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Pelletheizung: Kosten, Vor- und Nachteile, Förderung

Pelletheizungen sind vergleichsweise teuer in der Anschaffung. Aber dafür sind die laufenden Kosten und die CO2-Emissionen besonders niedrig – vor allem in Kombination mit Solarthermie. Außerdem gibt es eine Förderung mit einem Zuschuss von bis zu 45 Prozent.

Die wichtigsten Fakten auf einen Blick

  • Pelletheizungen haben niedrige laufende Kosten
  • klimafreundliche Heiztechnologie
  • hohe Förderung vom BAFA
  • ideal für Austauschprämie Ölheizung
  • gute Kombinierbarkeit mit Solarthermie

Was ist eine Pelletheizung?

Eine Pelletheizung macht das Heizen mit Holz besonders komfortabel. Sie funktioniert ähnlich wie eine Öl- oder Gasheizung vollautomatisch. Aufbau und Funktionsweise sind simpel: Die Pellets lagern in einem Silo, eine Schnecke oder ein Saugsystem transportieren sie in den Kessel zur Verbrennung. Der Aschebehälter muss in Einfamilienhäusern drei bis fünf Mal pro Jahr von Hand entleert werden, in Mehrfamilienhäusern häufiger. Außerdem sollte in Mehrfamilienhäusern immer einer der Bewohner oder ein Hausmeister in der Lage sein, Probleme im Transportsystem der Pelletheizung zu beheben.

Was sind Pellets?

Pellets bestehen aus Holzresten von Sägewerken und holzverarbeitenden Betrieben. Durch das Pressen unter hohem Druck halten die Sägespäne zusammen. Pellets kommen ohne chemische Bindemittel aus, haben im Vergleich zu Holzscheiten ein geringes Volumen und einen hohen Heizwert. Pellets verbrennen sauberer als Scheitholz, weil sie frei von Rinde sind und eine niedrige Restfeuchte haben.

Vergleich: Welche Arten von Pelletheizungen gibt es?

  • Pelletheizung: In diesem Artikel geht es um die Pelletheizung im eigentlichen Sinn, einen Pelletkessel im Keller. Solch eine Pellet-Zentralheizung beheizt das gesamte Haus und Pellets werden vollautomatisch in den Kessel befördert.
  • Pelletofen: Für einen einzelnen Wohnraum eignet sich ein Pelletofen. Ein wasserführender Pelletofen verfügt zusätzlich über eine Wassertasche. Durch das erwärmte Wasser kann der Ofen wie ein Pelletkessel an die Zentralheizung angeschlossen werden. Für Mehrfamilienhäuser haben solche Öfen aber in der Regel eine zu geringe Heizleistung. Außerdem benötigen sie einen eigenen Schornstein, der nicht in allen Gebäuden vorhanden ist.
  • Kombikessel: Mit einem Kombinationskessel lassen sich sowohl Pellets als auch Scheitholz und Hackschnitzel verbrennen. Wie Pelletöfen kommen sie aber vor allem für Einfamilienhäuser in Frage.

Pelletheizung als Komplettpaket: Was ist drin?

Der Aufbau einer Pelletheizung ist recht einfach: Neben dem Pelletkessel und dem Pelletlager gehört zu einer Pelletheizung auch ein Pufferspeicher. Er macht es möglich, dass der Kessel seltener taktet. Der Speicher verbessert so den Wirkungsgrad, spart Pellets und senkt die Emissionen.

Pelletheizungen werden außerdem häufig mit Solarthermie kombiniert. Bei dieser Funktionsweise erwärmen die Solarkollektoren im Sommer das Trinkwasser, sodass der Pelletkessel ausgeschaltet werden kann und nicht in Teillast oder im Start-Stopp-Betrieb weiterlaufen muss. Große Kollektoren können auch im Winter die Heizung unterstützen. Spezielle Wasserspeicher können von Solarkollektoren und Pelletheizungen gemeinsam genutzt werden.

