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Photovoltaik: Einspeisung oder Eigenverbrauch – was ist besser?

Photovoltaik ist immer preiswerter geworden. Dagegen sind die Preise für Netzstrom immer mehr gestiegen – und die Förderung für die Einspeisung wurde weiter abgesenkt. Deswegen lohnt es sich, auf Eigenverbrauch zu setzen und ihn möglichst zu erhöhen. Möglichkeiten dazu gibt es jede Menge.

SolardachCheck: Photovoltaik prüfen

Würde sich Photovoltaik auf Ihrem Dach lohnen? Was bringt ein Speicher in Ihrem Fall? Finden Sie heraus, mit welchen Erträgen Sie rechnen können:

Die wichtigsten Fakten im Überblick

  • Eigenverbrauch von Sonnenstrom rechnet sich bei Eigenheimen mehr als Einspeisung
  • Einspeisung lohnt sich nur bei älteren oder großen gewerblichen Photovoltaikanlagen
  • möglichst hoher Eigenverbrauch durch Photovoltaikspeicher
  • Eigenverbrauch von 100 Prozent mit Speicher und Elektroauto möglich

Wie funktioniert Eigenverbrauch bei Photovoltaik?

Beim Eigenverbrauch wird der von der Photovoltaikanlage erzeugte Sonnenstrom zunächst für die elektrischen Geräte im Haus verbraucht. Außerdem kann er für Warmwasser genutzt werden. Wenn Strom übrig bleibt, wird er in einem Photovoltaikspeicher gesammelt, für das Elektroauto genutzt – oder ins Stromnetz eingespeist. Letzteres ist dann kein Eigenverbrauch, sondern das Gegenteil: Einspeisung.

Sind Photovoltaikanlagen ohne Eigenverbrauch sinnvoll?

Nein, Photovoltaik ohne Eigenverbrauch lohnt sich nur bei großen, gewerblichen Anlagen. Dagegen können sich Besitzer von Eigenheimen durch Photovoltaik mit Eigenverbrauch weitgehend autonom versorgen, wenn ausreichend Dachflächen zur Verfügung stehen.

Wie viel kann ich mit der Photovoltaik sparen?

Die Kilowattstunde Sonnenstrom lässt sich derzeit für 9 bis 12 Cent erzeugen. Dieser Wert ergibt sich aus der Investition je Kilowatt (900 bis 1.400 Euro), den prognostizierten Erträgen und der Laufzeit von 20 Jahren. Dagegen stehen hohe Bezugskosten für Netzstrom: zwischen 22 und 32 Cent je Kilowattstunde, je nach Region und Netzbetreiber. Wer den Sonnenstrom selbst nutzt (Eigenverbrauch), kann richtig Geld sparen: zwischen 45 und 71 Prozent oder 13 und 20 Cent je Kilowattstunde! So gesehen ist der Eigenverbrauch von Sonnenstrom sinnvoll, um die Energiekosten zu senken.

Kosten für Netzstrom:22 bis 32 Cent je kWh
Kosten für Sonnenstrom: 9 bis 12 Cent je kWh
Einsparung: 13 bis 20 Cent je kWh (45 bis 71 Prozent)

Wie viel Eigenverbrauch ist bei Photovoltaik möglich?

100 Prozent Eigenverbrauch sind mit Photovoltaik möglich. Steigern lässt sich der Eigenverbrauch, indem Sie beispielsweise stromintensive Verbraucher wie die Waschmaschine dann laufen lassen, wenn die Sonne scheint. Oder Sie kühlen die Gefriertruhe mit Sonnenstrom möglichst weit herunter. Nachts kann sie dann im Standby laufen.

Elektrischer Strom ist außerdem sehr wandlungsfähig. Damit lassen sich nicht nur elektrische Geräte betreiben, also Waschmaschine, Kühltruhe, Fernseher, Computer, Laptops, Smartphones, die Beleuchtung im Haus oder das elektrische Garagentor oder ein Elektroauto. Sie können damit auch Wärme erzeugen, etwa im Elektroherd oder in elektrischen Heizplatten. Ebenso gut lässt sich warmes Wasser mit Sonnenstrom bereiten – mittels Tauchsieder, Wasserkocher, Boiler oder elektrischem Durchlauferhitzer. Deswegen sollten Sie beim Umstellen auf Eigenverbrauch auch an die Heizungstechnik denken.

