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Weihnachtsbeleuchtung: 5 Tipps zum Stromsparen

Am ersten Advent wird traditionell die Weihnachtsbeleuchtung ausgepackt. Neben besinnlicher Stimmung sorgt das vor allem für hohe Stromkosten. Mit ein paar Tricks können Sie den Stromverbrauch in der Weihnachtszeit aber deutlich senken.

(c) S.H. exklusive - Fotolia

Rund 16 Milliarden Lämpchen erstrahlen dieses Jahr wieder zur Adventszeit. Das ist das Ergebnis der aktuellen Lichtblick-Umfrage zu Weihnachtsbeleuchtung. Die gute Nachricht: Der Anteil an LED-Beleuchtung wächst. Fast drei Viertel der Haushalte nutzen bereits moderne, stromsparende Lichterketten. So sinken neben dem Stromverbrauch auch die CO2-Emissionen. 

Die schlechte Nachricht: Der Stromverbrauch in Deutschland beläuft sich während der gesamten Weihnachtszeit immer noch auf rund 600 Millionen Kilowattstunden. So entstehen nicht nur Stromkosten von über 180 Millionen Euro, sondern auch mehr als 350.000 Tonnen CO2. Mit ein paar einfachen Tricks sorgen Sie in Ihrem Zuhause für deutlich weniger Energieverbrauch, niedrigere Kosten und geringere CO2-Emissionen.

Tipp 1: Dauerbrenner vermeiden

Lichterketten und Co. rund um die Uhr brennen lassen? Keine gute Idee! Denn so steigen nicht nur Ihre Stromkosten, sondern Sie belasten auch das Klima. Schalten Sie die Beleuchtung daher nur bei Dunkelheit ein und lassen Sie sie nicht die ganze Nacht brennen. Mit abschaltbaren Steckerleisten sowie Zeitschaltuhren oder smarten Steckdosen sparen Sie sich das ständige Ein- und Ausstöpseln – letztere erledigen das Ein- und Ausschalten zu den gewünschten Zeiten sogar automatisch.

Tipp 2: Zu CO2-neutralem Ökostrom wechseln

Möchten Sie die CO2-Emissionen für die Weihnachtsbeleuchtung weiter senken, sollten Sie zu Ökostrom wechseln. Das Gute daran: Oft ist dieser sogar günstiger als konventioneller Strom – vor allem, wenn Sie bisher noch mit einem Grundversorger-Tarif beliefert werden. Laut Bundeswirtschaftsministerium liegt dort der Preis für die Kilowattstunde im Schnitt fast 2 Cent über anderen Tarifen. Ein Vergleich lohnt sich also. Worauf Sie beim Wechsel zu Ökostrom achten sollten, erfahren Sie in unserem Artikel.

Tipp 3: Alte Lichterketten austauschen

Wenn Sie noch Lichterketten mit Glühlampen besitzen, sollten Sie diese gegen neue mit LED-Technik austauschen. Der Grund: Lichterketten mit Glühlampen verbrauchen etwa 15-mal so viel Strom wie eine entsprechende LED-Beleuchtung. Eine alte Lichterkette mit 100 Lampen verbraucht bei acht Stunden täglichem Betrieb in der Weihnachtszeit über 30 Kilowattstunden, eine neue mit LEDs dagegen nur rund 2 Kilowattstunden. Damit sparen Sie fast 10 Euro – pro Lichterkette. Ein weiterer Vorteil von LED-Lichterketten: Sie haben eine deutlich höhere Lebensdauer. LED-Lichterketten sind ab etwa 10 Euro im Handel erhältlich.

Tipp 4: Keine Stromkosten und kein CO2 mit Solar-Lichterketten

Viele Haushalte nutzen batteriebetriebene Lichterketten, weil zum Beispiel keine Steckdose verfügbar ist. Diese sind zwar praktisch, aber leider auch umweltschädlich. Besonders für die Außenbeleuchtung bietet sich solarbetriebene Weihnachtsbeleuchtung an. Die ist deutlich umweltfreundlicher und verursacht im Betrieb auch kein CO2. Nachdem sie sich tagsüber aufgeladen hat, beleuchtet sie Haus und Garten bis zu acht Stunden lang. Solar-Lichterketten erhalten sie ebenfalls ab etwa 10 Euro.

Tipp 5: Stromverbrauch vergleichen und langfristig senken

Nicht nur in der Weihnachtszeit lohnt es sich, den Stromverbrauch zu senken. Für dauerhaft niedrigere Stromkosten sollten Sie Ihren Verbrauch zunächst prüfen. Das geht ganz einfach mit dem „StromCheck“. Der kostenlose Online-Ratgeber vergleicht Ihren Verbrauch mit dem ähnlichenr Haushalte und gibt Ihnen individuelle Tipps zum Sparen. Auf Dauer helfen Ihnen das ebenfalls kostenlose Energiesparkonto und die App „EnergieCheck“, Ihre Stromkosten im Blick zu behalten und Sparerfolge sichtbar zu machen.

Weitere Tipps zum Senken der Stromkosten und CO2-Emissionen finden Sie in unserem Stromspar-Dossier.