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Förderprogramm: Hamburg - Modernisierung von Nichtwohngebäuden und Holzbau (Zuschuss)

Was wird gefördert?

Gefördert werden:

  • die energetische Modernisierung der Gebäudehülle von bestehenden Nichtwohngebäuden, die beheizt oder gekühlt werden (gemäß EnEV § 2 Nr.2)
  • die Energieberatung und Erstellung der Energiebilanz nach DIN V 18599im Bestand
  • die Qualitätssicherung durch einen unabhängigen Sachverständigen bei geförderten Maßnahmen der energetischen Modernisierung
  • dieVerwendung von nachhaltigen Dämmstoffen bei der energetischen Modernisierung sowie
  • den Holzbau, d.h. die Verwendung von Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft in der Gebäudekonstruktion bei Neubauten von Nichtwohngebäuden, die beheizt oder gekühlt werden (gemäß EnEV § 2 Nr.2).

FördermittelCheck: Förderung finden

Prüfen Sie, welche Fördermittel es für Ihre Maßnahme gibt. Alle Zuschüsse und Kredite von Bund, Ländern, Kommunen und Versorgern:

Förderung: Wer wird gefördert?

  • Antragsberechtigt sind Grundeigentümer oder sonstige dinglich Verfügungsberechtigte (z. B. Erbbauberechtigte) von Nichtwohngebäuden oder gemischt genutzten Gebäuden mit überwiegender Nutzung als Nichtwohngebäude in Hamburg.
  • Von der Förderung ausgenommen sind Gebäude der öffentlichen Hand, deren Betriebskosten unmittelbar oder per Zuwendung den Haushalt der FHH belasten.

Beschreibung des Förderprogramms:

  • Die Förderung erfolgt als Festbetrag in Höhe von 15 Prozent der förderfähigen Investitionskosten .Für Kleine und Mittlere Unternehmen (KMU) erhöht sich der Zuschuss auf 20 Prozent.
  • Die Zuschüsse sollen je Gebäude 200.000 Euro nicht überschreiten. Die Bagatellgrenze je Gebäude beträgt 1.500 Euro.
  • Die Energieberatung und Erstellung der Energiebilanz nach DIN V 18599 wird mit einem Zuschuss in Höhe von 50 Prozent des Honorars, höchstens jedoch mit 10.000 Euro je Gebäude gefördert. Für kleine Unternehmen erhöht sich der Zuschuss um 20 Prozent, für mittlere Unternehmen um 10 Prozent.
  • Die Beauftragung eines unabhängigen Sachverständigen für die Baubegleitung wird mit einem Zuschuss in Höhe von 50 Prozent des Honorars, höchstens jedoch 10.000 Euro je Gebäude gefördert.
  • Der Einsatz von Dämmstoffen mit dem Gütezeichen RAL-UZ 132 bzw. 140 (Blauer Engel) oder dem natureplus-Siegel wird mit einem Zuschuss von 11 Euro/m² Bauteilfläche gefördert.
  • Der Einsatz von Holz in der Gebäudekonstruktion von Neubauten wird mit 0,80 Euro je Kilogramm Holzprodukt gefördert.
Kumulierung:
  • Eine Kumulierung mit anderen staatlichen Fördermitteln für dieselben, sich teilweise oder vollständig überschneidenden beihilfefähigen Kosten ist nur zulässig, wenn durch die Kumulierung die für diese Beihilfe im Rahmen der AGVO erlaubte Beihilfehöchstintensität sowie der Beihilfehöchstbetrag nicht überschritten wird.
  • Insbesondere sind die für die geförderte Tätigkeit, das geförderte Vorhaben oder das geförderte Unternehmen insgesamt gewährten staatlichen Beihilfen zu berücksichtigen, um die Beihilfehöchstintensität zu überprüfen. Hierzu hat der Investor auf entsprechendem Formblatt der IFB Hamburg sämtliche erforderlichen Angaben mitzuteilen und nachzuweisen.

Kontakt zur Antragstelle:

siehe Fördergeber

Kontakt zum Fördergeber:

Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB)
Besenbinderhof 31
20097 Hamburg
Telefon: 040/24846-193
Fax: 040/24846-56-193
E-Mail-Adresse: energie@ifbhh.de
Internet: www.ifbhh.de

Weitere Informationen:

Förderrichtlinie
Erläuterungen
Antragsformular
KfW-Förderung
BAFA-Förderung

Dieses Programm umfasst folgende Förderbereiche:

Dachdämmung | Dämmung der oberen Geschossdecke | Fassadendämmung | Kellerdeckendämmung | Fensteraustausch | Sanierung Nichtwohngebäude | Unternehmensberatung | Energieeffizienter Neubau

Übersicht über alle Förderprogramme