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Zählerstand am Jahresende prüfen

Wer seine Zählerstände an Silvester kontrolliert, kann Energiekosten sparen, CO2-Emissionen vermeiden – und beides dauerhaft senken. Hat der Versorger für 2020 neue Preise angekündigt, zum Beispiel für Strom oder Erdgas, sollten Sie ihm den Zählerstand zum 31. Dezember mitteilen.

Smart Meter selbst gemacht: Eine Frau liest ihren Stromzählerstand ab und gibt ihn per App ins Energiesparkonto ein.(c) www.co2online.de | Phil Dera

Liegt dem Versorger kein aktueller Zählerstand zum Jahresende vor, wird er geschätzt. Ein falsch geschätzter Verbrauch kann einen Haushalt im Schnitt rund 5 bis 10 Euro kosten (Beispiel: Strom). Deswegen sollten Sie am Jahresende Ihre Zählerstände für Strom, Erdgas & Co den Versorgern mitteilen. Das geht meist einfach online.

Sparpotenzial beim Heizen: 510 Euro und 2,3 Tonnen CO2 weniger

Wer die Zählerstände regelmäßig abliest, kann Energieverbrauch und CO2-Emissionen einfacher senken. Denn mit den Daten lässt sich das Sparpotenzial genauer berechnen. Am größten ist das Potenzial in der Regel beim Heizen. In einer durchschnittlichen Wohnung (70 Quadratmeter, Erdgas-Zentralheizung) sind laut aktuellem Heizspiegel 510 Euro und 2,3 Tonnen CO2 weniger pro Jahr drin.

Mit regelmäßigem Prüfen, am besten mindestens monatlich, können Sie außerdem schneller auf Änderungen reagieren. So vermeiden Sie überraschende Nachzahlungen und erkennen defekte Geräte früher. Andernfalls droht das böse Erwachen mit der nächsten Jahresrechnung.

Zählerstände sammeln und auswerten – per App oder online

Für das Sammeln und Auswerten von Zählerständen bieten sich vor allem zwei kostenlose Werkzeuge an:

  • App EnergieCheck für iOS und Android: Zählerstand direkt am Zähler speichern und auswerten
  • Energiesparkonto: Online-Version der App mit weiteren Funktionen und genaueren Auswertungen

Mit beiden Werkzeugen wird auch der Erfolg beim Energiesparen und CO2-Vermeiden schnell sichtbar.