Zum Tag des Einbruchschutzes: Haus und Wohnung gegen Einbrecher schützen – mit Förderung

29. Oktober: Tag des Einbruchschutzes und Start der Winterzeit / Großteil aller Einbrüche zwischen November und Februar / 50 Mio. Euro Fördergeld für Einbruchschutz / Investition als Beitrag zu energieeffizienten Gebäuden und zum Klimaschutz

Berlin, den 26. Oktober 2017. Wenn Deutschland seine Uhren auf Winterzeit stellt, beginnt die Hochsaison für Einbrecher. Fast die Hälfte aller Einbruchsversuche verzeichnet die polizeiliche Kriminalstatistik zwischen November und Februar. Die gute Nachricht: Mit vergleichsweise einfachen und günstigen Maßnahmen können sich Eigentümer und Mieter gegen ungebetene Gäste schützen – und dazu Geld vom Staat nutzen. Finanzielle Unterstützung beim Aufrüsten gegen Einbrecher gibt es beispielsweise über die KfW-Bank. Über sie stellt die Bundesregierung in diesem Jahr 50 Millionen Euro Fördergelder für Einbruchschutz zur Verfügung. Darauf weist die Kampagne „Unser Haus: effizient, komfortabel, sicher“ (www.unser-haus-sanieren.de) hin.

Zuschuss oder Kredit: Fördermittel für Einbruchschutz – und Energieeffizienz

„Der Staat übernimmt jetzt bis zu zwanzig Prozent der Kosten für einbruchhemmende Schlösser, Aufschraubsicherungen oder Querriegel für Türen und Fenster“, erklärt Kristin Fromholz, Leiterin der Kampagne „Unser Haus: effizient, komfortabel, sicher“. „Für Hausbesitzer ist das Kombinieren verschiedener Maßnahmen besonders interessant: Einbruchschutz lässt sich zum Beispiel mit einer energetischen Sanierung verbinden. Und das lässt sich dann auch beides fördern“, so Fromholz weiter.

Hausbesitzer, die ihr Zuhause gegen Einbrecher schützen wollen, aber auch Wert auf Energieeffizienz legen, erhalten über das KfW-Programm 430 Förderkredite in Höhe von bis zu 30.000 Euro. Mit einbruchsicheren, aber auch wärmedämmenden Türen und Fenstern werden Langfinger wirksam ferngehalten. Zusätzlich sinken Energieverbrauch und CO2-Emissionen. So sorgen Hauseigentümer für mehr Sicherheit und Komfort, geringere laufende Kosten und leisten einen Beitrag zum Klimaschutz.

Höhere Förderung für kleine Maßnahmen zum Einbruchschutz

Zuschüsse für die Finanzierung kleinerer Einbruchschutzmaßnahmen gibt es über das KfW-Förderprogramm 455. Bei Investitionen zwischen 500 und 1.000 Euro übernimmt der Gesetzgeber nun zwanzig Prozent der Kosten, bei Kosten zwischen 1.000 und 15.000 Euro noch zehn Prozent. Vergünstigte Kredite für größere Investitionen in den Einbruchschutz gibt es in Höhe von maximal 50.000 Euro pro Wohneinheit über das Förderprogramm 159.

Mehr Informationen über die verschiedenen Möglichkeiten zum Einbruchschutz und über weitere Fördermöglichkeiten sind zu finden auf www.unser-haus-sanieren.de/einbruchschutz.

 

Hinweis für die Redaktionen:

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Über die Kampagne „Unser Haus: effizient, komfortabel, sicher“

Die Kampagne „Unser Haus: effizient, komfortabel, sicher“ wird gemeinsam von ISOE – Institut für sozial-ökologische Forschung, dem Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW), dem Bremer Energie-Konsens, der Klimaschutzagentur Region Hannover und der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online GmbH durchgeführt. co2online ist inhaltlicher Ansprechpartner für das Verbraucherportal www.unser-haus-sanieren.de, das ISOE – Institut für sozial-ökologische Forschung koordiniert das Gesamtprojekt. Gefördert wird die Kampagne unter dem Namen „Sanieren 60plus“ vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative.

Kontakt ISOE:

Dr. Immanuel Stieß
ISOE - Institut für sozial-ökologische Forschung
60486 Frankfurt am Main
Tel.: 069 / 707 69 19 – 19
Fax: 069 / 707 69 19 – 11
E-Mail: stiess[at]isoe.de
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