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BAFA-Förderung: Alle Förderprogramme für die energetische Modernisierung

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert den Heizungstausch, Maßnahmen zur Heizungsoptimierung, zum Einsatz erneuerbarer Energien, Anlagen zur Kraft-Wärme-Kopplung sowie Energieberatung für Wohngebäude. In diesem Artikel finden Sie die wichtigsten Infos zur BAFA-Förderung. Und mit dem FördermittelCheck können Sie alle passenden Förderprogramme für Ihr Vorhaben finden:

FördermittelCheck: Förderungen finden

Prüfen Sie, welche Fördermittel es für Ihre Maßnahme gibt. Alle Zuschüsse und Kredite von Bund, Ländern, Kommunen und Versorgern:

Die wichtigsten Fakten auf einen Blick

  • Zuschüsse für Heizungstausch, Heizungsoptimierung, erneuerbare Energien, Kraft-Wärme Kopplung und Energieberatung
  • Zuschüsse sind immer an Bedingungen geknüpft
  • Förderanträge müssen vor Beginn der Umsetzung gestellt werden
  • einige BAFA-Förderungen mit KfW-Förderungen kombinierbar, nicht jedoch mit Steuerermäßigungen

Aktuelle Änderungen zur BAFA-Förderung 2020

Im Zuge des von der Bundesregierung beschlossenen Klimapakets gab es zum 1. Januar 2020 Änderungen bei den BAFA-Programmen zur Förderung von klimafreundlichen Heizungen – insbesondere beim „Marktanreizprogramm“. Dabei hat das BAFA einige Maßnahmen der KfW übernommen. Auf dieser Seite finden Sie alle aktuellen Informationen dazu.

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) ist eine sogenannte „Bundesoberbehörde“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi). Es übernimmt einige wichtige administrative Aufgaben des Ministeriums – wie die Vergabe von Fördermitteln. So fördert das BAFA energieeffiziente Techniken sowie Maßnahmen zur Energieeinsparung und zur stärkeren Nutzung erneuerbarer Energien für die Heizung.

Hier finden Sie Antworten auf die wichtigsten allgemeinen Fragen zur BAFA-Förderung, anschließend folgen detaillierte Informationen zu den fünf wichtigsten Förderprogrammen im Bereich Energie.

Was ist eine BAFA-Förderung?

Ein Zuschuss zu den anfallenden Kosten für eine geförderte Maßnahme. Dieses Geld muss nicht zurückgezahlt werden. Die Förderung ist stets an das Erfüllen von Voraussetzungen geknüpft, die bei der Umsetzung der Maßnahme zu beachten sind.

Wer kann eine BAFA-Förderung beantragen?

Das ist von Programm zu Programm unterschiedlich. So gibt es etwa Förderprogramme für Privatpersonen, Freiberufler*innen, Kommunen, Unternehmen und gemeinnützige Organisationen. Bei einigen Programmen werden die Anträge durch eine/n Energie-Effizienz-Expert*in für Sie eingereicht.

Wie hoch ist die BAFA-Förderung?

Auch das ist sehr unterschiedlich. Selbst innerhalb eines Programms gibt es verschiedenen Fördersummen je nach Maßnahme und Ziel. Meist gibt es einen Anteil der Kosten, der übernommen wird, beispielsweise 30 Prozent der Kosten für einen hydraulischen Abgleich. Der Betrag ist zusätzlich durch eine Höchstsumme begrenzt. Einige Förderprogramme können auch miteinander kombiniert werden.

Schritt für Schritt: Wie beantrage ich eine BAFA-Förderung?

Je nach Förderprogramm kann die Antragstellung etwas unterschiedlich ablaufen. Folgende Schritte gelten für das Förderprogramm „Heizen mit Erneuerbaren Energien“ (Marktanreizprogramm):

1. Schritt: Stellen Sie Ihren Antrag direkt online beim BAFA.

  • Für den Antrag benötigen Sie Kostenvoranschläge für die Leistungen, die gefördert werden sollen. Die angegebenen Kosten sind Grundlage für den späteren Zuwendungsbescheid und können später nicht mehr nach oben korrigiert werden.
  • Der Antrag darf auch von Bekannten, vom Fachunternehmer oder anderen Bevollmächtigten gestellt werden. Dazu müssen Sie mit dem Antrag eine ausgefüllte Vollmacht hochladen.
  • Sie erhalten per E-Mail eine Eingangsbestätigung des BAFA.
  • Ab diesem Zeitpunkt dürfen Sie einen Vertrag mit Ihrer/Ihrem Handwerker*in abschließen und die Maßnahme beginnen.