Vollständig können Sie den Sonnenstrom im Haus mit einem passenden Speicher nutzen, also für maximalen Eigenverbrauch sorgen. Photovoltaik, Speicher und Stromverbrauch sollten so zueinander passen, dass man im Jahresverlauf möglichst lange ohne Zukäufe von Strom aus dem Netz auskommt.

Wodurch sich der Eigenverbrauch bei Photovoltaik steigern lässt

  • Photovoltaikspeicher nutzen, um Strom später zu verbrauchen
  • Elektroauto als zusätzlichen Speicher und Verbraucher verwenden
  • Warmwasserbereitung als zusätzlichen Speicher und Verbraucher nutzen
  • elektrische Geräten mit hohem Verbrauch bei Sonnenschein verwenden (wie Trockner oder Waschmaschine)
Infografik zur Photovoltaik: Zeichnung eines Hauses mit Solarmodulen, Speicher, Wechselrichter und Energiemanager, Zweirichtungszähler und Eigenverbrauchern wie Licht und Elektroauto; dazu ein Strommast und eine Stromleitung zum Haus

Was mache ich mit Überschüssen vom Solardach?

Bei kleinen Wohngebäuden laufen die Photovoltaikanlagen meist in einer Mischform. Der Sonnenstrom vom Dach wird zunächst über den Wechselrichter und einen Photovoltaikspeicher im Haus verwendet. Oder man nutzt ihn über einen Heizstab im Warmwasserspeicher.

Liefert das Dach mehr Sonnenstrom, als verwendet oder gespeichert werden kann, wird der Überschuss ins örtliche Stromnetz geleitet. Deshalb brauchen Photovoltaikanlagen nach wie vor einen Zweirichtungszähler am Hausanschluss, der die Einspeisung misst – auch wenn diese Energiemenge möglichst gering oder gar null sein sollte.

Kann ich Sonnenstrom für Warmwasser nutzen?

Das ist sogar besonders effizient. Sonnenstrom kann über einen einfachen Elektroheizstab im Warmwasserspeicher genutzt werden. Aufwändige Hydraulik ist nicht vonnöten. Der Bedarf an Warmwasser hängt von der Zahl der Nutzer und ihren Ansprüchen ab. Solange ausreichend Sonnenstrom verfügbar ist, wird er auch für Warmwasser genutzt. Im Vergleich zu einem Photovoltaikspeicher ist dies viel preiswerter.

Wie viel spare ich beim Warmwasser?

Die meisten Wärmeversorger geben den Preis für eine Kilowattstunde (kWh) Wärmeenergie aus Erdgas mit sechs Cent an. Das wird nur bei Systemen erreicht, die lange in Volllast laufen – etwa Brennwertkessel. Gasthermen zur Warmwasserbereitung springen nur kurz an, um den Warmwasserspeicher aufzuladen. Dann wird der Brennstoff nur zu geringem Teil ausgenutzt. Die Kosten pro Kilowattstunde steigen schnell auf das Doppelte an. Das wären 12 Cent je kWh. Noch ungünstiger ist die Bilanz für Warmwasser bei Gasdurchlauferhitzern ohne Zwischenspeicher. Zum Vergleich: Sonnenstrom kostet aktuell zwischen 9 und 12 Cent je kWh.

Da im Sommer viel Sonnenstrom verfügbar ist, sollte man die Gastherme ausschalten und Warmwasser über den Heizstab elektrisch erzeugen. Erst in der Übergangszeit, wenn die Solarmodule schwächeln, schaltet sich die Gastherme bei Bedarf zu.

Tankstelle für ein Elektroauto an einer Hauswand, Elektroauto mit Ladekabel im Hintergrund(c) IBC SOLAR

Wie sinnvoll sind Stromspeicher?

