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Ferienstart: Fünf Tipps für einen Sommer ohne Standby-Kosten

Vier weitere Bundesländer starten diese Woche in die Sommerferien. Nutzen Sie die Ferienzeit und senken Sie Ihren Standby-Verbrauch. Mit unseren fünf Tipps können Sie jährlich bis zu 115 Euro sparen.

Sommer, Sonne, Badezeit – in vier weiteren Bundesländern starten diese Woche die Sommerferien. Während sich viele Deutsche im Urlaub entspannen, stehen Elektrogeräte zu Hause weiter unter Strom. Fernseher, Waschmaschine & Co. verbrauchen unbemerkt Energie und treiben die Stromkosten in die Höhe. Durchschnittlich kostet dieser nutzlose Stromverbrauch jeden Haushalt 115 Euro pro Jahr.

Für ganz Deutschland summieren sich die Kosten laut Umweltbundesamt auf schätzungsweise vier Milliarden Euro. Das muss nicht sein. Mit einfachen Tipps können Sie Standby-Verluste – nicht nur während der Ferienzeit – vermeiden.

5 Tipps: So senken Sie Ihren Standby-Verbrauch

1. Richtig abschalten mit schaltbaren Steckdosenleisten

Vor allem während des Urlaubs sollten Sie möglichst alle Elektrogeräte vom Stromnetz trennen. So schlagen Sie gleich zwei Fliegen mit einer Klappe, denn Sie sparen nicht nur den Standby-Verbrauch, sondern schützen die Geräte auch vor Blitzeinschlag und Überspannung. Besonders einfach geht das mit schaltbaren Steckdosenleisten, die es schon für fünf Euro im Handel gibt.

2. Schicken Sie Ihren Kühlschrank in den Urlaub

Nicht ganz so einfach funktioniert das beim Dauerläufer Kühlschrank. Bei längeren Reisen lohnt es sich aber, das Kühlgerät vorher auszuräumen, abzutauen und komplett abzuschalten. So sparen Sie nicht nur während des Urlaubs Stromkosten. Regelmäßiges Abtauen mindert den jährlichen Verbrauch des Geräts um bis zu 45 Prozent.

3. Mit dem Energiesparkonto Stromdiebe aufdecken

Nutzen Sie längere Abwesenheiten, um Ihren Standby-Verbrauch zu prüfen. Dabei hilft das Energiesparkonto . Sie müssen lediglich zwei Stromzählerstände eintragen: einen vor und einen nach dem Wochenend-Ausflug oder Urlaub. Liegt Ihr Stromverbrauch während der Abwesenheit bei mehr als einer Kilowattstunde (kWh) pro Tag, sind einige Geräte wahrscheinlich nicht richtig ausgeschaltet – oder Ihr Kühlschrank verbraucht ungewöhnlich viel Strom.

4. Verbrauchen Sie mehr Strom als andere Haushalte?

Gering, mittel oder hoch? Mit den Vergleichswerten des Stromspiegels oder dem interaktiven StromCheck finden Sie im Nu heraus, ob Sie mehr Strom als vergleichbare Haushalte verbrauchen. Ein erhöhter Verbrauch kann auf Standby-Verluste hinweisen.

5. Standby-Verbrauch beim Kauf mitdenken

Achten Sie bereits beim Neukauf darauf, ob sich Geräte vollständig vom Stromnetz trennen lassen. Besonders billige Geräte benötigen im Standby und beim aktiven Nutzen oft unverhältnismäßig viel Strom. Über die Lebensdauer gesehen sind solche Energieverschwender dann teurer als hochwertige Geräte. Einzelne Geräte können Standby-Kosten von bis zu 35 Euro pro Jahr verursachen. Weitere Beispiele finden Sie auf www.co2online.de/standby.