2. Schritt: Nach positiver Prüfung erhalten Sie per Post den Zuwendungsbescheid des BAFA.

  • Im Bescheid ist der Bewilligungszeitraum festgelegt.
  • Sie müssen die Anlage nun innerhalb von neun Monaten in Betrieb nehmen.

3. Schritt: Senden Sie Bestätigungsunterlagen an das BAFA und erhalten Sie den Zuschuss.

  • Laden Sie die „Verwendungsnachweiserklärung“ und weitere Unterlagen wie Rechnung und Fachunternehmererklärung im Online-Portal des BAFA hoch.
  • Sie müssen die Unterlagen spätestens einen Monat nach Ablauf des Bewilligungszeitraums hochladen.
  • Nach positiver Prüfung überweist das BAFA Ihren Zuschuss.

Wenn Sie Fragen zur Antragstellung haben, können Sie sich auch vorab beim BAFA telefonisch beraten lassen: 06196 908-0.

Wann muss eine BAFA-Förderung beantragt werden?

Hier gilt das gleiche wie bei den meisten Förderprogrammen: In aller Regel muss der Antrag zur Förderung zu Anfang gestellt werden. Erst nach der Antragsstellung kann mit der Umsetzung begonnen werden. Aber erste Schritte wie die Planung und das Einholen von Handwerkerangeboten können natürlich bereits vor der Antragsstellung angegangen werden.

Wann wird eine BAFA-Förderung ausgezahlt?

Den Zuschuss erhält der/die Antragsteller*in, nachdem die Maßnahmen umgesetzt und die entsprechenden Belege eingereicht wurden.

Kontaktdaten BAFA

Allgemeine Anfragen:
06196 908-0
Erreichbarkeit:
Montag bis Donnerstag: 08:30 Uhr – 16:00 Uhr
Freitag: 08:30 Uhr – 15:00 Uhr

Internet: www.bafa.de

Post-Adresse:
Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
Frankfurter Straße 29 – 35
65760 Eschborn

Kontaktformular

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BAFA-Förderung 2020: Heizen mit Erneuerbaren Energien (Marktanreizprogramm)

Überblick BAFA-Zuschuss Heizen mit Erneuerbaren Energien:
Wer wird gefördert?Privatpersonen, Wohnungseigentümer*innen-Gemeinschaften, freiberuflich Tätige, Kommunen, kommunale Gebietskörperschaften und kommunale Zweckverbände, Unternehmen, sonstige juristische Personen des Privatrechts, insbesondere gemeinnützige Organisationen oder Genossenschaften
Was wird gefördert?Solarthermie, Biomasse, Wärmepumpen für Heizung oder Warmwasserbereitung, Erneuerbare-Energien-Hybridheizungen und Gas-Hybridheizungen sowie Gas-Brennwertheizungen, die spätestens zwei Jahre nach Inbetriebnahme Wärme aus erneuerbarer Energie nutzen
Wie viel Förderung gibt es?anteilige Förderung, je nach Anlage und Voraussetzungen zwischen 20 und 45 Prozent der förderfähigen Kosten
Wie wird die Förderung beantragt?vor Beginn der Umsetzung über das BAFA-Antragsformular
Wärmepumpe: Vater mit Kindern im Heizungskeller(c) Global Energy Systems / Pixabay

Die Bundesregierung hat im Rahmen des Klimapakets das Marktanreizprogramm (MAP) des BAFA in wesentlichen Punkten verändert. Ab dem Jahr 2020 gilt: Die Förderung für das Heizen mit erneuerbaren Energien erfolgt nicht mehr mit Festbeträgen. Stattdessen hängt die Förderung prozentual von der Höhe der förderfähigen Kosten ab.

Bei Neubauten werden Solaranlagen mit 30 Prozent, Biomasse- und Wärmepumpenanlagen mit 35 Prozent gefördert.