Mit Hilfe eines Stromspeichers und eines Elektroautos lässt sich mehr Geld sparen. Dann steigt der Eigenverbrauch des Sonnenstroms schnell bis auf 100 Prozent. Das bedeutet, dass der gesamte Sonnenstrom selbst verwendet wird. Entscheidend dafür sind der Stromverbrauch und die Größe des Stromspeichers.

Kann ich mit meinem Speicher unabhängig vom Stromversorger sein?

Volle Autarkie, also Unabhängigkeit vom Stromversorger, ist möglich, bedarf aber zusätzlicher Investitionen. Denn in unseren Breiten ist meist ein zweiter Generator notwendig. Der liefert Strom, wenn die Photovoltaikanlage (oder deren Speicher) wenig oder keine Erträge liefert, also nachts oder im Winter. In der Regel bieten sich leistungsstarke Tandems aus Blockheizkraftwerken (BHKW) oder Brennstoffzellen-Heizungen und Photovoltaik an. Wenn die Sonne oder der Speicher schwächelt, springen BHKW oder Brennstoffzelle ein.

Photovoltaikspeicher sind in der Regel zu klein, um allein damit komplett unabhängig vom Stromversorger zu sein. Denn sie decken den Strombedarf eines Hauses meist nur zwischen dem späten Nachmittag und dem Vormittag. Wesentlich größere Speicher rechnen sich oft nicht.

Kann ich mich mit Photovoltaik autark versorgen? Also ganz unabhängig?

Wird Photovoltaik mit einem Blockheizkraftwerk (BHKW) oder einer Brennstoffzellen-Heizung kombiniert, kann man sich auch im Winter vom Stromnetz abnabeln. Mit einer solchen Kombination ist Autarkie möglich, abgesehen vom Einkauf des Brennstoffs für BHKW oder Brennstoffzelle.

Beim BHKW ist nicht die elektrische Einbindung in die Versorgungstechnik des Hauses problematisch, sondern seine Abwärme und die Abgase. Die Motoren laufen sehr heiß. Diese Abwärme kann zum Heizen der Räume und für Warmwasser genutzt werden. Die meisten Wohngebäude sind jedoch mittlerweile sehr gut gedämmt. Dort ist die Abwärme nicht zu gebrauchen. Außerdem sollte das BHKW möglichst viele Betriebsstunden durchlaufen.

Das gilt auch für Brennstoffzellen-Heizungen. Die sorgen aber in erster Linie für Strom. In Kombination mit Photovoltaik rechnen sie sich deswegen oft nur bei besonders hohem Stromverbrauch.

Woher bekomme ich den Strom im Winter?

Wenn die Photovoltaikanlage im Winter nur wenig Strom anbietet, muss man Strom bei einem Energieversorger zukaufen: Das sollte dann möglichst Ökostrom sein, der mittlerweile sogar günstiger zu haben ist als mit einigen konventionellen Stromtarifen.

Denkbar ist auch, den Winterstrom selbst zu erzeugen. Etwa durch ein kleines Windrad oder ein Blockheizkraftwerk oder eine Brennstoffzelle.

Wie funktioniert ein BHKW mit Photovoltaik?

Ein Blockheizkraftwerk (BHKW) wird auch als stromerzeugende Heizung bezeichnet. Es wird mit Holzpellets, Erdgas, Flüssiggas oder Diesel betrieben. Der Brennstoff treibt einen klassischen Verbrennungsmotor oder einen Stirlingmotor an, auf dessen Abtriebswelle ein Generator rotiert. Wie alle rotierenden Generatoren erzeugt das BHKW einen Wechselstrom. Soll er mit Photovoltaik gekoppelt werden, gelingt dies nur auf der AC-Seite des Wechselrichters. Das ist technisch jedoch kein Problem.

Kann ich eine Brennstoffzelle mit Photovoltaik kombinieren?

