7 Energiespartipps für den Sommer

Die Sommerferien stehen vor der Tür, die Temperaturen steigen – Zeit für Urlaub und Erholung. Ob zu Hause, auf Reisen oder beim Sommerfest – unsere Energiespartipps für den Sommer zeigen Ihnen, wie Sie nicht nur sich, sondern auch dem Klima etwas Gutes tun.

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1. Wäsche kalt waschen und warm trocknen

Wäsche auf der Leine trocknen - Energie sparen im Sommer(c) Michael Gäbler

Wer seine Wäsche an der frischen Luft trocknet, spart viel Energie im Sommer.

Ihre Wäsche kann dank moderner Kaltwaschmittel auf heißes Wasser verzichten. Das schont nicht nur Umwelt und Geldbeutel, sondern auch die Farben. Ein weiterer Energiespartipp im Sommer: den Trockner können Sie getrost in den Sommerurlaub schicken. Bei warmen Temperaturen auf dem Balkon oder im Garten trocknet Ihre Wäsche besonders im Sommer energiesparend und schnell. Lesen Sie hier, wie viel Geld Sie durch diese Energiespartipps sparen können.

Übrigens: Pro Jahr werden in Deutschland rund sechs Milliarden Kilowattstunden Strom zum Wäschewaschen verbraucht. Eine moderne Waschmaschine benötigt rund 25 Prozent weniger Energie als ein zehn Jahre altes Gerät.

2. Kalt duschen

Eine kalte Dusche sorgt bei heißen Temperaturen für einen kühlen Kopf. Warum nicht dauerhaft im Sommer kälter oder kalt duschen? So sparen Sie im Sommer Energie für die Erwärmung des Wassers. Kreislauf und Bindegewebe freuen sich ebenfalls. Heißer Tipp: Sparduschköpfe mischen Wasser mit Luft und halbieren so den Wasserverbrauch.

3. Rollos anbringen & richtig Lüften

Ist es Ihnen in Ihren vier Wänden zu heiß? Rollos vor den Fenstern helfen, die Räume angenehm kühl zu halten ohne ein stromfressendes Klimagerät zu nutzen, während Sie am See liegen.

Für komfortable Temperaturen in Ihrem Zuhause sorgt außerdem cleveres Lüften. Statt die Fenster den ganzen Tag offen stehen zu lassen, sollte an heißen Tagen früh am Morgen und am späten Abend für etwa 30 Minuten gelüftet werden. Zu diesen Zeiten ist die Außentemperatur am niedrigsten. Spätestens ab elf Uhr vormittags sollten die Fenster nur für ein kurzes Stoßlüften geöffnet werden und im Idealfall Rollos oder Vorhänge geschlossen werden – so bleibt die Hitze draußen und bei Ihnen Zuhause bleibt es wohltuend kühl.

4. Mehr Gemüse auf den Grill

Gemüse grillen und Klima schützen(c) babsi_w-Fotolia.com

Gemüse grillen und Klima schützen: Ein Kilo Rindfleisch verursacht so viele Treibhausgase wie 19 Kilo Gemüse.

Ob Tofu-Würstchen, gefüllte Auberginen oder Knoblauchkarotten – all diese kreativen Gerichte sind klimafreundlicher als ein Steak und sorgen zudem für Abwechslung auf dem Rost. Denn ein Kilogramm Rindfleisch verursacht so viele Treibhausgase wie 19 Kilogramm Gemüse. Kräuter und Gemüse nehmen Sie natürlich aus der Region oder am besten vom eigenen Balkon oder Garten. Das spart Kosten und CO2, macht Spaß und sieht außerdem schön aus. Tauschen sie zudem die Knoblauchbutter gegen Kräuterquark aus, sparen sie auch hier 92 Prozent Emissionen ein.

Sie brauchen ein Argument für die Auseinandersetzung mit rauchempfindlichen Nachbarn? Holzkohle ist CO2-neutral, ein Elektrogrill hingegen ein Stromfresser. Doch Augen auf beim Kohlekauf: Die FSC- oder Naturland-Siegel garantieren, dass bei der Herstellung ökologische Kriterien beachtet wurden.

5. Stromsparender Kühlschrank

Auf Bier müssen Sie beim Grillen nicht verzichten: Ein Liter verursacht 460 g CO2, Milch hingegen schlägt mit 950 g zu Buche. Kühlen Sie ihr Blondes außerdem noch in einem energieeffizienten A+++-Kühlschrank, sparen Sie im Sommer viel Energie. Denn Alte Kühlschränke sind Stromfresser: Im Vergleich zu einem Standard-Kühlschrank der A-Klasse verbraucht ein A+++-Kühlschranks über 100 Kilowattstunden weniger pro Jahr. Mit dem KühlCheck erfahren Sie in wenigen Schritten, wie viel Geld Sie beim Geräte-Austausch sparen können. In unserem Dossier finden Sie noch mehr Informationen über den Stromfresser Kühlschrank.

Tipp: Die kostenlose App EcoGator hilft Ihnen bei der Auswahl besonders stromsparender Haushaltsgeräte. Im Geschäft einfach das Energielabel von Kühlschrank und Co. einscannen und direkt den Stromverbrauch verschiedener Geräte vergleichen.

6. Urlaub in Deutschland

Strandkörbe am Badestrand(c) iStock/ToBe_PrivatePersonalPhotograph

Nord- oder Ostsee statt Südsee: Badeurlaub in Deutschland hilft beim Energiesparen im Sommer.

Warum in die Ferne schweifen – Flugreisen sind besonders klimaschädlich und verursachen jede Menge CO2. Am besten, Sie erkunden heimische Naturgebiete! Im Internet finden Sie zahlreiche Anbieter für klimafreundliche Reisen, beispielsweise Urlaub auf dem Biohof in Deutschland.

Und wenn es statt Bahn und Fahrrad doch mal das Auto oder Flugzeug sein muss: auch hier lässt sich mit einigen Kniffen viel CO2 einsparen. Achten Sie beim Auto beispielsweise immer auf den richtigen Reifendruck und bemühen Sie sich um eine vorausschauende Fahrweise. Allein durch diese beiden Maßnahmen können pro Jahr bereits über 500 Kilogramm CO2 vermieden werden. In unserem Artikel zu energiesparendem Verhalten unterwegs erhalten Sie weitere Tipps zu klimafreundlichem Reisen mit allen Verkehrsmitteln.

Sie mögen es gern ein bisschen wilder? Im Rock‘n‘Roll-Guide (PDF, 2.9 MB) finden Sie tolle Energiespartipps für den Sommer, mit denen man auch bei einem Festivalbesuch das Klima schützen kann – eine Faltanleitung (JPG, 49 kB)gibt es übrigens mit dazu.

7. Standby abschalten

Ob See, Freibad oder Fahrrad-Tour ins Grüne: Schalten Sie alle Geräte aus, wenn Sie den ganzen Tag unterwegs sind und achten Sie darauf, dass die Geräte nicht im Standby-Modus weiter Strom verbrauchen. Mit abschaltbaren Steckerleisten drehen Sie allen Geräten zuverlässig den Strom ab – bequemes Energiesparen im Sommer wie im Winter.

Doch ganz egal, wo Sie feiern, grillen oder Urlaub machen, in jedem Fall gilt: Nehmen Sie bitte Ihren Müll wieder mit. So wird Ihr Sommer umwelt- und klimafreundlich!

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