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Förderprogramm: Hamburg - Klimaschutzprogramm 'Wärmeschutz im Gebäudebestand', Bilanzverfahren (Zuschuss)

Was wird gefördert?

  • Energetische Modernisierungsmaßnahmen werden nach einem Energiebilanzverfahren gefördert.
  • Vor Beginn der Maßnahmen ist ein „Hamburger Energiepass“ durch einen von der BSU autorisierten Energiepass-Berater zu erstellen. Dieser führt eine ingenieurmäßige Berechnung der erreichbaren Verminderung des Jahresheizwärmebedarfs durch.

Förderung: Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt sind Grundeigentümer oder sonstige dinglich Verfügungsberechtigte (z.B. Erbbauberechtigte) von Einfamilienhäusern, Doppelhaushälften, Reihenhäusern, kleinen Mehrfamilienhäusern (bis zu 2 vermieteten Wohneinheiten) und Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG).

Beschreibung des Förderprogramms:

Fördervariante Bilanzverfahren:

  • Energetische Modernisierungsmaßnahmen werden in dieser Variante nach einem Energiebilanzverfahren gefördert. Vor Beginn der Maßnahmen ist ein „Hamburger Energiepass“ durch einen von der BSU autorisierten Energiepass-Berater zu erstellen.
  • Die durchgeführten Maßnahmen werden entsprechend nachfolgender Tabelle mit einem Zuschuss von 0,25 bis 0,35 Euro/kWh für die berechnete Verminderung des Jahresheizwärmebedarfs um je eine 1 kWh gefördert.
  • Stufe A: Spezifischer Jahresheizwärmebedarf nach der Maßnahme (je m² AN) 70 bis 55 kWh/(m²a), Fördersatz je kWh Einsparung 0,25 Euro/kWh
  • Stufe B: Spezifischer Jahresheizwärmebedarf nach der Maßnahme (je m² AN) 40 bis 55 kWh/(m²a), Fördersatz je kWh Einsparung 0,30 Euro/kWh
  • Stufe C: Spezifischer Jahresheizwärmebedarf nach der Maßnahme (je m² AN) weniger als 40 kWh/(m²a), Fördersatz je kWh Einsparung 0,35 Euro/kWh
  • Die Höhe des Zuschusses beträgt maximal 10 Prozent der Gesamtkosten der baulichen Maßnahme. Zusätzlich ist die Höhe des Zuschusses pro Wohneinheit auf folgende Werte begrenzt: Stufe A maximal 10.000 Euro, Stufe B maximal 12.000 Euro und Stufe C maximal 15.000 Euro.
  • Die maximale Fördersumme je Antragsteller und Kalenderjahr beträgt 100.000 Euro, die Mindestfördersumme liegt bei 500 Euro (Bagatellgrenze für bauliche Maßnahmen).
  • Die Beauftragung eines einschlägigen baubegleitenden Sachverständigen ist verpflichtend.
Zuschüsse für qualitätsichernde Maßnahmen und nachhaltige Dämmstoffe:
  • 50 Prozent des Honorars, höchstens jedoch 1.500 Euro für Baubegleitung
  • 40 Prozent des Aufwands, höchstens jedoch 500 Euro für den hydraulischen Abgleich der Heizungsanlage
  • 40 Prozent des Honorars, höchstens jedoch 250 Euro für eine Luftdichtheitsmessung
  • jeweils zzgl. eines Staffel-Betrages ab der zweiten Wohneinheit
  • Die Verwendung nachhaltiger Dämmstoffe wird mit 10 Euro Euro/m² gefördert.
Kumulierung: Eine Kombination der Förderung von baulichen Maßnahmen an der Gebäudehülle mit anderen staatlichen Förderprogrammen – beispielsweise von der KfW – ist im Allgemeinen möglich, sofern dort nicht andere Regelungen vorgesehen sind.

Kontakt zur Antragstelle:

siehe Fördergeber

Kontakt zum Fördergeber:

Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB)
Besenbinderhof 31
20097 Hamburg
Telefon: 040/24846-470
Fax: 040/24846-432
E-Mail-Adresse: wsg@ifbhh.de
Internet: www.ifbhh.de

Weitere Informationen:

Förderrichtlinie
Erläuterungen
Antragsformular
KfW-Förderung
BAFA-Förderung

Dieses Programm umfasst folgende Förderbereiche:

Dachdämmung | Dämmung der oberen Geschossdecke | Fassadendämmung | Kellerdeckendämmung | Fensteraustausch

Übersicht über alle Förderprogramme