Ja, eine Kombination von Brennstoffzellen und Photovoltaik ist möglich. Allerdings sind solche Aggregate (noch) sehr teuer, aber die Technik ist inzwischen den Kinderschuhen entwachsen. Vollständige Autarkie ist (bis auf den Brennstoff) möglich, hat aber ihren Preis. Denn neben Photovoltaik und Brennstoffzellen sind ausreichend große Stromspeicher notwendig.

Lassen sich Photovoltaik und Wärmepumpen verbinden?

Wärmepumpe und Photovoltaik ergibt ein starkes Tandem. Speziell für warmes Trinkwasser gibt es kleine, kompakte Wärmepumpen. Zusätzlich zum elektrischen Antriebsstrom nutzen sie thermische Potenziale in der Außenluft, um aus einer elektrischen Kilowattstunde für den Verdichter zwei oder drei Kilowattstunden nutzbare Wärme zu erzeugen. Meist sind sie mit einem Warmwasserspeicher von 200 oder 300 Liter gekoppelt, was ausreichend für eine vierköpfige Familie ist. Die Effizienz solcher Warmwasserversorger liegt deutlich höher als die direkte Nutzung von Sonnenstrom über den Elektroheizstab.

Wenn im Frühjahr oder im Herbst nicht mehr so viel Sonnenstrom vom Dach kommt, wirkt die Wärmepumpe ausgleichend: Sie nutzt den Sonnenstrom, wenn er zur Verfügung steht, um den Warmwasserspeicher aufzuheizen. Im Winter wird sie problemlos aus dem Stromnetz versorgt.

Kann ich mit Photovoltaik heizen?

Das klappt nur, wenn das Gebäude einen hohen Dämmstandard hat (Passivhaus oder Plusenergie). Dazu ist außerdem eine sehr große Photovoltaikanlage nötig, die auch im Winter ausreichend Strom abwirft. Und ein relativ großer Stromspeicher, um sehr kalte, sonnenarme Tage (Dunkelflaute) zu überstehen.

In unseren Breiten kombiniert man die Photovoltaik oft mit Wärmepumpen, auch für die Raumheizung. In der Übergangszeit im Frühjahr oder im Herbst reicht der Sonnenstrom unter Umständen aus, um die Wärmepumpe elektrisch zu betreiben, also mit Photovoltaik zu heizen. Im Winter wird das Stromnetz einspringen müssen. Dann schafft es die Photovoltaik aufgrund der niedrigen Sonnenstände und der kurzen Sonnentage nicht, ausreichend Sonnenstrom zum Heizen zu erzeugen.

Brauche ich einen Hausanschluss?

In den meisten Fällen: ja. Denn völlige Unabhängigkeit (Autarkie) braucht deutlich mehr Technik als nur die Photovoltaik – und das kann teuer werden. Wird ein Haus ohne Netzanschluss mit Sonnenstrom versorgt, spricht man von einer Inselanlage. Anders als netzverbundene Anlagen sind solche Photovoltaikanlagen nicht beim Netzbetreiber und bei der Bundesnetzagentur anzumelden.

Ist die Photovoltaikanlage über den Wechselrichter an das Hausnetz angeschlossen und dieses wiederum über den Hauszähler ans Stromnetz, läuft die Photovoltaik nicht als Inselanlage. Dann ist sie physisch mit dem Netz verbunden – was einigen bürokratischen Papierkram bedeutet:

  • Anmeldung der Anlage beim Netzbetreiber,
  • Anmeldung eines Gewerbes,
  • Mehrwertsteuer auf den selbst verbrauchten Strom,
  • Abrechnungen und Schriftverkehr mit dem Netzbetreiber und dem Finanzamt,
  • Meldepflichten bei der Bundesnetzagentur.
Photovoltaik-Anzeige im Energiesparkonto: Balkendiagramm mit Einspeisung und Eigenverbrauch zwischen 03/2017 und 03/2018 mit jahreszeitlich typischem Verlauf - mehr im Sommer, weniger im Winter(c) Energiesparkonto.de

Photovoltaik-Daten im Energiesparkonto: Eigenverbrauch und Einspeisung einer Photovoltaikanlage

Wie funktioniert Einspeisung bei Photovoltaik?

