Energiesparkonto hilft Kommunen beim Sparen

Rathäuser, Kindergärten, Schulen – der Energieverbrauch in öffentlichen Gebäuden ist oft sehr hoch. Entsprechend aufwendig ist es, Zählerstände und Rechnungen zu verwalten und auszuwerten. Mit dem Energiesparkonto können Kommunen ihr Monitoring vereinfachen und Sparmöglichkeiten aufdecken.

17.500 Kilowattstunden Strom kann eine Schule mit 600 Schülern pro Jahr sparen, wenn die Beleuchtung auf energiesparende LED-Lampen umgestellt wird. Das entspricht mehr als 5.000 Euro Stromkosten. Mit einer Optimierung der Heizanlage sind zusätzlich noch einmal 30.000 Kilowattstunden jährlich möglich – das sind rund 2.000 Euro weniger Heizkosten.

Gerade in öffentlichen Gebäuden wie Rathäusern, Schulen, Kindergärten oder Altenheimen ist das Energiesparpotenzial hoch. Doch nur wenige Kommunen haben einen genauen Überblick über die vielen Zählerstände und Energiedaten. Das Energiesparkonto kann beim Verwalten und Auswerten der Energieverbrauchsdaten helfen – und Sparmöglichkeiten aufdecken.

Einfaches Erfassen, Speichern und Auswerten von Daten

Mit dem Energiesparkonto lassen sich Verbrauchsdaten vieler Gebäude und verschiedenste Zählerstände unkompliziert sammeln und speichern. Die Daten werden entweder automatisch per Smart Meter übertragen, per Hand eingegeben oder mit der App EnergieCheck direkt am Zähler erfasst. Dabei können auch mehrere Anwender gleichzeitig Daten eingeben. Diagramme machen Zusammenhänge und Sparpotenziale sichtbar und geben Hinweise für energetische Sanierungsmaßnahmen.

Darum nutzen Kommunen das Energiesparkonto

Unterhaching, Bayern: „Lange Zeit haben wir unser Energiemanagement per Tabellenkalkulation gemacht – das war sehr fehleranfällig. Mit dem Energiesparkonto haben wir gute Erfahrungen gemacht. Daher empfehle ich es auch den Klimaschutzmanagern im Landkreis weiter.“ (Leonie Pilar, Klimaschutzmanagerin Unterhaching)

Samtgemeinde Horneburg, Niedersachsen: „Vor allem für kleine Kommunen lohnt sich das Energiesparkonto. Denn es ermöglicht ein schlankes Monitoring ohne große Investitionen. Durch das dezentrale Erfassen und Speichern der Zählerstände gibt es keine Datenverluste mehr. Zudem kann das Konto mobil und von mehreren Anwendern gleichzeitig genutzt werden – das ist ein großer Vorteil.“ (Peer Hauschildt, Gebäudemanager in der Samtgemeinde Horneburg)

Landkreis Teltow-Fläming, Brandenburg: „Wir haben insgesamt zwölf Schulen im Energiesparkonto erfasst. Die Hausmeister sind für das Ablesen verantwortlich. Beim Sammeln der Zählerstände können aber auch die Schüler miteinbezogen werden. So bekommen sie ein Verständnis für den Energieverbrauch.“ (Werina Neumann, Klimaschutzmanagerin Landkreis Teltow-Fläming)

Gemeinde Hohenbrunn, Bayern: „Das Energiesparkonto ist für Kommunen eine gute Möglichkeit zum Start in ein intelligentes Energiemanagement. Mit dem Konto können wir unsere Verbrauchsdaten sehr einfach dokumentieren und alle Energieverbräuche schnell überblicken. Außerdem nutzen wir es, um Energieberichte zu erstellen.“ (Tanja Hellmann, Klimaschutzmanagerin Gemeinde Hohenbrunn)