Pelletheizung und Fußbodenheizung

Eine Kombination aus Pelletheizung und Fußbodenheizung ist eher ungewöhnlich und bietet keine besonderen Vorteile. Häufig werden Pelletheizungen bei Sanierungen eingebaut. Fußbodenheizungen sind dagegen bei Neubauten häufiger – und können mit Wärmepumpe mit Solarthermie oder Gasbrennwertkessel mit Solarthermie kombiniert werden.

Pelletheizung kombiniert mit Gas

Die Kombination aus Pelletheizung und Gas ist in der Regel nur in einem Fall sinnvoll: als Gaszentralheizung mit einem Pelletofen (eventuell mit Wassertasche) im Wohnzimmer. Eine Pelletzentralheizung kombiniert mit Gas würde zu unnötig hohen Investitionskosten führen.

Pelletheizung: Kosten & Förderung

Die Kosten für eine Pelletheizung hängen stark vom Wärmebedarf des Hauses ab. Typische Preise für eine Pelletheizung im Einfamilienhaus mit Solarthermie und Kombispeicher liegen je nach Nennleistung des Kessels zwischen 14.000 Euro und 21.000 Euro. Für eine Pelletheizung gibt es allerdings eine Förderung von 35 Prozent des BAFA. Diese Pelletheizung-Förderung gilt auch für einen Neubau. Wird im Altbau eine alte Ölheizung ersetzt, gibt es sogar eine Austauschprämie von insgesamt 45 Prozent.

Pelletheizung – Kosten (Einfamilienhaus)

Pelletkessel 4.000 bis 14.000 Euro
Pelletlager 2.000 Euro
Wasserspeicher 2.000 Euro
Solarkollektoren (optional) 4.500 Euro*
jährliche Kosten 2.100 Euro**

*bei 9.000 kWh Heizwärme/Jahr, Pelletpreis: 270 Euro/Tonne
**Quellen: Stiftung Warentest, Verbraucherzentrale NRW, FNR, eigene Berechnungen

Die Förderung des BAFA gilt für alle Komponenten der Pelletheizung, also auch den Pufferspeicher sowie die Installation. Die Kombination mit Solarkollektoren bezeichnet das BAFA als EE-Hybridheizung. Dafür gibt es ebenfalls einen Zuschuss von 35 beziehungsweise 45 Prozent.

In Mehrfamilienhäusern können die Kosten für Pelletheizungen auch bei über 100.000 Euro liegen. Unsere Beispielrechnung gilt für ein Gebäude mit einer beheizten Wohnfläche von rund 3.100 m² und einem Heizenergieverbrauch von etwa 457.000 Kilowattstunden pro Jahr. Für eine bessere Ausfallsicherheit und einen höheren Wirkungsgrad empfiehlt der Deutsche Energieholz- und Pelletverband (DEPV) bei solch einem Mehrfamilienhaus den Einbau von zwei Kesseln. Samt Einbau und Warmwasserspeicher kostet die Heizungsanlage 90.000 Euro.

Hinzu kommen die Kosten für das Pelletlager. Der jährliche Pelletbedarf liegt im Beispiel bei 93 Tonnen. Muss dafür ein außenstehendes Lager neu errichtet werden, kostet dies um die 60.000 Euro. Alternativ wären mehren Lieferungen pro Jahr denkbar. Der hohe Pelletbedarf solch eines Mehrfamilienhauses hätte einen Vorteil: Die Einkäufer*innen können oft deutlich niedrigere Preise pro Tonne aushandeln als Einfamilienhausbesitzer*innen. Allerdings dürften die hohen Investitionskosten in der Regel gegen eine solche Lösung sprechen.

Förderung gibt es auch für eine Pelletheizung im Mehrfamilienhaus: unter anderem mit einem BAFA-Zuschuss von 35 bis 45 Prozent.