Bei Bestandsgebäuden fördert das BAFA folgende Anlagen mit 20 bis 35 Prozent der förderfähigen Kosten:

  • Biomasseanlagen (Scheitholz, Pellets, Holzschnitzel),
  • Wärmepumpenanlagen,
  • Solarkollektoranlagen,
  • Erneuerbare-Energien-Hybridheizungen: Heizungskombination aus Solar-, Biomasse- und/oder Wärmepumpenanlage,
  • Gas-Hybridheizungen: Gas-Heizungen, die mit einer Solar-, Biomasse- oder Wärmepumpenanlage kombiniert sind,
  • „Renewable Ready“-Heizungen: Gasbrennwertheizungen, die spätestens zwei Jahre nach Inbetriebnahme Wärme aus erneuerbaren Energien nutzen.

Zusätzlich gibt es eine Austauschprämie für Ölheizungen in Höhe von 10 Prozent. Die Austauschprämie wird gewährt, wenn Hausbesitzer*innen ihre Ölheizung gegen eine förderfähige Heizanlage tauschen. Sie wird auf die gewährte Förderung aufgeschlagen. Wer lediglich eine Solarkollektoranlage einbaut, erhält keine Austauschprämie, da eine solche Anlage die Heizlast eines Gebäudes nicht allein tragen kann. Auch für eine neue „Renewable Ready“-Gasheizung wird keine Austauschprämie gezahlt.

BAFA Förderung Bestandsgebäude 2020

Art der HeizungsanlageHöhe der FörderungHöhe der Förderung mit Austauschprämie Ölheizung
Biomasseanlagen35 %45 %
Wärmepumpenanlagen35 %45 %
Solaranlagen30 %30 % (keine Austauschprämie)
Erneuerbare-Energien-Hybridheizungen35 %45 %
Gas-Hybridheizungen30 %40 %
„Renewable Ready“ Gas-Brennwertheizungen20 %20 % (keine Austauschprämie)

Was sind förderfähige Kosten?

Zu den förderfähigen Kosten gehören alle Ausgaben rund um die Installation der neuen Heizung: von der neuen Heiztechnik, dem Ausbau und der Entsorgung der alten Anlage bis zur Montage der neuen Heizung.

Auch notwendige Wanddurchbrüche, der Anschluss ans öffentliche Gasnetz oder Probebohrungen für eine Wärmepumpenanlage zählen beispielsweise zu den förderfähigen Kosten. Das gleiche gilt für die Kosten für eine/n Energieberater*in, für das Planen und Überwachen der Bauleistungen und die Bestätigung, dass alle Arbeiten fachgerecht ausgeführt wurden. Einen kompletten Überblick finden Sie im BAFA-Merkblatt zu den förderfähigen Kosten.

Dabei können bei Wohngebäuden pro Wohneinheit maximal 50.000 Euro als förderfähige Kosten geltend gemacht werden; bei Nichtwohngebäuden sind die förderfähigen Kosten auf 3,5 Millionen Euro begrenzt.

Hinweis: Da die Kosten für die Höhe der Förderung ausschlaggebend sind, sollten Sie sich als Bauverantwortliche detaillierte Kostenvoranschläge und Angebote erstellen lassen. Denn wenn Sie den Antrag für die BAFA-Förderung einmal gestellt haben, können Sie die Kosten nicht mehr nach oben korrigieren.

BAFA-Förderung für Heizungsmodernisierung mit erneuerbaren Energien (APEE)

Ab 2020 entfällt die BAFA-Förderung APEE (Anreizprogramm Erneuerbare Energien). Mit dem Programm gab es bis 2019 zusätzliche Zuschüsse beim Austausch ineffizienter Heizanlagen durch moderne Heizungen auf Basis erneuerbarer Energien.

