Wir verwenden Cookies für den bestmöglichen Service für Sie. Mit der Nutzung unserer Webseite stimmen Sie den Datenschutzbestimmungen zu und akzeptieren die Verwendung von Cookies. Alternativ können Sie die Einstellungen anpassen.

Wie kommt der Wetterfrosch zu seinem Namen?

„Können Frösche wirklich das Wetter vorhersagen? Oder wie kommt der Wetterfrosch sonst zu seinem Namen?“ (Alexandra Paulig, Berlin)

Frosch(c) jutta rotter / pixelio.de

Dipl.-Met. Thomas Dümmel (Institut für Meteorologie der FU Berlin): „Der Begriff 'Wetterfrosch' geht im deutschsprachigen Bereich auf den nur bis zu fünf Zentimeter großen europäischen Laubfrosch zurück.

Besonders bei jungen Laubfröschen kann man beobachten, dass sie bei schönem und sonnigem Wetter an Zweigen und Stielen von Pflanzen hochklettern. Der Laubfrosch ist als eine der wenigen Froscharten durch seine kugeligen Saugnäpfe an den Zehen in der Lage dazu. Bei schlechtem Wetter ist er hingegen eher in Bodennähe zu finden.

Früher glaubte man vielfach, der Laubfrosch könne das Wetter vorhersehen und einige sperrten den Frosch in ein Glas mit einer kleinen Leiter ein. Aber der Laubfrosch versucht sich nur dort aufzuhalten, wo seine Nahrung, die Insekten, zu finden sind. Diese fliegen bei schönem Wetter etwas höher und bei schlechtem Wetter tiefer. Demnach sind eigentlich eher die Insekten die 'Wetterfrösche'.

Heute bezeichnet man häufig die Meteorologen als 'Wetterfrösche', weil sie tatsächlich das Wetter vorhersagen können.“

 

Hier geht es zu allen Fragen und Antworten des Klima-Orakels.