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Förderprogramm: Niedersachsen - Energetische Modernisierung von Wohneigentum (Förderkredit)

Was wird gefördert?

Gefördert werden Maßnahmen an bestehenden, selbstgenutzten Gebäuden mit dem Ziel der CO2-Minderung, Energieeinsparung und Nutzung erneuerbarer Energien, wie

  • die nachträgliche Wärmedämmung der Gebäudewände, des Daches, der Kellerdecke oder von erdberührten Außenflächen beheizter Räume
  • die Fenster- und Außentürerneuerung
  • die Erneuerung von Heizungstechnik auf Basis fossiler Brennstoffe
  • Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energieträger
Förderfähig im Zusammenhang mit der Durchführung der energetischen Modernisierung sind weitere Modernisierungsmaßnahmen wie die Verbesserung
  • des Zuschnitts der Wohnung und der Funktionsabläufe innerhalb der Wohnung
  • der Beheizung, Belichtung und Belüftung
  • des Schallschutzes
  • der sanitären Einrichtungen
  • der Energieversorgung, der Wasserversorgung und Entwässerung
  • der Sicherung vor Diebstahl und Gewalt.

Förderung: Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt sind Hauseigentümer, die ein älteres selbstgenutztes Wohngebäude (Fertigstellung bis zum 01.01.1995) energetisch modernisieren wollen. Das Gesamteinkommen aller zum Haushalt gehörenden Personen darf die Einkommensgrenze nach § 7 Abs. 2 Nr. 2 DVO-NWoFG nicht übersteigen.

Beschreibung des Förderprogramms:

  • Für Kosten, die je Wohnung mindestens 10.000 Euro und nicht mehr als 75.000 Euro betragen, wird ein Darlehen bis zu 60 Prozent der durch die Maßnahme verursachten Kosten, jedoch höchstens der Kosten eines vergleichbaren Neubaus, gewährt.
  • Bis zu 85 Prozent der Gesamtmaßnahme werden Darlehen bis 25.000 Euro werden gefördert. Das Darlehen ist dann bis maximal 2 Prozent zu verzinsen und bis maximal 5 Prozent zu tilgen.
  • Die Gesamtkosten setzen sich aus Kosten für energetische Modernisierung (CO2-Minderung und Energieeinsparung), Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien, weitere Modernisierungsmaßnahmen sowie durch Modernisierungsmaßnahmen verursachte Instandsetzungen zusammen.
  • Die Zinsen liegen vom 1. - 10. Jahr bei 0 bzw. bis 2 Prozent, ab 11. Jahr marktüblich, höchstens 6 Prozent.
  • Die Tilgung beträgt ab dem 1. Jahr 2 Prozent.
  • Es ist einjährlicher Verwaltungskostenbeitrag vom Darlehensursprungsbetrag 0,5 Prozent, nach Tilgung der Hälfte des Darlehens 0,25 Prozent zu entrichten.
  • Das Bearbeitungsentgelt beträgt generell 1 Prozent des Darlehensbetrages.
  • Die Eigenleistungen wie z. B. Bargeld, Guthaben, Sach- und Arbeitsleistungen sollen 15 Prozent der Gesamtkosten betragen.
Kumulierung: Eine Kumulierung mit anderen Förderprogrammen ist möglich.

Kontakt zur Antragstelle:

zuständige Wohnraumförderungsstellen
(Landkreis, Stadt bzw. Gemeinde)

Kontakt zum Fördergeber:

Investitions- und Förderbank
Niedersachsen - NBank
Günther-Wagner-Allee 12 - 16
30177 Hannover
Telefon: 0511/30031-333
Fax: 0511/30031-11313
E-Mail-Adresse: beratung@nbank.de
Internet: www.nbank.de

Weitere Informationen:

Förderrichtlinie
Erläuterungen
KfW-Förderung
BAFA-Förderung

Dieses Programm umfasst folgende Förderbereiche:

Dachdämmung | Fassadendämmung | Kellerdeckendämmung | Fensteraustausch | Heizungserneuerung ohne Energieträgerwechsel | Erdgasheizung | Fernwärme | Pelletheizung | Wärmepumpe | Einbau Solarthermieanlage | Photovoltaik | Thermosolaranlage für Heizung und Warmwasser | Einbruchschutz

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