Pelletheizung – Kosten (Mehrfamilienhaus)

Pelletkessel & Wasserspeicher 60.000 Euro
Installation30.000 Euro
Pelletlager im Gebäude 10.000 Euro
… außerhalb des Gebäudes60.000 Euro
jährliche Kosten 22.320 Euro*

*bei 456.800 kWh Heizwärme/Jahr, Pelletpreis: 240 Euro/Tonne
Quelle: DEPV

Pelletheizung: Vorteile & Nachteile

Wichtigste Vorteile einer Pelletheizung sind die geringen Betriebskosten gegenüber einer Ölheizung und – vor allem als Hybridheizung mit Solarthermie – der geringe CO2-Ausstoß. Eine Pelletheizung hat als wichtigste Nachteile den Platzbedarf für das Pelletlager und die Notwendigkeit, regelmäßig den Aschebehälter zu entleeren.

VorteileNachteile
niedrige Preise für Pelletshohe Anschaffungskosten
hohe Förderung durch BAFAhoher Platzbedarf
klimafreundliches Heizen regelmäßige Ascheentsorgung
Emissionen
höherer Wartungsaufwand
Heizkosten für verschiedene Energieträger und Heizsysteme in Deutschland pro Quadratmeter: Erdgas 10 Euro; Heizöl 12,10 Euro; Fernwärme 12,30 Euro; Wärmepumpe 9,80 Euro; Holzpellets 9,50 Euro; Holzschnitzel 6,70 Euro.

Pelletheizungen: Probleme erkennen und vermeiden

Da die Technik von Pelletheizungen etwas komplizierter ist als bei Öl- oder Gasheizungen, können auch Probleme auftreten. Zu den häufigsten Problemen bei Pelletheizungen zählen folgende, die sich meist leicht vermeiden lassen:

  • Pelletlager leer: Das sollten Sie immer zuerst prüfen. Achten Sie auf eine Anzeige mit Warnfunktion. Alternativ können Sie sich einen Termin notieren, um den Füllstand rechtzeitig zu prüfen – und einige Säcke als Notvorrat aufbewahren. Bei größeren Anlagen funktioniert das allerdings meist nicht.
  • Aschebehälter voll: In Einfamilienhäusern muss der Behälter etwa drei bis fünf Mal pro Jahr von Hand entleert werden, in Mehrfamilienhäusern häufiger.
  • Schnecke oder Saugsystem blockiert: Mindestens ein/e Bewohner*in oder Hausmeister*in sollte Probleme im Transportsystem beheben können.

Pelletheizung kaufen: Das sollten Sie beachten

Wenn Sie eine Pelletheizung kaufen wollen, achten Sie zunächst darauf, dass sie zu den Modellen gehört, die vom Bund gefördert werden. Entsprechende Listen finden sich auf der Internetseite des BAFA.

Eine gesonderte Liste gibt es für geförderte Pelletheizungen mit Partikelabscheider. Solch ein Filter für Feinstaub ist bei Pelletheizungen zu empfehlen, denn deutschlandweit sind Holzheizungen eine bedeutende Quelle für gesundheitsschädliche Partikel. Allerdings haben moderne Pelletzentralheizungen bereits deutlich geringere Emissionen von Feinstaub als alte Zimmeröfen, die ganze Holzscheite verbrennen.

In den BAFA-Listen ist außerdem für jede Pelletheizung der Wirkungsgrad angegeben. Je höher der Wirkungsgrad, desto niedriger sind die laufenden Kosten für Pellets. Denn eine Pelletheizung mit hohem Wirkungsgrad holt mehr Energie aus der gleichen Menge an Pellets heraus.

Eine gute Übersicht zu Wirkungsgraden von Pelletheizungen bietet die Seite Ecotopten. Aus Anschaffungskosten und den Kosten für Pellets werden dort außerdem für jedes Modell die Gesamtkosten pro Jahr errechnet.

Wie sie Schritt für Schritt zur neuen Heizung kommen, erfahren Sie unserer Anleitung zum Heizungskauf.