BAFA-Förderung für Heizungsoptimierung durch hocheffiziente Pumpen und hydraulischen Abgleich

Überblick BAFA-Zuschuss für Heizungsoptimierung:
Wer wird gefördert?Privatpersonen, freiberuflich Tätige, Unternehmen, Kommunen, Vereine, Stiftungen, gemeinnützige Organisationen oder Genossenschaften
Was wird gefördert?Ersatz von Heizungs-Umwälzpumpen und Warmwasser-Zirkulationspumpen durch hocheffiziente Umwälzpumpen und Warmwasser-Zirkulationspumpen, Heizungsoptimierung durch hydraulischen Abgleich, Installation von voreinstellbaren Thermostatventilen und Einzelraumtemperaturreglern
Wie viel Förderung gibt es?30 Prozent der Kosten für Heizungsoptimierung, höchstens 25.000 Euro pro Standort
Wie wird die Förderung beantragt?Registrierung vor Beginn der Maßnahme im Online-Portal, siehe Website des Förderprogramms unten

Seit 2016 werden hocheffiziente Heizungspumpen und Warmwasserzirkulationspumpen sowie der hydraulische Abgleich der Heizung vom BAFA im Rahmen eines Förderprogramms zur Heizungsoptimierung bezuschusst. Im Zuge des hydraulischen Abgleichs kann die Installation folgender Geräte mitgefördert werden:

  • voreinstellbare Thermostatventile
  • Einzelraumtemperaturregler
  • Strangventile
  • Technik zur Volumenstromregelung
  • separate Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik sowie Benutzerinterfaces
  • Pufferspeicher

Auch die für den hydraulischen Abgleich notwendigen Berechnungen und die Optimierung der Anlageneinstellungen (Beispiel: Heizkurve) durch eine Fachkraft sind förderfähig.

Beim Pumpentausch müssen alte Pumpen durch neue, hocheffiziente Heizungspumpen ersetzt werden. Die Optimierung der Heizung muss an Anlagen erfolgen, die seit mindestens zwei Jahren installiert sind. Antragsteller*innen müssen sich dafür zunächst beim BAFA registrieren und dann die Maßnahmen von Fachbetrieben durchführen lassen. Anschließend kann die Rechnung beim BAFA eingereicht werden. Bei Bewilligung zahlt der Staat 30 Prozent der Nettokosten für Kauf und Umsetzung.

Zur Website des Förderprogramms

BAFA-Förderung für KWK-Anlagen

Blockheizkraftwerk. Das BAFA bezuschusst auch KWK-Anlagen.

Das BAFA bezuschusst auch KWK-Anlagen. Das Programm ist bis zum 31.12.2020 begrenzt.

Anlagen mit Kraft-Wärme-Kopplung werden auf zweierlei Weise gefördert: Für Mini-KWK-Anlagen mit einer elektrischen Leistung bis 20 Kilowatt gibt es einmalige Investitionszuschüsse. Diese sind nach der elektrischen Leistung der Anlagen gestaffelt. Und für besonders effiziente Anlagen gibt es eine zusätzliche Bonusförderung. Weitere Informationen erhalten Sie in dem Artikel "Mini-KWK-Impulsprogramm".

Der KWK-Strom wird durch das Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG) für Anlagen mit 50 Kilowatt elektrischer Leistung für 60.000 Vollbenutzungsstunden vergütet. Für in Netz eingespeisten Strom erhält man 8 Cent pro Kilowattstunde (kWh) und für selbstverbrauchten Strom 4 Cent pro kWh. Bei sehr kleinen Blockheizkraftwerken und KWK-Anlagen mit einer elektrischen Leistung bis zwei Kilowatt kann der Zuschlag auch einmalig ausgezahlt werden.

Auf Antrag kann man sich vom Netzbetreiber vorab eine pauschalierte Zahlung in Höhe von 4 Cent je kWh für die Dauer von 60.000 Vollbenutzungsstunden auszahlen lassen. Bei Anlagen über 50 Kilowatt ist die Vergütung nach Leistungsanteilen gestaffelt. Im letzten Fall erfolgt die Vergütung über 30.000 Vollbenutzungsstunden. Bei KWK-Anlagen bis zu einer elektrischen Leistung von 20 Kilowatt können auch beide Förderungen in Anspruch genommen werden. Hier finden Sie alle Infos zum Zuschuss.