Wird der Sonnenstrom nicht im Haus genutzt, wird er über den Wechselrichter und den Hausanschluss (Hauszähler) direkt ins Stromnetz (Niederspannung) eingespeist. Die meisten älteren Anlagen, die mit der Einspeisevergütung des Staates refinanziert werden, laufen auf diese Weise. Es findet dann kein Verbrauch im Haus (Eigenverbrauch) statt.

Sind Photovoltaikanlagen ohne Einspeisung sinnvoll?

Ja, für Besitzer von Eigenheimen ist Photovoltaik ohne Einspeisung sinnvoll. Denn nur so, mit Eigenverbrauch statt Einspeisung, rechnen sich Photovoltaikanlagen für Ein- und Zweifamilienhäuser. Photovoltaik ohne Einspeisung rentiert sich dagegen nur bei großen gewerblichen Photovoltaikanlagen.

Wie viel bekomme ich bei Einspeisung?

Wer Sonnenstrom ins Stromnetz einspeist, dem zahlt der Staat eine Vergütung je Kilowattstunde (kWh). Sie wurde in den vergangenen Jahren deutlich abgesenkt und sinkt immer weiter. Im Mai 2019 waren es für Neuanlagen 8,38 bis 10,95 Cent je kWh. Deshalb sollten Sie so viel Sonnenstrom wie möglich im Haus nutzen – und nur nicht verwendete Überschüsse ans Netz abgeben.

Wer zahlt die Einspeisevergütung für Photovoltaik?

Die Einspeisevergütung für Photovoltaik zahlen alle stromverbrauchenden Haushalte in Deutschland. Sie müssen eine sogenannte EEG-Umlage auf jede Kilowattstunde zahlen. EEG steht für Erneuerbare-Energien-Gesetz. Das Geld erhalten die großen Energiekonzerne, die aus diesem Topf unter anderem die Einspeisevergütung für die Photovoltaikanlagen ausreichen, aber auch für Windkraft oder Blockheizkraftwerke (BHKW).

Ältere Photovoltaikanlagen wurden so gebaut, dass die Investition allein aus der Einspeisevergütung für Photovoltaik refinanziert wird. Die Vergütung wird über zwanzig Jahre garantiert. Nach diesem Zeitraum lohnt es sich, diese Anlagen – die ja weiterhin Strom liefern – technisch auf den neuesten Stand zu bringen, mit einem Photovoltaikspeicher zu erweitern und auf Eigenverbrauch umzurüsten.

Was mache ich nach Ablauf der Einspeisevergütung?

Die Einspeisevergütung wird für zwanzig Jahre gezahlt, zuzüglich der Laufzeit vom Tag der Inbetriebnahme bis zum Ende des ersten Jahres. Wenn sie ausläuft, ist es sinnvoll, den Strom möglichst selbst zu verbrauchen. Oder man muss sich einen Händler suchen, der den Sonnenstrom über das Stromnetz abnimmt. Bei kleineren Wohngebäuden ist es besser, sich einen Stromspeicher zu kaufen und die Anlage auf Eigenverbrauch umzustellen.

EigenverbrauchEinspeisung
für neue Eigenheim-Anlagenfür alte Eigenheim-Anlagen und gewerbliche, große Anlagen
Speicher nötigspäter auf Eigenverbrauch umrüstbar
mit E-Auto 100 Prozent möglich

Wer kauft Photovoltaikstrom?

Anbieter von Stromspeichern erlauben ihren Kunden zunehmend, den Photovoltaikstrom nicht nur im eigenen Photovoltaikspeicher zu sammeln. Man kann die Überschüsse über das Stromnetz in einer Stromcloud oder einer virtuellen Strombank (Solarcommunity) parken, um ihn in sonnenschwachen Zeiten abzurufen. Auch regionale Energieversorger und Stadtwerke bieten solche Sondertarife für Photovoltaikstrom an, um Photovoltaik noch interessanter zu machen.

Autor: Heiko Schwarzburger, Fachjournalist für erneuerbare Energien

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