Pelletheizung: Erfahrungen von Familie Tamm

Familie Tamm hat gute Erfahrungen mit ihrer Pelletheizung mit Solarthermie gemacht – und teilt diese Erfahrungen aus einem Praxistest von co2online: „Wir heizen klimaneutral und sparen etwa die Hälfte der bisherigen Heizkosten. Ein bisschen Luft nach oben gibt es ja immer – aber 9 von 10 Punkten erhält unsere Heizungsanlage auf jeden Fall.“

Carsten Tamm steht vor seiner Heizungsanlage im Keller.

Carsten Tamm vor seiner Pelletheizung, mit der er gute Erfahrungen gemacht hat.

Pelletheizungen im Test

Die Stiftung Warentest hat mehrfach Pelletheizungen untersucht. Allerdings sind alle Tests schon etwas älter: Sie stammen aus den Jahren 2005, 2009 und 2011.

Beim jüngsten Test von Pelletheizungen waren zwei einfache Pelletöfen und drei Pelletöfen mit Wasseranschluss vertreten. Alle bekamen das Testurteil „gut“. Gleich drei Pelletöfen erhielten die Bestnote 1,8.

2009 wurden zehn Pelletkessel getestet. Hier reichten die Ergebnisse von „gut“ bis „ausreichend“. Als beste Pelletheizung wurde die Viessmann Vitoligno 300-P 6-18 kW ausgezeichnet.

Ähnlich sind die Ergebnisse des Tests von Pelletheizungen beziehungsweise Pelletkesseln in 2005 ausgefallen. Beim Vergleich fällt lediglich auf, dass 2009 mehr Kessel ein „gut“ erhielten. Als beste Pelletheizung 2005 wurde die KWB USP S gekürt.

Welche Pelletheizung zu empfehlen ist, lässt sich auf Grundlage dieser Tests allerdings nicht sagen. Dafür sind die Tests erstens zu alt und zweitens sind für eine Empfehlung auch andere Faktoren wichtig – vor allem, dass die Pelletheizung zum Wärmebedarf und zum Gebäude passt. Wichtiger als Tests ist daher die Planung mit einem unabhängigen Energieberater. Einen solchen Experten finden Sie mit dem Branchenbuch „Rat und Tat“:

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Wartung der Pelletheizung: Kosten

Für die üblicherweise jährliche Wartung einer Pelletheizung kann ein Vertrag abgeschlossen werden. Ein Wartungsvertrag ist meist günstiger, als jedes Jahr einzeln eine Fachfirma zu beauftragen. Die Kosten liegen für Ein-/Zweifamilienhäuser und kleine Mehrfamilienhäuser meist zwischen 180 und 300 Euro pro Jahr.

Dazu kommen die Kosten für den Schornsteinfeger. Dessen Prüfung und Reinigung steht ebenfalls jedes Jahr an. Die Kosten dafür liegen in der Regel zwischen 100 und 200 Euro. Insgesamt ist also mit jährlichen Kosten für Pelletheizung-Wartung, Reinigung und Prüfung von 280 bis 500 Euro zu rechnen. Wahrscheinlich sind zusätzliche Kosten für Reparaturen, die bei Pelletheizungen häufiger nötig sind als bei anderen Heizanlagen.

Pellets kaufen: Worauf sollte ich achten?

Neben dem Preis spielt bei Pellets auch die Qualität eine Rolle. Bevorzugen Sie beim Kaufen von Pellets den Standard A1 der Norm ISO 17225-2. Sie hat inzwischen die ältere Norm EN 14961-2 ersetzt. Der Heizwert von Pellets ist in den Kategorien A1 und A2 zwar gleich, A2-Pellets haben aber einen höheren Aschegehalt und sind deshalb nicht zu empfehlen.

Sogenannte Premium-Pellets haben einen höheren Heizwert, weil sie gegen Staub mit einer Schicht Pflanzenöl überzogen sind. Sie sind allerdings auch teurer.

Die Zertifikate DINplus und ENplus für Pellets versprechen zusätzliche Qualitätsmerkmale bei Herstellung und Transport.

