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„Flexitility“ macht Städte fit für den Klimawandel

Vom Starkregen bis zur Trockenheit: Der Klimawandel ist bereits jetzt eine Herausforderung für die städtische Strom- und Wasserversorgung. co2online sucht ab sofort mit „Flexitility“ nach neuen Lösungen.

(c) iStock.com/danchooalex, fotolia.com/GinaSanders

Das im August gestartete Forschungsprojekt „Flexitility“ untersucht, wie die städtische Versorgungsinfrastruktur künftig auf den Klimawandel reagieren kann. Höherer Wasserverbrauch in Trockenperioden zum Bewässern von Gärten, höherer Stromverbrauch durch Klimaanlagen bei Hitze oder überflutete Abwassersysteme bei Starkregen: Dies sind nur drei der vielen Herausforderungen, die kommunale Wasserwerke und Stadtwerke aufgrund des Klimawandels zu bewältigen haben. Als einen Lösungsweg beleuchtet „Flexitility“, wie die Versorgung der Menschen in den Städten künftig flexibler gestaltet werden kann. Dabei geht es nicht nur darum, das Angebot an die neuen Anforderungen anzupassen, sondern es geht auch um eine flexiblere Nachfrage seitens der Bürgerinnen und Bürger, die aktiv an dem Forschungsvorhaben beteiligt werden. Hierzu ist für 2020 die Durchführung eines digitalen Reallabors mit Schwerpunkt auf der Region Anhalt geplant.

Projektverbund mit vielen Praxispartnern

„Flexible Utility – Mit sozio-technischer Flexibilisierung zu mehr Klimaresilienz und Effizienz in der städtischen Infrastruktur“ ist der vollständige Namen des Forschungsprojekts, das vom Berliner Institut inter 3 koordiniert und durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird. Die gemeinnützige co2online GmbH koordiniert in dem Projektverbund insbesondere das digitale Reallabor und die darin geplanten Haushaltsbefragungen.

Mit dabei sind weiterhin der Verein Energieavantgarde Anhalt e.V, die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg und das Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik. Als Praxispartner sind die Stadt Bitterfeld-Wolfen mit der Stadtentwicklungsgesellschaft mbH, der Herzberger Wasser- und Abwasserzweckverband, die Dessauer Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH, die Stadtwerke Bitterfeld-Wolfen GmbH und Köthen Energie GmbH an dem Projekt beteiligt.