Förderprogramm: Schleswig-Holstein - Soziale Wohnraumförderung, Neubau von Mietwohnungen (Förderkredit)

Was wird gefördert?

Gefördert wird der Neubau, Ausbau und Erweiterung von Miet- und Genossenschaftswohnungen sowie Studentenwohnheimplätzen im Land Schleswig-Holstein unter Beachtung von Kontingenten.

Förderung: Wer wird gefördert?

  • Antragsberechtigt sind natürliche und juristische Personen sowie Kommunen.
  • Gefördert werden können nur Wohnungen für Haushalte, deren Gesamteinkommen die Einkommensgrenzen nach § 8 Abs. 2 SHWoFG in Verbindung mit § 7 und § 9 SHWoFG-DVO nicht überschreitet.

Beschreibung des Förderprogramms:

  • Die Förderung erfolgt durch Baudarlehen, deren Höhe sich nach den angemessenen Gesamtkosten, der Lage des Objektes und renditerelevanten Komponenten des Investors richtet.
  • Neben dem Baudarlehen wird ein Investitionszuschuss in Höhe von 250 Euro je geförderter Wohnfläche gewährt. Der Zuschuss und das Baudarlehen dürfen die förderfähigen Kosten und die maximale Förderhöhe nicht überschreiten.
  • Konditionen bei Zweckbindung von 35 Jahren: 0 Prozent Zinsen bis zum Ende des 20. Jahres nach Bezugsfertigkeit, ab dem 21. Jahr nach Bezugsfertigkeit wird der Zins entsprechend vertraglicher Vereinbarungen alle 5 Jahre um 0,25 Prozent erhöht. Ab dem 36. Jahr nach Bezugsfertigkeit wird das Darlehen für die Restlaufzeit mit 2,5 Prozent verzinst.
  • Konditionen bei Zweckbindung von 20 Jahren: 0 Prozent Zinsen bis zum Ende des 10. Jahres nach Bezugsfertigkeit, ab dem 11. Jahr nach Bezugsfertigkeit wird der Zins entsprechend vertraglicher Vereinbarungen alle 5 Jahre um 0,25 Prozent erhöht. Ab dem 21. Jahr nach Bezugsfertigkeit wird das Darlehen für die Restlaufzeit mit 2,5 Prozent verzinst.
  • Sonstige Fördervoraussetzungen:
    • Angemessenheit der Kosten
    • Vereinbarung einer Miete von maximal 4,85 Euro bis 5,80 Euro pro m² mtl. (nach Regionalstufen) je für die Dauer von 4 Jahren ab Bezugsfertigkeit. Die Dauer der Zweckbindung beträgt 20 bzw. 35 Jahre.
    • Die Höhe der Eigenbeteiligung wird von der IB.SH festgelegt.
    • Einhalten von Mindeststandards nach der Energieeinsparverordnung.
Kumulierung: Zinsverbilligte Kreditmittel der KfW können kumulativ eingesetzt werden, wobei die Gesamtfinanzierungssumme der Förderungen (incl. der erforderlichen Eigenbeteiligung) die Gesamtkosten nicht übersteigen darf.

Kontakt zur Antragstelle:

Investitionsbank Schleswig-Holstein,
Betratungszentrum Flensburg, Kiel,
Lübeck und Norderstedt
E-Mail-Adresse: info@ib-sh.de
Internet: www.ib-sh.de

Kontakt zum Fördergeber:

Investitionsbank Schleswig Holstein
Fleethörn 29 - 31
24103 Kiel
Telefon: 0431/9905-0
Fax: 0431/9905-33 83
E-Mail-Adresse: info@ib-sh.de
Internet: www.ib-sh.de

Weitere Informationen:

Förderrichtlinie
Erläuterungen
Antragsformular
KfW-Förderung
BAFA-Förderung

Dieses Programm umfasst folgende Förderbereiche:

Photovoltaik | Erdgas-BHKW | Erdgasheizung mit Brennwerttechnik | Erdgasheizung mit Niedertemperaturtechnik | Erdgaswärmepumpe | Solarthermie für Heizung & Warmwasser | Solarthermie für Warmwasser | Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung | Fernwärme | Flüssiggasheizung mit Brennwerttechnik | Ölheizung mit Brennwerttechnik | Heizöl-BHKW | Holzpelletheizung mit Brennwerttechnik | Pelletheizung mit Niedertemperaturtechnik | Pflanzenöl-BHKW | Strom-Wärmepumpe

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