Pellets & Preise: So kaufen Sie günstig

Wenn Sie Pellets kaufen, achten Sie auf diese Punkte:

  • Nutzen Sie für Pellets Preisvergleiche im Internet. Die Stiftung Warentest hat nach einem Test im Jahr 2014 die Portale Heizpellets24.de und Holzpellets.net empfohlen. Nutzen Sie mehrere Portale, denn die Preise können sich dort unterscheiden.
  • Vergleichen Sie die Preise in mehreren Regionen. Manchmal lohnt eine weitere Anfahrt.
  • Nutzen Sie Sammelbestellungen mit anderen Hauseigentümern. Was das ausmacht, zeigt ebenfalls ein Online-Preisvergleich.
  • Verfolgen Sie bei Pellets die Preisentwicklung.

Aktuelle Informationen zu Pelletkosten bietet der Holzpellet-Preis-Index des Vereins C.A.R.M.E.N. Ähnlich wie bei Heizöl können auch die Kosten für Pellets steigen oder fallen. Im Jahr 2019 sind die Preise für Pellets um zwei bis drei Prozent gestiegen. Im Jahr 2019 sind die Preise für Pellets um zwei bis drei Prozent gestiegen.

Pellets als Sackware meist teurer

Bei Pellets hängen die Kosten außerdem von der eingekauften Menge ab. Pellets als Sackware kosteten 2019 im Durchschnitt 322,38 Euro, während bei Abnahme von 5 Tonnen der Preis nur 257,22 Euro pro Tonne betrug. Ein ausreichend großes Pelletlager macht sich bei einer Pelletheizung also bezahlt.

Platzbedarf der Pelletheizung : Was ist die richtige Größe für ein Pelletlager?

Das Pelletlager sollte so groß sein, dass es einen Jahresbedarf fassen kann. Wenn Sie Pellets kaufen, können Sie sich an diesen Richtwerten für den Verbrauch einer Pelletheizung in einem Einfamilienhaus orientieren:

  • 1.000 Liter Heizöl = 2 Tonnen Pellets
  • 10.000 kWh Wärmebedarf = 2,5 Tonnen Pellets
  • 1 kg Pellets = 4,6 bis 5 kWh Heizwert

Der Pelletheizung-Platzbedarf für Mehrfamilienhäuser ist wesentlich größer. Denn die haben nicht selten einen Wärmebedarf von 180.000 Kilowattstunden (kWh) und mehr pro Jahr. Für einen solchen Jahresbedarf müssten dann in den Kellerräumen schon 45 Tonnen Pellets gelagert werden. In unserem Beispiel für die Kosten sind es sogar 93 Tonnen. Dafür sind in Mehrfamilienhäusern meist mehrere Lager und mehrere Transporteinrichtungen nötig. Beträgt der Wärmebedarf mehrere Hunderttausend Kilowattstunden, kann auch die Errichtung eines außenstehenden Lagers erforderlich werden.

Die nötige Größe für den Pelletlagerraum liegt in einem Einfamilienhaus je nach Wärmebedarf lediglich zwischen 3 bis 10 Quadratmetern.

Ist im Keller eines Altbaus kein ausreichender Platz für ein Silo oder ist der Keller nicht trocken, lassen sich Pellets auch in einem Erdtank außerhalb des Hauses lagern. Dagegen kann bei einem Neubau mit Pelletheizung gleich der entsprechende Platzbedarf berücksichtigt werden.

Wärmebedarf im Jahr8.000 kWh15.000 kWh30.000kWh100.000 kWh
Bisheriger Heizölverbrauch im Jahr1 000 l1 875 l3 750 l12 500 l
Jahresbedarf Pellets2 000 kg3 750 kg7 500 kg25 000 kg
Benötigtes Lagervolumen3,6 m26,8 m213,5 m245 m2
Empfohlene Raumgröße füt Schrägbodenlager (2m Raumhöhe)3 m25 m210 m235 m2

Quelle: Deutscher Energieholz- und Pellet-Verband e. V. und Deutsches Pelletinstitut

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