verfliegt und keine Rückstände auf dem Rahmen hinterlässt. Spülmittel dagegen können Seifenreste auf dem Rahmen zurücklassen, die die Klebefestigkeit des Dichtungsbandes beeinflussen.

Schritt 6: Dichtungsband aufkleben

Die zugeschnittenen Dichtungsbänder sind selbstklebend. Entfernen Sie einfach die Folie und schon kann der Klebespaß beginnen.

Wichtig: Achten Sie beim Anbringen in den Ecken darauf, dass sich das Fenster noch einwandfrei schließen lässt. Mit dem „Papiertest“ können Sie nach dieser Maßnahme noch einmal testen, ob das Fenster jetzt wirklich dicht ist.

Bonus-Spartipp: Richtig lüften

Das Abdichten ist geglückt. Für den Winter sind Sie nun gewappnet. Da jetzt keine Luft mehr durch undichte Fenster entweicht, sollten Sie besonders auf regelmäßiges Stoßlüften achten. Denn richtiges Lüften spart Energie, beugt Schimmel vor und schafft ein angenehmes Raumklima. Ihre Heizkostenabrechnung und das Klima werden es Ihnen danken!

Hinweis: Machen Sie den HeizCheck und überprüfen Sie Ihren Verbrauch.

weiter