Wir verwenden Cookies für den bestmöglichen Service für Sie. Mit der Nutzung unserer Webseite stimmen Sie den Datenschutzbestimmungen zu und akzeptieren die Verwendung von Cookies. Alternativ können Sie die Einstellungen anpassen.

Wie ist die Klimabilanz von Import und Export geregelt?

„Wie sehen die Treibhausgasemissionen aus, wenn man die Emissionen sämtlicher importierter Waren addiert und die der exportierten Waren abzieht?“ (Isabell Nannen, Wittmund)

(c) iStock/rramirez125

Umweltbundesamt (Pressestelle): „Die Idee klingt nicht schlecht: Denn nach internationalen Regularien gilt gegenwärtig das Quellenprinzip. Dies bedeutet, dass die Treibhausgasemissionen, die bei der Produktion von Waren und Dienstleistungen entstehen, den Ländern zugerechnet werden, in welchen sie entstehen. Durch den internationalen Handel können die mit der Produktion und dem Konsum verbunden Treibhausgasemissionen aber deutlich voneinander abweichen. Deshalb mag es plausibel erscheinen, die Treibhausgasemissionen auch dem Konsumland zu zurechnen.

Ein solcher Ansatz könnte die Informationen der nationalen Emissionsinventare ergänzen. Allerdings ist dies nicht so einfach. Dazu müssten die Emissionen für jedes einzelne Produkt bekannt sein und damit unter anderem die Industrieprozesse, verwendete Materialien, Produktzyklen, regionale Strukturen, Transportwege und Umwelttechnologien. Eine weltweite Zurechnung von Emissionen auf Produktebene erfordert einen immensen administrativen Aufwand, welcher eine ‚übergreifende Berechnung’ kaum zulässt.

Weitere Informationen hierzu bietet auch das Statistische Bundesamt, wo im Rahmen der Umweltökonomischen Gesamtrechnung derartige Fragen teilweise beantwortet werden.“

 

Hier geht es zu allen Fragen und Antworten des Klima-Orakels.