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Förderprogramm: BAFA – Heizen mit erneuerbaren Energien: Gas-Hybridheizung (Marktanreizprogramm, Zuschuss)

Was wird gefördert?

Gefördert wird die Errichtung von Gas-Hybridheizungen im Gebäudebestand, die eine neue Gasheizung mit einem oder mehreren Technologie-Komponenten zur thermischen Nutzung erneuerbarer Energien (Solar, Biomasse oder Wärmepumpe) über eine gemeinsame Steuer- und Regelungstechnik kombinieren.

FördermittelCheck: Förderung finden

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Förderung: Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt sind:

  • Privatpersonen
  • freiberuflich Tätige
  • Wohnungseigentümer*innen-Gemeinschaften
  • Kommunen, kommunale Gebietskörperschaften, kommunale Zweckverbände
  • gemeinnützige Organisationen oder Genossenschaften
  • Unternehmen
Nicht antragsberechtigt sind der Bund, die Bundesländer und deren Einrichtungen, sowie Hersteller von förderfähigen Anlagen.

Beschreibung des Förderprogramms:

  • Die Förderung beträgt bis zu 30 Prozent der förderfähigen Kosten.
  • Die anrechenbaren förderfähigen Investitionskosten sind bei Wohngebäuden auf 50.000 Euro (brutto) pro Wohneinheit und bei Nichtwohngebäuden auf 3,5 Mio. Euro (brutto) begrenzt.
  • Der regenerative Wärmeerzeuger (Solarthermieanlage, Biomasseanlage oder Wärmepumpenanlage) darf bereits vorhanden sein oder muss mit der Gas-Brennwertanlage installiert werden.
  • Gas-Hybrid-Heizungen müssen folgende Kriterien erfüllen:
    • Die jahreszeitbedingte Raumheizungseffizienz ηs (ETA S) muss mindestens 92 Prozent bei Nennlast erreichen (Herstellernachweis).
    • Die verschiedenen Wärmeerzeuger müssen über eine gemeinsame Steuerung verfügen.
    • Die thermische Leistung der regenerativen Wärmeerzeuger muss mindestens 25 Prozent der Heizlast des Gebäudes betragen. Die Gebäudeheizlast ist bevorzugt nach EN 12831 zu ermitteln, alternativ sind auch überschlägige Heiztlastermittlungen auf der Basis der EN 12831 zulässig (z. B. Online-Rechner). Bei solarthermischen Anlagen wird eine Kollektorleistung von 635 W/m² Bruttokollektorfläche zugrunde gelegt zur Ermittlung der 25 Prozent Heizlast.
    • Bei Solarthermie als regenerativen Wärmeerzeuger, muss die Solarthermieanlage (zur Raumheizungsunterstützung) förderfähig nach der Richtlinien sein. Biomasse- und Wärmepumpenanlagen müssen durch ein akkreditiertes Prüfinstitut getestet worden sein.
    • Hydraulischer Abgleich der Heizungsanlage.
Kumulierung:
  • Die Kumulierung mit anderen Fördermitteln für die gleichen förderfähigen Kosten ist grundsätzlich möglich, sofern die Summe aus Krediten, Zuschüssen und Zulagen die Summe der förderfähigen Kosten nicht übersteigt.
  • Mit einer Förderung aus den im Rahmen des CO2-Gebäudesanierungsprogramms aufgelegten KfW-Programm ist eine Kumulierung nur bei den KfW-Programmen Energieeffizient Bauen“ (Programmnummer 153) und „Energieeffizient Sanieren – Ergänzungskredit“ (Programmnummer 167) möglich.
  • Nicht zulässig ist eine Kumulierung mit der Steuerermäßigung für energetische Maßnahmen bei zu eigenen Wohnzwecken genutzten Gebäuden (§ 35 c Einkommenssteuergesetz).

Kontakt zur Antragstelle:

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
Erneuerbare Energien
Frankfurter Straße 29 - 35
65760 Eschborn
Telefon: 06196/908-1625
Fax: 06196/908-1800
Internet: www.bafa.de

Kontakt zum Fördergeber:

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz
und nukleare Sicherheit (BMU)
Stresemannstraße 128 - 130
10117 Berlin
Telefon: 030/18 305-0
Fax: 030/18 305-2044
E-Mail-Adresse: service@bmu.bund.de
Internet: www.bmu.de

Weitere Informationen:

Förderrichtlinie
Erläuterungen
Antragsformular
KfW-Förderung
BAFA-Förderung

Dieses Programm umfasst folgende Förderbereiche:

Gas-Hybridheizung mit erneuerbaren Energien

Übersicht über alle Förderprogramme