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Wie grillt man klimafreundlich?

„Wie grille ich klimafreundlich?" (Karsten Altmann, Freital)

(c) babsi_w - Fotolia.com

Almut Gaude (BUND): „Es ist angegrillt! Doch wie können Sie die neue Grillsaison möglichst umweltverträglich gestalten? Kaufen Sie Kohle mit dem FSC- oder mit dem Naturland-Siegel, bei deren Herstellung soziale und ökologische Kriterien beachtet werden. Gute Kohle trägt auch das DIN-Prüfzeichen – und enthält damit garantiert kein Pech, Erdöl, Koks oder Kunststoffe. Entzünden Sie Ihren Grill nicht mit chemischen Zündhilfen, Papier oder Kiefernzapfen. Dabei werden krebserregende Stoffe frei. Nehmen Sie stattdessen ökologische Anzünder aus Naturholz, Kartonverpackung oder Holzwolle mit Wachs. Pappteller verbrauchen unnötig Energie und füllen Säcke von Müll. Benutzen Sie eigenes Geschirr. Bruchsicher und wiederverwertbar ist Plastikgeschirr aus Polyethylen (PE) oder Polypropylen (PP).

Und nun zum wichtigsten Aspekt beim klimafreundlichen Grillen: Das Grillgut. Je höher der vegetarische Anteil, desto ökologisch verträglicher Ihre Grillparty. Probieren Sie doch mal mit Schafskäse gefüllte Peperoni, marinierte Auberginen oder Champignons in Kräuterbutter. Und wenn schon Fisch oder Fleisch, dann möglichst mit Biosiegel.“

 

Hier geht es zu allen Fragen und Antworten des Klima-Orakels.