Zur Website des Förderprogramms

BAFA-Förderung für Energieberatung Wohngebäude (Vor-Ort-Beratung, individueller Sanierungsfahrplan)

Überblick BAFA-Zuschuss für Energie­beratung:
Wer wird gefördert?Eigen­tümer*innen von Wohn­ge­bäuden, Wohnungs­eigen­tümergemein­schaften, Mieter*innen/Pächter*innen
Was wird gefördert?Energie­beratung vor Ort zum ener­getischen Zustand des Wohn­gebäudes, Erstellen eines Sanierungs­konzepts
Wie viel Förderung gibt es?80 Prozent Zuschuss zum Beratungs­honorar, maximal 1.300 Euro bei Ein- und Zwei­familien­häusern und maximal 1.700 Euro bei Wohn­häusern mit mindestens drei Wohn­einheiten. Maximal 500 Euro Zuschuss für Erläuterung eines Energie­beratungs­berichts in Wohnungs­eigen­tümer­versammlung oder Beirats­sitzung.
Wie wird die Förderung bean­tragt?Energie­berater*in beauf­tragen, der/die für die Beratungs­leistung eine um den Zuschuss reduzierte Rechnung aus­stellt.

Im Rahmen des Programms „Energie­beratung für Wohn­gebäude (Vor-Ort-Beratung, individueller Sanierungs­fahrplan)“ bezu­schusst das BAFA die Beratung von Eigen­tümer*innen durch Energieberater*innen, die für dieses Förderprogramm zugelassen sind. Förder­fähig ist eine umfangreiche Vor-Ort-Beratung, die Möglich­keiten der ener­getischen Gebäude­sanierung auf­zeigt. Dies ist der Fall, wenn der/die Berater*in in einem ener­getischen Sanierungs­konzept (Energie­beratungs­bericht) entweder die Sanierung zu einem KfW-Effizienzhaus in einem Zug darstellt oder einen Sanierungsfahrplan erstellt, der in ein Effizienzhaus mündet. Damit wird aufgezeigt, wie das Gebäude umfassend, das heißt auch die thermische Hülle und die Anlagentechnik, in aufeinander abgestimmten Maßnahmen energetisch saniert werden kann. In beiden Varianten werden Einsparungen berechnet, Kostenschätzungen zu den Sanierungsmaßnahmen erstellt und die Wirtschaftlichkeit der Maßnahmen ermittelt.

Bei diesem Programm gibt es seit Februar 2020 einen Zuschuss in Höhe von 80 Prozent der förder­fähigen Beratungs­kosten. Der liegt bei maximal 1.300 Euro für Ein- und Zwei­familien­häuser und bei maximal 1.700 Euro für Wohn­häuser mit mindestens drei Wohn­ein­heiten. Der Zuschuss von maximal 500 Euro gilt für die zusätz­liche Erläuterung eines Energie­beratungs­berichts in Wohnungs­eigentümerver­sammlung oder Beirats­sitzung.

Eine/n geeignete/n Energie­berater*in in Ihrer Umgebung finden Sie im Online-Branchen­buch Rat und Tat.

Zur Web­site des Förder­programms
 

FördermittelCheck: Förderungen finden

Prüfen Sie, welche Fördermittel es für Ihre Maßnahme gibt. Alle Zuschüsse und Kredite von Bund, Ländern, Kommunen und Versorgern:

Kombinationsmöglichkeiten von BAFA- und KfW-Förderprogrammen sowie steuerlicher Förderung für energetische Gebäudesanierung

Das Kombinieren der BAFA-Förderung mit anderen Fördermitteln ist grundsätzlich möglich. Dabei dürfen Kredite, Zuschüsse und Zulage in der Summe nicht über den förderfähigen Kosten liegen.

Kumuliert werden können die BAFA-Förderung und die KfW-Förderung der Programmen „Energieeffizient Bauen – Kredit (153)“ und „Energieeffizient Sanieren – Ergänzungskredit (167)“. Nicht zulässig hingegen ist das Kumulieren mit der Steuerermäßigung für energetische Maßnahmen in selbst bewohnten Häusern.

Nutzen Sie den FördermittelCheck, um Förderprogramme zu finden, die nicht in dieser Übersicht der BAFA-Programme aufgeführt sind. Und der ModernisierungsCheck zeigt Ihnen, welche Modernisierungsmaßnahmen für Ihr Gebäude sinnvoll sind und wie hoch die Einsparungen ausfallen können.

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