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13.000 Euro Zuschuss für Lüftungsanlage – jetzt für den Praxistest bewerben

Wer in einem feuchten oder von Schimmel befallenen Haus lebt, hat ein bis zu 75 Prozent höheres Risiko für Atemwegsbeschwerden oder Asthma – darauf weist die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hin. Eine der Hauptursachen für Schimmel ist falsches Lüften. Deshalb untersuchen wir mit dem „Praxistest Wohnungslüftung“ jetzt Alternativen zum Lüften per Hand.

Für den von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt geförderten Praxistest suchen wir bundesweit Wohnungseigentümer oder Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern. Mitmachen können Verbraucher, die sich für kontrollierte Wohnraumlüftung interessieren, eine Lüftungsanlage einbauen wollen oder diese bereits nutzen. Die acht Haushalte werden mit Geld und Sachprämien im Wert von insgesamt 13.000 Euro unterstützt. Bewerbungen sind noch bis zum 24. Juni 2018 auf der Website des Praxistests Wohnungslüftung möglich.

Häufigster Fehler beim Lüften: Fenster auf Kipp

Viele Verbraucher vergessen im Alltag, ausreichend zu lüften oder lüften falsch. Häufigster Fehler: Die Fenster werden gekippt, anstatt sie ganz zu öffnen. Bei gekippten Fenstern gibt es kaum Luftaustausch; stattdessen geht Energie verloren, weil ein großer Teil der Warmluft des Heizkörpers ungenutzt nach außen strömt.

Damit kein Schimmel entsteht, sollten die Fenster mehrmals am Tag komplett geöffnet werden. Je nach Jahreszeit zwischen fünf und dreißig Minuten. Schließlich entstehen bei einer durchschnittlichen vierköpfigen Familie jeden Tag etwa zwölf Liter Feuchtigkeit, die nach draußen gelüftet werden müssen.

1.600 Euro für jeden ausgewählten Lüftungs-Tester

Der Praxistest Wohnungslüftung soll zeigen, welche Alternativen es zum Lüften per Hand gibt. Dabei wird untersucht, wie Lüftungsanlagen im Alltag funktionieren. Dafür werden die Praxistester beim Einbau der Lüftungsanlage und im Alltagsbetrieb begleitet. Unterstützt werden die Testhaushalte mit je einer Energieberatung im Wert von 1.000 Euro, einer Lüftungs-Prämie von 400 Euro und einer Wetterstation mit Raumklimasensoren im Wert von 200 Euro.

Aus den Erfahrungen der Teilnehmer wird im Anschluss eine Anleitung mit Tipps für den Einbau und die Nutzung von Lüftungsanlagen entwickelt. Diese wird Verbrauchern kostenlos zur Verfügung gestellt, voraussichtlich ab Sommer 2019. Eine Lüftungsanlage kann nicht nur Schimmel verhindern. Sie verbessert auch die Luftqualität, weil durch den Luftfilter weniger Staub und Pollen in die Wohnräume gelangen. Das kann besonders für Allergiker wichtig sein.